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Ist Google+ der facebook killer oder nicht? Ich finde nicht. Internetcommunities der verschiedenen Art benutze ich seit 1994. Damals noch eher Usenet und die AOL (ja, haut mich) Chats, aber auch schon ein paar Web-Foren. Ich habe keine Ahnung mehr, welche die erste “echte” webbasierende Community mit den klassischen Elementen (Profil, private Nachrichten, …) war, aber es müssen insgesamt sehr viele gewesen sein, die ich benutzen. Ein Problem fast immer war: Man hat nie seinen ganzen Freundeskreis abgebildet bekommen. Das ist einfach ein riesen Manko. Die erste Community bei der ich das deutlich anders sah war StudiVZ und inzwischen eben facebook. Bei Google+ sehe ich das (bisher) nicht.

Google hatte mit Orkut und Buzz schon zwei Ansätze in dieser Richtung. beide wurden kein echter Erfolg in unseren Breitengraden. Zum anderen frage ich mich immer: Was kanns besser? Bei StudiVZ zu facebook war es einfach: Ich konnte mein Blog und Twitter rein aggregieren, der “like” Button kam, ordentliche Fanpage und Gruppenfunktionen und (für mich nciht wichtig, aber für andere) Spiele!

Google+ hat den Vorteil mit den Circles. Man kann seine Freunde in Gruppen einteilen (Freunde, Arbeit, Familie) und jede Statusnachricht dem einen oder anderen Kreis zukommen lassen. Wenn mans mag… Ich teile es gerne einfach mit allen, drum habe ich bei Google+ auch nur einen Circle. Außerdem finde ich viele Leute einfach nicht bei Google+, eher die, die eh technikaffin sind.

Daher denke ich, dass das ein großer blob wird, gegebenenfalls auch einige dort bleiben, aber es nicht der Facebookkiller wird.

/Und ich überlege schon, ob ich in einem Jahr nicht doch für diesen Post ausgelacht werde).

Währen die Landesinnenminister darüber diskutieren, wie mit Massenevents umzugehen ist macht die CDU einen Bahnbrechenden PR-Coup und benutzt Facebook. Woooohaa. Aber Nico hat sich schon erschöpfend darüber ausgelassen.

CDU Facebook Party

Unnter dem Titel: “Wie sicher ist Berlin” findet man das Facebook Event. Die Frage ist nun was passiert, wenn dort tausende Leute auftauchen, wie man es von “Und alle so yeah” oder  den jüngsten aus dem Ruder gelaufenen Parties kennt.

 

Auf den “neuen” Facebook Profilen kann man einige Bilder über dem Profil anzeigen lassen. An sich sind das die letzten hochgeladenen Bilder. Nun kann man aber auch ein Bild zerschnibbeln, und seine Teile in der richtigen Riehenfolge hochladen und den Effekt eines Banners erzeugen. In Kombination mit dem Foto neben dem profil sind da sehr schöne Spielereien möglich. Bei der Facebookseite vom Otto Versand wurde dies heute probiert. Am Ende haben sie aufgegeben ;)

Otto muss man aber zugute halten, dass sie im Social Media Bereich weit vorne sind und auch eine Menge Spaß mit machen können.

Hoaxe sterben nicht aus! Hoaxe sind vemeintliche Warnungen vor etwas oder Hilfeaufrufe zu etwas, was es gar nicht gibt. Aber wie so oft plappern die Leute alles nach ohne es zu hinterfragen und ohne es sich anzusehen.

Ein Klassiker ist “StudiVZ / Facebook  wird Kostenpflichtig!” Schauen wir uns das mal an:

Eine Internetcommunity oder Nachrichten Seite ist an sich kein Selbstzweck. Man hat irgendwann eine gewisse Bindung dazu, aber mehr als wäre es eine Küchenmaschine. Sie erfüllt ihren Zweck und man mag sie. Aber die Betreiber interessieren an sich nur zwei werte: Mitglieder (egal ob Karteileichen oder nicht) udn Pageimpressions. Warm? Die Mitgliederzahl ist wichtig für das Marketing. Facebook geht gerade auf 650.000.000 Mitglieder zu. Sie haben gar kein Interesse daran die Doubletten, Karteileichen und Spammer raus zu rechnen, dann wäre es vermutlich nur die Hälfte, das taugt nichts. Die Pageimpressions, also wie oft man irgendeine Seite dort aufgerufen hat, ist wichtig für die Werbung. Je mehr Seiten aufgerufen werden, desto mehr Werbebanner kann man verkaufen. Facebook macht mehr und mehr gezielte Werbung. Abe auch nur, weil man die Werbeplätze dann teurer verkaufen kann.

Warum also sollte man die User nicht mehr wollen oder sie auf Aktivität prüfen?

Ein andere Hoax der gerade rum geht:

ACHTUNG!!!!! KEINE FREUNDSCHAFTSANFRAGEN ANNEHMEN von Fabienne Resch; Matthias Dannberger; Mario Sommer; Fabian Berneder; Roland Trockner; Frank Becker;!!! ES SIND HACKER!!!!!! Sie zerstören alles!!!!! BITTE….. DiesenText auf eure Pinnwand kopieren, damit eure Freunde gewarnt sind

Das ist mehrschichtig: Ein Hacker ist ein mensch,d er kreativ mit Technik umgeht. Aber weil das zu langweilig ist erzählen die Medien gerne das seien fiese Leute die alles Kaputt machen. Ist einfach die bessere Geschichte. Und wenn irgendwas technisches kaputt geht waren es “hacker”. Früher war es immer der “Russe”, aber der will nun in die NATO, also ist er kein Feind mehr. nd was soll der tun? Leute als Freunde bekommen und per Hand alles löschen!? Nein, wohl kaum. Warum auch? Eher ist eine Schadsoftware gemeint, die das automatisch macht.

Aber wie soll sie das tun? Man kann bei facebook fremde Einträge nicht löschen. Und wenn ein Hacker so eine unsicherheit fände, dann würde er es vermutlich reporten und krz drauf bei Facebook arbeiten. Oder er würde irgendwelchen schabernack mit treiben. Aber wohl kaum alles löschen.

Zu guter letzt habe ich nach diesen Namen bei Facebook gesucht: Einge gibt es gar nicht.

Sagt man das den Leuten von denen man so warnungen bekommt hört man oft etwas wie “ja, ist doch egal. Die Meldng interessiert mich eh nicht”. Warum spammt ihr dann andere mit voll!?

Social Media wird zunehmend wichtig. Und wie so oft verlieren gerade die großen Unternehmen den Anschluss, sie sind zu unflexibel. Es gibt keine IHK Kurse dazu und keinen Studiengang – aber genau diese Dinge erachten viele konservative Unternehmer immer noch für wichtig.

Aber die ersten Piloten hatten keine Ausbildung, und die ersten Pyramiden wurden von Architekten ohne Universitären Abschluss gebaut.

Warum sollte man als Unternehmen Social Media machen?
Die Welt verändert sich dauernd. Die digitale Welt noch viel schneller als die reale. Während es in den 50ern reichte telefonisch erreichbar zu sein musste man schon Bald ein Fax haben. Später kam die Homepage dazu. All diese Entwicklungen wurden gerne in Frage gestellt. Aber würde heute noch jemand sagen das Internet ist ein Spielplatz für Nerds und Geeks? Oder dass man ein Fax nicht braucht, weil man ja einen Brief schicken kann? Eher dass man das Fax nicht braucht, weil man ja ein PDF per Email schicken kann. So löst eine Technik eine andere ab und andere ergänzen sich. Das Thema der Zeit ist Social Media. Dort wird über alles geredet. Wenn man sich nicht selber dort präsentiert, werden dort andere über einen schreiben. Und dann hat man keinen Einfluss mehr darauf. Die Gefahr dass die digitale Reputation im Eimer ist ist gegeben.

Social Media und SEO?
Am anfang der Suchmaschinenoptimierung musste man nur viele Keywords haben. Man hat an das Ende der Seite ein paar Absätze mit den Kesywords gepackt und gut. Doch Google orientierte sich am Menschen. Sagt der Marktschreier er habe günstige Äpfel, so glaubt man ihm bedingt. Sagen die anderen Leute er habe günstige Äpfel, so glaubt man ihnen. Also wurden links wichtiger. Sie sind die Empfehlungen des Internets. Doch Links kann man kaufen oder tauschen. Dieses Link-Spam Problem nimmt zu und wir sehen einen Umbruch: Suchergebnisse werden Lokaler und Onsite und offsite Faktoren verändern sich. Will man in den SERPs oben stehen, so muss man inzwischen in Blogs, Lokalisierungsdiensten und der ganzen digitalen Welt vertreten sein.

Natürlich bleiben!
Das Soziale Netzwerk ist ein freundliches und freundschaftliches. Gestelzte Formulierungen und gekünstelte floskeln sollte man sich sparen. Man sollte sich vorstellen, man erzählt einem neuen Kollegen worum es geht. Das “du” ist völlig ok und man kann auch mal ein paar Wörter ausholen um den gesamten Kontext zu erklären.

Firmen-Blog
Warum soll ich bloggen? Alles langweilig! Wirklich? Ist eine Buchhandlung spannend? Die Verkäuferin findet das vermutlich nicht. Dennoch ist das Berlin Story Blog sehr beliebt. “Behind the scenes” bzw. “hinter den Kulissen” ist das Stichwort. Es gibt etliche TV Formate die sehr erfolgreich zeigen wie ein Restaurant, ein Schuhladen oder sonst was funktionieren. Das geht in jedem Unternehmen! Man muss der Welt nur sagen, was man den Tag lang tut. immer mit einem Blick auf das komische oder Obskure. Man kann über die gängigen Buchversender für Buchhandlungen z.B. auch Sekt (in Bücherkisten versendet) bestellen. Lustig oder? Genau solche fun facts wollen die Leute lesen. Man muss es ein bisschen machen wie die Sendung mit der Maus oder Willy wills wissen. Was passiert in dem Unternehmen? Gibt es neue Produkte oder Standorte? Ein Jubiläum vielleicht? Und was sagt das über das Unternehmen? Wenn man viel über sich erzählt ist man mit sich selbst im Reinen und ist offen das kommt gut an. Schreibt man z.B. über den Angestellten, der seit 40 Jahren dazu gehört, so zeigt das dass man ein guter Arbeitgeber sein muss. Und mit der Zeit macht Bloggen einfach Spaß. Es ist keine Weltraumtechnik, man sollte es nicht zu kompliziert machen. Einfach jeden Tag 10 Minuten ein paar Zeilen schreiben und gut!

Facebook
Über 500.000.000 Menschen sind bei Facebook. Frage beantwortet? Nun mal im ernst: Ein Medium über das die ganze Welt miteinander vernetzt ist, bei dem alle großen und kleinen Unternehmen vertreten sind und das die Medienlandschaft seit Jahren beschäftigt kann nicht unwichtig sein. Facebook ist der Kanal über den man so dicht an seine Zielgruppe kommt wie nur selten. Leute müssen sich aktiv, aber sehr einfach, für das Informationsangebot entscheiden. Alle ihre Freunde sehen, dass sie das Unternehmen mögen. Das Unternehmen kann ganz einfach kurze Beiträge streuen und das Feedback abwarten. Crowdsourcing über eine große Gruppe von Leuten die gerne etwas sagen. Besser als jede Umfrage unter wirren Bedingungen.

Man braucht dort eine Fanpage und eine Custom url, damit man unter facbook.com/NAME erreichbar ist. Eine schöne Grafik rein, ein kurzer Text und dann kann man noch RSS Graffitti installieren um die Blog-Inhalte auch auf der Facebook-Fanpage angerissen werden und man Kommentare bekommt. Ansonsten sollte man einfach auf jedes Feedback schnell reagieren. Für Lob bedanken. Für Kritik bedanken und fragen wie man es besser machen kann. Hat man Dauernervbold (auch bekannt als Trolle) so kann man diese auch einfach mal anschrieben und ihnen sagen, dass es so nicht geht. oft genug haben sie dann keine Lust mehr, sie fühlen sich als Individuum wahrgenommen und sinsd nicht mehr Pseudo-Anonym.

Gowalla/Foursquare/Facebook Places/Google Places
Es gibt viele Lokalisierungsienste bei denen man einen „Ort“ anlegen kann. Man kann dort „Freunde“ haben und denen mitteilen was man tut. Man legt also z.b. sein Ladenlokal an. Ein Nutzer kommt mit einem Smartphone vorbei und sieht „ahh hier gibt’s Ennos Bude“ und loggt sich dort ein. Seine Freunde sehen also, dass er bei mir war. Dies weckt hoffentlich die Neugier, sich nach meinem Unternehmen zu erkundigen. Man sollte überall mit allen Filialen vertreten sein, beobachten muss man es kaum.

YouTube
Hier gilt das gleiche wie für das Bloggen: Natürlich bleiben und einblicke geben. Man kann Funktionen im Unternehmen vorstellen oder den Leuten sagen, was man auf dem Gelände alles zu bieten hat. Oder man beleitet einfach mal einen Mitarbeite einen Tag lang. Alles in der Art kommt gut an.

Und was ist mit StudiVZ, Myspace, wer kennt wen, …?
Nun was soll damit schon sein? Sie fristen ihr Dasein am Ende der digitalen Welt. Ich würde dafür keine Arbeit investieren.

Viel Arbeit?
Es geht. Man braucht einen Mitarbeiter der sich darum kümmert und weiss was er tut. Dem gibt man einen VDSL Anschluss damit er auch keine stotternden YouTube Videos erleben muss und gibt ihm etwas Zeit. Social Media ist Marketing, also bitte keinen schnellen ROI erwarten!

Wenn Facebook Kommentare eingeklappt sind ist der Inhalt manchmal wirr
facebook kommentar

Die Bahn gab der Frankfurter Agentur Ogilvy (100% native Flash) den Auftrag das “Chefticket” auf Facebook zu promoten. An sich keine schlimme Aufgabe. Aber zur Zeit von S21 und bei dem latent schlechten Image der Bahn hätte man mit Problemen bei den Kommentaren rechnen sollen. Es wurde eine Facebook Fanpage eingerichtet die nach nur einem Tag sind fast 4.000 Fans hat. Die sind auch aktiv und warten auf Feedback. Doch das kommt nicht. Schön zusammengefasst hat es David Eicher:

Bahn Chefticket auf Facebook

Ich sehe gerade die Ogilvy Angestellten vor mir, die gerne Feierabend machen würden und versuchen bei der Bahn antworten zu bekommen um diese dann zu posten. Dort geht dann eine Mail vom Facebook beauftragten an den Abteilungsleiter, mit dem Problem. Der Formuliert ein Mangement-Summary, trägt den Konferenzraum für ne Stunde ein und baut eine Powerpoint Präsentation. Morgen wird das Problem erklärt und an den Vorstand gemeldet. Die Tagen alle sechs Wochen und arbeiten durchschnittlich 57 Punkte pro Sitzung ab. Leider ist “Internetz” vom Mailserver bis Facebook auf Platz 58 der Liste und kommt erst in 12 Wochen dran. Da beschliesst man dann, dass das alles zu kompliziert ist und man Wasserwerfer ins Facebook Büro schickt.

Eine Frage die ich mir seit langem Stelle:
Wie viel Prozent der Deutschen z.B. zwischen 45 und 54 sind eigentlich mit einem Facebook Profil vertreten? Und auf der anderen Seite: Wenn 15% der Facebook User “bis 17″ sind, wie viel Prozent der Deutschen Bevölkerung sind “bis 17″.

Nun habe ich mal beide Datenquellen Gemerged und das kam Raus:

Facebook User und Bevölkerung in absoluten Zahlen

Wenig überraschend: Die alten sind die Meisten (bitte beachten, dass der Letzten Punkt “alles älter als 64 Jahre” ist).
Während die Gruppe ab 64 fast 17 Millionen Menschen stellt sind nur etwa 110.000 von Ihnen bei Facebook.

Bei den “bis 17″-Jährigen Bevölkerung sind von rund 13 Millionen Leuten immerhin 1.7 Mio bei Facebook.

facebook bevoelkerungsverteilung deutschland asbolut

Facebook User und Bevölkerung in Prozent

Nun das ganze Prozentual. Man sieht,d ass die Bevölkerung bis 17 etwa 15% der Bevölkerung und etwa 15% der Facebookuser stellt. Bis zu den 34 Jährigen geht es hoch, dann bei den 35-44 Jährigen wieder der Ausgleich bei rund 15%. Am Ende sieht man, dass die ältere Bevölkerung zwar 21% der Bevölkerung stellt, aber nur 1% der Benutzer.

facebook bevoelkerungsverteilung deutschland prozentual

(Wegen der Fragen: Charts könnt ihr gegen Link benutzen – Das Daten suchen war das schwierige ;)

Geht man im Footer von Facebook auf die Sprache, so kann man auch “English (Pirate)” wählen. Das sieht dann so aus:

Facebook Like Buttons verbreiten sich in Windeseile im Internet. Man kann einfach seinen Freunden mitteilen, wenn einem eine Homepage, ein Blogeintrag oder ähnliches Gefällt. Viele Leute erkennen dieses Potential nicht. Facebook Nutzer sind auch nur Menschen!

Für die gängigen Blog-Systeme gab es binnen Stunden plugins. Doch was ist mit weniger verwendeten Systemen oder Systemen, die gar kein Plugin System haben? Es ist nicht wirklich schwer den Button irgendwo ein zu bauen. Hier die Anleitung für NucleusCMS.

1. Facebook XFBML Javascript in den Skin
Bei Nucleus ins Admin Panel einloggen. Unter “Layout” auf “Skins” gehen und den “Main Index” Skin wählen. Dort unter die letzte Zeile

<div id="fb-root"></div>
<script>
window.fbAsyncInit = function() {
FB.init({appId: 'your app id', status: true, cookie: true,
xfbml: true});
};
(function() {
var e = document.createElement('script'); e.async = true;
e.src = document.location.protocol +
'//connect.facebook.net/en_US/all.js';
document.getElementById('fb-root').appendChild(e);
}());
</script>

einfügen. Den Skin speichern.

Für den “Item” Skin das gleiche machen, zusätzlich ganz oben diese Zeilen ergänzen:

<meta property=”og:site_name” content=”MEIN BLOG”>
<meta property=”og:title” content=”<%itemtitle%>”>

2. Like Box in das Template

Unter “Layout” auf “Templates” gehen und das passende auswählen. Dort am besten unter den %body% Tag die Zeile

<fb:like href="http://DEINEURL/<%itemlink%>" layout="standard" show_faces="true" width="450" action="like" colorscheme="light"></fb:like>

setzen.

Das war es auch schon!