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Wieder war ein Jahr rum und es ging wie im vergangenen Jahr mit der MoFaSiMü-Tour in den Harz zum Campingplatz Domäne Stiege.

Donnerstag Abend, nach einem warmen Tag im Büro ging es nach Hause um das Motorrad zu beladen. Eine ZX9-R ist nicht wirklich reisefreudig, aber es geht. Mit Speedbag, Tankrucksack und Rucksack beladen bekam ich Zelt, Klamotten und Essensutensilien mit. Andre nahm die Schlafsäcke, Luftmatratze und einen Haufen anderen Kram mit. Nur war meine Packweise irgendwie praktischer. Er war eingekeilt zwischen dem Gepäck wie ein Dackel auf dem Oktoberfest.

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ZX9-R und VTR1000f abfahrbereit

Mit etwas Verspätung begannen wir die Reise um prompt nach 2km auf der Stadtautobahn ohne Standstreifen wieder anzuhalten. Ich schaffte es so gerade mich auf der Sperrfläche zwischen Auffahr und Autobahn zu positionieren und zu sehen, warum das Speedbag so wanderte. Einer von zwei Spanngurten war gerissen. Ich knotete ihn zusammen, sicherte das ganze Konstrukt wieder und wir fuhren weiter.

Nur zwanzig Kilometer weiter wanderte das Speedbag wieder. Da wir kurz vor der Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung standen war es um so wichtiger, dass alles fest gezurrt war. Auch dieser Spanngurt wurde in Ermangelung neuer neu verknotet und das ganze noch mal anders fest gezogen. Anschließen amchte es einen Vmax sicheren Eindruck und wir konnten zügig weiter fahren. In diesem Fall hielt dann auch alles, bis wir in der Domäne an kamen.

Nur zwei einsame Leute erwarteten uns da. Das sah in den vergangenen jahren durchaus besser aus. Da es schon 22 Uhr war hatte kein Laden und keine Pizzaria mehr auf und wir vergnügten uns mit Vanille Waffeln.

Kyffhäuser

36 Kurven auf 4 km

Am kommenden Morgen ging es zum Einkaufen. Der Netto ist nur wenige Minuten entfernt und bietet alles, was man so brauchen kann. Anschließend ging es der varadero nach um die Kurven des Harzes und den Kyffhäuser hoch und runter. Zu guter letzt zeigten sie uns noch die Harzbob Bahn auf der man eine Menge Spaß haben kann. Meine 38.77km/h konnte ich am kommenden Tag jedoch toppen. Das Abendessen gab es in einer Dönerbude, die weder Fallafel noch Ayran kannten. Dennoch überlebten wir es. Unsere treuen Tourguides mussten aber am Abend abreisen, wurden jedoch durch fünf dazustoßende Piraten würdig ersetzt.

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Alleine beim Harzbob auf 38.77 km/h

Der kommende Tag brachte noch besseres Wetter als der Tag zuvor. Bei weit über 20 Grad konnten wir durch die pralle Sonne fahren. Auf den Straßen um Stiege war weniger los als in den jahren zuvor und man hatte große Abschnitte in denen man einfach bequem fahren konnte. Den Kyffhäuser sparten wir uns zwar, dafür gab es aber die B27 bei Blankenburg und andere Routen, die ich noch nicht kannte. Beim zwischenstop an einem Wasserfall konnte man die Füße regenerieren und alte Männer ohne Hose ansehen. Auch mit dieser Gruppe ging es zum Harzbob. Um den Vortagesrekord zu toppen wählte ich Alex als Sozia. So bestückt und ohne zu Bremsen schoßen wir dem Tal entgegen. Man konnte sich zwar nicht mehr in die Kurve legen, da einen die Fliehkraft zu stark nach aussen drücke, aber wir erreichten über 42 km/h! Es folgte das traditionelle Grillen am abend, welches etwas länger dauerte und bei welchen man mir den Zugang zum Benzin verwährte.

harzbob-double

Zu Zweit auf 42.18km/h

Doch wenn es am schönsten ist soll man aufhören. So mussten wir Sonntag wieder die Zelte abbrechen und uns gen Heimat machen. Über einige schöne Bögen ging es zur letzten Tankstelle vor der Autobahn. Da mich mein Hinkebein bis dahin bereits wieder umbrachte fuhren wir zu zweit schnell vor, während der Rest (mit dickerem gepäck) die gemütlichere Reisegeschwindigkeit wählte.

Nachdem ich am Wochenende wieder gesehen habe, was man alles an Schutzkleidung in Sekunden zerlegen kann, habe ich bei mir noch mal durchgeguckt. Die dünnen Vanucci Handschuhe müssen definitiv weg. Gleiches Gilt für die Oxstar Sommer-Stiefel. Mit denen habe ich zwar schon mal unter der Ninja gelegen, aber nur im Stand. Die Knöchel- und Schienbeinprotektoren sehen schon ok aus, aber der Stiefel an sich ist eben Nylon.

Also was tun? Viele meine Freunde haben Held Phantom Motorrad Handschuhe. Einer auch Held Titan, welche eine Nummer stabiler sind. Stiefel sind meist von Sidi. Beides sind nicht gerade die günstigsten Produkte. Die Handschuhe kosten 190€, die Stiefel je nach Modell um 300€. Zum anderen muss man sich überlegen wie lieb man seine Hand und Füße hat. Und wo bekommt man das ganze? Während man bei der FLM-Kombi um Polo nicht herum kommt, so hat man bei Sidi und Held an sich die freie Auswahl der Motorrad-Zubehörläden. Etabliert ist: In den nächsten Polo-Store gehen, anprobieren und bei eBay kaufen. Gerade bei den Preisen lockt das. Auf der anderen Seite bin ich selber Einzelhändler und weiss, ja auch, dass das nicht fair ist. Also kam mir mein Blogbeitrag von einigen Tagen in den Sinn: Wo gibts einen Gutschein-Code für Polo Motorrad? Tante Google brachte mir einen 19% Gutschein. Bei 190 Euro sind das mal eben 36€ gespart. Woohaaa, das kann sich sehen lassen. Und die Handschuhe werden ja nciht schlechter von.

Bleibt unterm Strich: Sicherheit kostet einfach Geld, aber mit einem Gutschein wirds besser ;)

Gerade komme ich von einem etwas kühlen, aber durchaus schönen Wochenende in Wittstock zurück. Gestern habe ich mich entschieden, meine Vanucci Handschuhe auszumustern und mir doch die Held Phantom zu holen. Wie es dazu kam:

Als wir gerade das Zelt aufbauten hörte ich von der Strecke das untrügliche Geräusch eines rutschenden Motorrades. Es kam von der Start/Ziel gerade, wo um 200km/h gefahren wird. Durch die anderen Zelt sah ich viel Grün mit etwas weiss und schwarz. “Saffi” schoss mir durch den Kopf und ich rannte in seine Richtung (die sich da noch änderte) los. Nun weiss ich also, dass ich auch mit dem Hinkebein noch rennen kann. Nur tut es entsprechend weh. Als ich da war, war er wach und hatte seinen Humor nicht verloren. Das beruhigt in so einer Situation ungemein. Das Motorrad lag ein paar Meter weiter in Teilen.

ZX9-R Ninja mit gebrochenem Rahmen

Sein Vordermann hatte einen Reifen hochgeschleudert, der ihm quer entgegen kam. Den hat er unter sein Vorderrad bekommen – da war nichts mehr zu machen. Der Rahmen ist mehrfach gebrochen, die Front nicht mehr schön, Seitenverkleidung abgerissen und der Tacho bei 140km/h eingerastet

Gut gearbeitet hatte die gesamte Schutzkleidung. Shoei Helm, FLM Jacke, Dainese Rückenprotektor und Held Handschuhe hat es zerlegt, der Ellenbogen hat eine dicke Beule in den Tank gehauen, aber ausser ein paar Prellungen ist wohl nichts passiert.

Spätestens seit April gilt für Alle: Es ist Saison! Dazu kommt, dass ich zum TÜV muss und dafür noch ein paar Details zu machen waren. Zum einen habe ich die Bremsen mal zerlegt und gereinigt, zum anderen musste meine Seitenverkleidung repariert werden, die besonders bei den MoFaSiHü Touren im Harz nach 90 Grad Schräglage sehr gelitten hatte. Meine Versuche mit Spachtel und Farbe dürfen durchaus als dilettantisch tituliert werden. Doch wozu hat man Freunde?

Nach einem Tag sah das Ganze aussen schon so aus

 

zx900b Verkleidung aussen

 

Und im Backoffice so

ZX900b Verkleidung innen

Deutlich besser, als bei mir. Nur noch lackieren, Hupe rein und gut!

Fossile Brennstoffe neigen sich seit Jahrzehnten akut dem Ende. Also was tun? Fahrzeuge mit Elektromotor sind eine Lösung. VW Baut inzwischen auch Autos, die ab Werk mit Ethanol fahren. Das kann man aus Alkoholikern oder aus Pflanzen gewonnen. Aber vermutlich nicht genug für die ganze Welt. Was bleibt sind also die Elektroantriebe. Ein Motorrad was meinen ansprüchen genügt sollte rund 800km mit einer Ladung machen und etwa 300km/h vmax erreichen. Gibts leider nicht. DIe Motorren würden die Geschwindigkeit her geben, aber die Akkus reichen heute noch nicht annähern. Also wird mein nächstes Motorrad weiterhin einen Ottomotor haben. Aber was ist der Stand der Dinge bei Elektromotorrädern?

KTM Freeride
KTM bietet mit der Freeride Serie einen Crosser und eine SuperMoto an. Allerdings sind die Details von 105km/h Spitze und 70km Reichweite nichts, was mich vom Hocker Haut. Zu haben für “unter 10.000 Euro” ab Mitte 2011.

ktm freeride elektromotorrad

Brammo Empulse
Aus den USA kommt die Firma Brammo, welche mit der Brammo Empulse. 55PS und 80nm klingen schon mal ganz gut, 160km/h ist auch ok. Leider auch nur 160km Reichweite, was nicht mal wirklich für eine Tagestour taugt. Ersatzakkus wären das richtige, dann könnte man auf 320km kommen, aber so einfach ist das ganze nicht. Je nach Akkuleistung kostet das Moppet 9.995 bis 13.995 usd.

brammo empulse elektromotorrad

ElectroCat
Ein Handgebauter Prototyp von Eva Håkansson ist die ElectroCat. Reicht leider auch nur für die Stadt und gibt es bisher nicht in Serie. Aber in ihrem Blog hat sie eine ganze Menge zur Entstehung des Gerätes geschrieben
elektrocat

Elektrifizierte Yamaha YZF-R1
Man reichte mir noch diese elektrische YZF-R1. Sie kann bis 160km/h fahren (ist aber auf 130kmh gedrosselt) und hat 40-70km Reichweite. Dafür austauschbare Akkus. Auch sehr interessant!
elektromotorrad yamaha yzf r1

Es gibt noch ein paar andere Hersteller und Modelle, aber da war irgendwie nichts sinnvolles bei.

Wer findet das Motorrad?
Der Motorradfahrer war mit rund 140 km/h auf einer Landstrasse unterwegs in die die VW-Fahrerin einbog. Das Motorrad hatte Vorrang, die PKW-Fahrerin telefonierte und übersah das Motorrad. Dieser schaffte es nicht mehr genug zu bremsen oder auszuweichen um den Unfall zu vermeiden. Das ist in so Situationen auch immer schwer: Hinten vorbei? Geht nur wenn der PKW weiter fährt, oder vorne vorbei und hoffen, dass er bremst!?
Der Aufprall warf den Wagen um und schob ihn sechs Meter weiter. Alle drei Unfallteilnehmer (zwei im Auto, einer auf dem Krad) waren sofort tot und befanden sich IM Auto.

Motorradunfall

Motorradunfall

Motorradunfall

Motorradunfall

Die Fotos enstanden im Rahmen einer Polizeiaustellung zur Unfallprävention.
Weiterführende Link:
- MotoGP LCR-Honda: Randy de Puniet will in die Top 8 » Racing
- Motorradunfall B427 bei Dahn zwei lebensgefährlich Verletzte
- Peter's Touren und Reise Blog » Blog Archiv » Ares hatte einen

Zum dritten Mal stand das MoFaSiHü Treffen in der Domäne Stiege an. Die Wettervorhersagen sprachen von 40-80% Regen, nur wetter.in meinte es sei nur “bedeckt”. Also entschied ich mich kurzfristig mit Transporter und Hänger anzureisen und holte den Hänger noch Donnerstag morgen ab. Am Abend ging es dann gemütlich zwischen den Lastern in den Harz. Meine Campingausrüstung war bereits per Packet angekommen, hätte ich mir an sich sparen können. Aber so konnte ich noch die Werkzeugkiste, den großen Schwenkgrill usw. mitnehmen. Kurz vor der Abfahrt erreichten uns noch diverse Absagen, des Wetters wegen.

Kaputte Lampe + Wurstglas + Gaffer

Kaputte Lampe + Wurstglas + Gaffer

Im Harz angekommen war es verdächtig dunkel und still. Im letzten Jahr war Parallel das z1000 Jahrestreffen, diesmal war die Jugendfeuerwehr da. Vor dem Schlafzimmer der Landlordin begannen wir Nachts mit dem Abladen, was eine blöde Idee im Nachhinein. Wenn man nichts sieht, sollte man auch nicht an 250kg Motorräder rumfummeln, es endete darin, dass meine Ninja mit einem Riesengetöse vom Anhänger fiel und ich mir die rechte Verkleidung komplett massakriert habe. Passt ja, die Linke Seite war letztes Jahr im Harz dran, allerdings schon auf der Hinfahrt. Immerhin stand das Zelt schon und ich konnte in aller Ruhe einräumen. Immerhin waren schon vier Leute da.

Am nächsten Morgen besorgten wir in Hasselfelde Frühstück und alles was wir für den Tag an Essen brauchten. Über den Tag kamen die anderen Leute nach und nach an. Viel mehr, als zunächst befürchtet. Von fünfzehn angemeldeten waren immerhin vierzehn da (wenn auch einige darunter waren, die nicht angemeldet waren). Den Tag über konnten wir schon bei bestem Sonnenschein durch den Harz fahren. Meine vergangenen Trainings und die neuen Reifen haben sich gelohnt. Fuhr ich letztes Mal am Ende auf BT014 so war ich dieses mal auf PiPo 2CT ganz vorne dabei und hatte nichtmal das Gefühl am Limit zu fahren.

Samstag unser haupt tour Tag war super. Abgesehen von einer Bahnschranke die sich hinterhältig näherte gab es am Vormittag nichts zu beklagen. Den Kyffhäuser hoch fahren macht richtig Laune, auch wenn ich die erste Kurve nicht richtig anfuhr, den Anschluss verlor und bis zum Gipfel auch nicht mehr bekam. Nach ausgiebigem Essen auf dem Gipfel ging es auf der anderen Seite wieder runter. Durch ein Wohnmobil, welches schwer zu überholen war, wurde unsere Gruppe getrennt. An sich ging die Abfahrt gut, jedoch gab es eine Kurve die sich fies zu zog, bei der ich dann Heilfroh war mit guten Reserven zu fahren. Das Motorrad hinter mir hatte ähnlich Probleme und tauchte kurz im Gegenverkehr neben mir auf, um dann wieder einzuscheren. Wir warteten unten, aber niemand kam, also gucke ich mir die Geopfad Tafel für den Harz an. Dann klingelte mein Handy, immer ein schlechtes Omen. Telefonieren kann nur, wer steht. Da ich den Helm auf hatte bekam ich nur die Hälfte mit, die ich über die Freisprechfunktion hörte. Jemand war in einer Kurve gestürzt. Ich konnte mir irgendwie denken, welche Kurve das war und fuhr zurück. Aber es war alles Glimpflich ausgegangen. Ein paar Kratzer und ein geprellter Knöchel waren das Resultat. Schlimmer vermutlich die Psychischen Folgen. Nach so einem Sturz, gerade wenn es der erste ist, fährt es sich immer etwas schwer. Aber an Fahren war mit dem Hinkebein nicht zu denken, also wurde das Motorrad geparkt und ab Abend wieder abgeholt. Die Gruppe Teilte sich dann in die, die zurück Fuhren und jene, die noch eine schnellere Runde drehten. Da ich mich bereit erklärt hatte als Letzter zu fahren fuhr ich in der langsamen Gruppe mit.

Zurück in der Domäne wurden wir ermahnt keine Feuerbälle zu produzieren. Ab dann wurde der Spiritus vor mir versteckt, dabei hatte ich 1L pro Abend eingeplant. Ich fand zwar Petroleum, aber auch dieses wurde mir entzogen. Uns erreichten per Twitter die ersten Nachrichten vom Loveparade Unglück. Ich wusste nur von Randolf, dass er da war, las bei ihm aber schon, dass er noch lebte.

Wir machten und dran den Knöchel zu kühlen und versuchten Salbe zu besorgen. Aber die nächste geöffnete Apotheke war 53.4km weiter. Doch die Domäne versorgte uns mit Kühlakkus.

Nach einiger Zeit kam die schnellere Gruppe zurück. Allen voran die Varadero 1000, welche die GSX-R überholt hatte. Somit geht die Krone für dieses Jahr nach Paderborn. Respekt!

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell um und Sonntags brachen wir schon wieder auf. Nächstes mal müssen wir eine Woche bleiben.

Vor kurzem fuhr ich auf der Oberbergischen Kartbahn mit dem Mototeam West einen Tag lang meine Runden. Heute kamen die Bilder, welche Sascha Ziemann geschossen hat.

1. Anbremsen

zx9r-anbremsen

2. Reinhängen
zx9r-schraege

3. der Gegenschuß
zx9r-unterseite

Heute war ich mit dem Moto Team West beim Kurventraining. Ich musste um 7 Uhr aufstehen, war um 19 Uhr zuhause, das spüre ich nun. Der Ablauf, das Mittagessen, Getränke, Obst usw. waren super organisiert, es war eine ganze Horde Instruktoren da und alle waren freundlich. Die Bahn machte auf den ersten Blick einen unspektakulären Eindruck, doch der täuschte gewaltig. Nachdem die ersten beiden lagen und ein Motorrad abtransportiert war gab es auch bei mir die erste Manöverkritik: Ich gucke zu spät und zu wenig in die Kurve, bremse zu viel und zu früh, gebe zu wenig Gas. All das höre ich eher selten. Ich hatte den Luxus zwei Instruktoren für mich zu haben. Einer der vorfuhr und mir die Linie vorgab, einer der dahinter alles beobachtete. Die Linie halten war recht wild: Kurve sehr schnell anfahren, umsetzen für Hang-off, schlagartig runterbremsen, dabei ausatmen zum entspannen, Kopf 90 grad in die Kurve, Lenkimpuls, reinhängen, gas geben, Füsse oben halten, raus. Das ganze in 3-4 Sekunden. Dazu kommen G Kräfte die mir auf dem Motorrad unbekannt waren und Aufsetzende Stiefel selbst wenn ich auf den Fußballen stand. Zu guter letzt kamen die späten Anbremspunkte bei denen ich ab und zu ein Licht am ende des Tunnels leuchten sah.

Aber es hat sich gelohnt! Neben einem gehörigen Muskelkater habe ich Hinten das Michelinmännchen vom Reifen und nichtmal mehr vorne eine Angstrille. Ausserdem kann ich nun auf einer normalen Straße im Hang-off wenden. Wuha! Das nächste Moto-Team Training kommt sicher, möglichst bald.

Gefunden im MoppedBlog, eine Runde in der e-Power Championship.