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Zur Zeit geistert wieder das Internetz durch die Amtsstuben der Landesinnenminister. Man kann es nicht riechen und nicht schmecken, also hat es etwas von Radioaktivität. Zum anderen kennen es alle anderen, also ein bisschen wie eine Fremde Religion. Damit wären wir bei der Baumhausregel, welche man auch gut auf das Internet anwenden könnte:

Wer alleine nicht rein kommt darf drinnen auch keine Regeln aufstellen!

Aufhänger diesmal: Facebook Events, an denen Leute teil nehmen. Sowas zu verbieten hat schon in Lybien und Ägypten nicht verboten, warum also in Deutschland? Soll doch das Ordnungsamt Facebook nutzen und den Veranstaltern des Events direkt die Anmeldung ermöglichen.

Nach dem Flashmob Verbot sehe ich nun Facebook Events als kommendes potentielles Ziel. Wenn das die Probleme sind, die die Landesinnenminister haben, das muss es uns wirklich verdammt gut gehen!

Ralf Göbel, (CDU) sagte 2008 “Das Internet ist vor 15 Jahren freigeschaltet worden“. So also stellen sich Politiker das obskure Dingen vor was der Bundesinternetminister 1993 mit durchschneiden eines Bandes für den privaten Personenverkehr eröffnete. Je nach dem was man als Geburtstunde ansetzt gibt es das Internet seit ende der 50 Jahre (erste Vernetze Computer) oder Anfang der 80er Jahre, als das ARPANET auf das TCP/IP Protokoll umgestellt wurde und somit heute noch auf der gleichen technischen Grundlage läuft. Einer der Populärsten Internetdienste ist das WWW und kam 1991 dazu. Das Netz wurde immer größer und schneller und irgendwann kamen auch private Internet- und DSL-Anbieter auf den Markt, aber die Grundlage war schon lange gelegt. Aber schön, dass die CDU da solche Fachleute für hat :)
Weiterführende Link:
- Reinhard Bütikofer » Mitglied des Europäischen Parlaments » Wie

Yeah, grandios! :)


Weiterführende Link:
- Finally Make Money With Internet Marketing | Info Blog

Man sieht auf diesem Netzwerkgraphen genau wann das Spiel Deutschland-Serbien lief und auch wann Halbzeit war. Die diversen Finale wird man auch wieder am Transatlantik-Kabel sehen können denke ich.

Quelle: Maschinendeck

Schöner Satire-Werbespot für Internetzensur.

Wie man im Spiegel nachlesen kann, gilt ab heute das unsinnige Netz Gesetz: Homepages aus Deutschland müssen in Kopier (pdf) oder sollten es mehrere Dokumente sein als zip bei der Nationalbibliothek abgeliefert werden. Zum glück keine privaten. Ich vermute, da werden gerade Schwertransporterweise die Disc-Arrays geliefert um alleine den aktuellen Stand des deutschen Internets zu speichern. Wieso nimmt man nicht einfach Strato, 1&1, Rapidshare, firstload und archive.org in die Nationalbibliothek auf, dann hat man zumindest einiges gespart.

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