26C3 – Here be Dragons!
Wie jedes Jahr fand zwischen den Jahren in Berlin “Europas größte Hackerparty” aka der Chaos Communication Congress statt.
Am späten Abend des 25.12. kamen wir in Berlin an und guckten uns noch kuz das recht verlassene Kongressgebäude an. Die meisten Leute hatten den Tag lang aufgebaut und waren schon im Bett, wir taten es ihnen auch kurz drauf gleich.
Am 26.12., also Tag 0, herrschte erwartungsgemäss ein buntes treiben. Alle kamen an und wollten Eintrittskarten oder Turnhallentickets. Gerüchten zu folge war vergessen worden, die Prepaid-Tickets im Kassensystem einzubauen, weswegen sich alles etwas verschob und erst am späten Abend die Kassen öffneten. Die Schlange ging zwei mal durch das BCC, als wir gegen Abend ankamen um unsere Tickets zu holen. Sisi hielt durch und stand eine gute Stunde mit uns an. Am nächsten Morgen waren die Tickets ausverkauft noch bevor wir wach waren. Den Tag über sah ich viele Leute, aber keine Vorträge. Ich versuchte stattdessen noch schnell meine Haare schneiden zu lassen. Aber ich vergas, dass wir hier in der Provinz sind und man hier am Sonntag keinen Friseur findet der Haare schneidet (nur welche, die Haarpflegeprodukte verkaufen). Also versuchte ich mein Glück auf dem Congress. Nach einiger zeit war mit Jochens Vater ein fähiger Friseur gefunden, es fehlte eine Mikroverzahnte Schere, ein Umhang und ein Kamm. Wie bei einem Adventure Game machten wir uns auf den Weg die Teile zusammen zu bekommen. Zuerst gab es bei PoC Sascha eine passende Schere. Kurz drauf konnte der Infodesk uns mit einem Müllbeutel einen Umhang stellen. Schwierig wurde der Kamm. Sowas braucht hier niemand. Im CERT hätte man mit einer Bürste helfen können. Doch nach einigem hin und her war mit Ushebit eine Kammspendin gefunden. Es gab sogar zwei, einen groben und einen feinen.
Auf dem Weg zurück zum Friseur trafen wir auf Korrupt und Missi, welche die Berichterstattung übernehmen sollten und dies gut taten.
Ich bin zwar seit dem 15C3 auf dem Congress zu gegen, habe aber nur selten Vorträge gehört. Früher, weil man als (Erz)engel mehr zu tun hat, heute, weil mich viele Themen einfach nicht interessieren. Ich gehe meist nach Vortragenden. Wenn Ray, FX oder MaHa einen Vortrag machen sind sie gut, egal was das Thema ist. Bei anderen kommt es argh drauf an. Einen gewissen Bonus haben die Events in den 6 Stunden vorm Hacker Jeopardy in Saal1. Oft bleiben die Leute einfach sitzen um den Platz zu haben. SO sassen wir heut auch von 18 – 2 Uhr im Saal 1 und hatten unseren Spass. Da waren Leute die $` nicht kannten oder die nicht wussten, dass über wth2005 ein Awacs (mit W!) flog. Ausserdem wurde auf den Fefe Joker verzichtet. Un-fass-bar!
Wenn man spät ins Bett geht steht man spät auf, das wundert niemanden. Deprimierend ist es jedoch, wenn man vom Frühstück kommt und es dunkel wird. Aber das sind die Opfer für den Congress. Immerhin bescherte mir ein Fehlender Kandidat noch einen Platz beim Nougatbytes. Unser Team gewann haushoch, wie zu erwarten war.
to be continued…
29.12.2009 | Events, Tour Berichte | 26c3, chaos communication congress | No Comments »
Wochenendurlaub
Prolog
Ein verlängertes Wochenende, also 3 Tage, konnte ich mich vom 3Gstore.de losreissen. Was tun mit all dieser Zeit? Wie Benni vor kurzem richtig bemerkte: “Wenn man viel arbeitet, hat man irgendwann keine Hobbies mehr. Was macht man mit so einem freien Tag!?“.
Auswahl
Die erste Idee war zum Eiswürfelrun nach Moskau. Aber dahin gab es keine guten Tickets. Nächste Idee Türkei, denn da war ich noch nicht. Dort gab es nur brauchbare Tickets ab ffm, was mir für die kurze Zeit zu viel Anreise war. Die Wahl fiel dann auf Barcelona. Hinflug über Ballermann. Hätte ich das vorher überlegt, hätte man da einen Stopover machen können.
Anreise
Um Freitagsabends keine Kollision mit den Bürozeiten zu haben, fiel der Abflug auf den Samstag morgen. Entgegen meiner üblichen Planung wurde ich recht früh zum Flughafen geschickt. Um drei Uhr klingelte der Wecker, 30 Minuten später saßen wir im Taxi. Düsseldorf Flughafen ist nachts tot, hätte ich so gar nicht erwartet. Ich kam ohne Probleme durch den Zoll und den Checkin. Wie auf den Billigflügen (Air Berlin in dem Fall) üblich gibt es kein brauchbares Essen mehr, aber zur Feier des Tages ein Sandwich umsonst. Das war sogar essbar, und wir kamen nach kurzem Flug in Mallorca an. Ein Flughafen ähnlich einer großen Busstation erwartete uns für kurze Zeit, dann ging es auf den 30minütigen Flug nach Barcelona, der an sich nur aus Steig- und Sinkflug bestand. Diesmal mit Niki (Lauda) Air. Auch dort gab es ein Sandwich, welches aber nur geringfügig mit Essen zu tun hatte. Außerdem sind die Stewardessen Uniformen da ähnlich denen aus 2001.
Samstag
Gelandet in Barcelona machten wir uns auf, das Fließband zu suchen. Schlecht beschildert kamen wir eher zufällig dort hin. Draußen gab es wenig aussagekräftige Schilder zum ÖPNV und wir entschieden uns für ein Taxi. Das brachte uns zur richtigen Straße, aber im falschen Stadtteil (wir mussten in einen dem Flughafen näheren Vorort). Aber wir entschieden uns ab dort mit der Metro zu fahren. Das 3-Tage Ticket für 15.20 Euro war eine gute Wahl. Nach 3-4 Telefonaten mit der Rezeptionistin und drei Stunden nach der Landung waren wir da. Das Hotel ist im ersten Anlauf nicht gut zu finden, liegt aber eigentlich sehr gut. Man läuft 5-10 Minuten zur Metro, ist dann in 10 Minuten im Stadtzentrum. Mit Sauna, Swimmingpool, Tennisplatz usw. hat man auch alles, um den Tag rum zu bekommen, wenn man Angst vor den Straßen Barcelonas hat.
Die Rezeptionistin wusste schon, wer wir waren, als wir durch die Tür kamen, und gab uns Bonbons und die Zimmerkarten. Nach dem obligatorischen Duschen nach dem Flug zogen wir los, die Innenstadt und den Hafen zu erkunden. Nach guten 15 Kilometern zu Fuß kannten wir die wichtigsten Gegenden und Läden. Wir hatten eine Menge frische Fruchtdrinks intus, waren am Hafen gewesen, hatten erbärmliche Crepes gegessen und die Flaniermeile La Rambla ausgiebigst erkundet. Anschließend waren wir sehr früh im Hotel und kippten eben so früh ins Bett.
Sonntag
Der nächste Morgen begann früh um 9. Das Frühstück im Hotel war sehr gut (kontinental und britisch), die Gästeliste verriet, dass nur gut 10 Zimmer belegt waren. Dies sollte sich am kommenden Tag ändern. Da wir die Einkaufsmeile schon kannten, liefen wir zur berühmten Catedral, ginggen aufgrund der langen Schlange aber nicht rein. Draußen konnten wir noch einen Polizeieinsatz beobachten, der schnell von zwei zivilen Polizisten auf vier zivile und acht unifomierte anwuchs. Allerdings war nicht wirklich zu erkennen, um was es ging. Aber sie nahmen jemanden mit und sahen danach zufriedener aus. Von dort ging es zum Strand, vorbei an einer großen, bunten Synagoge. Anders als in Deutschland hatten wir dabei etwa 25 Grad und einen wolkenfreien Himmel. Am Strand machte sich Verena daran, durchs Wasser zu laufen. Da ich keine Sonnenmilch mit hatte, fiel das für mich aus. Vom Hafen aus ging es über die La Rambla zur Metro in den Park Güell, welchen uns die Rezeptionistin im Stadtplan markiert hatte. Dieser besteht aus ein paar spannenden Bauwerken, verschlungenen Wegen und großen Plätzen. Im Park wie auch an allen anderen touristisch interessanten Plätzen waren Sonnenbrillen- und Handtaschenverkäufer, welche ihre Ware auf Tüchern feilboten. An den Ecken der Tücher waren Seile befestigt, so dass man den ganzen Stand mit einem Griff auf dem Rücken hatte. Da macht der Begriff “Fliegende Händler” wieder Sinn, wenn die Polizei kommt. Um mal eine Wohngegend zu sehen fuhren wir mit der L3 bis Trinitat Nova, dort war es eher langweilig. Das spannendste war, dass Verena auf einen Löffel getreten ist. Auf der Suche nach Nahrung zog es uns wieder La Ramla entlang und wir wurden fündig. Anschliessend ging es zum Cocktails trinken in die “My Bar”. Mir fiel auf, dass ich mir eine große Blase gelaufen hatte, also organisierte ich in der 24h Apotheke Pflaster und Betaisodonna. Aufschneiden konnte man sie prima mit dem Hotelrasierer. Die Beine taten schon ziemlich weh, die Füße waren geschunden, aber ein Tag stand uns noch bevor. Inzwischen hatten wir über 35 km zu Fuss zurück gelegt.
Montag
Wieder begann unser Tag morgens früh um 9. Nach einem weiteren reichhaltigen Frühstück checkten wir aus und zogen mit unseren Rucksäcken los, um den Weg zum Flughafen zu erkunden, damit wir für den Nachmittag schonmal den Weg und die Fahrzeit kannten. Am Hauptbahnhof fanden wir den Anschlusszug zum Flughafen, stellten fest, dass unsere Tickets auch für diese Strecke galten und suchten uns ein Schließfach, in dem wir einen Rucksack und allen unnöigen Ballast deponierten. Danach zog es uns mit einer Art Bergbahn auf zum Kastell auf dem Muntanya de Montjuic, ein Berg am Rande der Stadt am Hafen. Mit einer Seilbahn ging es das letzte Stück des Weges bergauf. Oben verbrachten wir über zwei Stunden damit, die Aussicht auf die Stadt und ihre Vororte zu genießen und zu beobachten, was im Hafen vor sich ging. Dieser war zwar im Vergleich mit anderen Hafenstädten wie Hamburg oder Rotterdam nicht unbedingt groß. aber trotzdem sehr beeindruckend. Unsere Position auf dem Berg verschaffte uns einen wunderbaren Überblick. Es war extrem warm für Ende November, meistens um die 25°, was sich in der prallen Sonne allerdings noch um einiges wärmer anfühlte.
Gegen Nachmittag zogen wir weiter; wieder Richtung Innenstadt, aber diesmal zu Fuß. Unser Weg führte uns durch viele enge, verwinkelte Straßen; vor vielen Fenstern hingen Gestelle, auf denen Wäsche trocknete. Da uns beiden die Füße, Beine, Rücken etc. zunehmend weh taten, waren wir beide froh, am Nachmittag in dem gleichen Restaurant wie gestern abend zu Mittag essen zu können. Danach gingen wir noch einmal Richtung Strand, um zum Abschied noch einmal durch die Brandung zu laufen. An einer Stelle des Strandes tummelten sich vergleichsweise viele Leute, denn auf einer etwa 50 Meter vorgelagerten “Insel” konnte man ein junges Paar beim Pimpern beobachten. Dies erfreute sich großer Beliebtheit. Schließlich kehrten wir gegen 16:30 Uhr um und zogen weiter Richtung Metro, um den Rucksack am Hauptbahnhof einzusammeln und uns auf den Weg zum Flughafen zu machen. Ohne große Probleme fanden wir dahin, auch die Sicherheitskontrolle lief unspektakulär ab. Einzig die Dose Mangosaft, die ich vergessen hatte, musste Verena schnell runterkippen. Nun sitzen wir hier im Transitbereich und trinken frisch gepressten Orangensaft, essen Magdalenas und Cracker und warten darauf, dass das Boarding beginnt. Wenn alles gut geht, sind wir um 23 Uhr in Düsseldorf am Flughafen.
24.11.2009 | Tour Berichte | airberlin, barcelona, spanien, urlaub | 2 Comments »
Hilfe! /etc/vservers gelöscht
Aus unerfindlichen Gründen ist mein /etc/vservers weg. Hat jemand mal ein Muster für mich? Die Vserver laufen noch und im groben weiss ich was in die configs muss.
Update: Gerettet. Einfach mit einem entsprechenden Script alle defaults wieder hergestellt, dann einen neuen vserver gebaut und auf Basis der Daten die anderen reanimiert.
04.11.2008 | Argh!, Tour Berichte | | No Comments »
Porto – ein Wochenende in Portugal
Donnerstag
Nach der Party begann ein langer Tag. Zwei Partianer hatten ihren Autoschlüssel verbummelt, also fuhr ich zur besten Stauzeit nach Düsseldorf um sie von der OMD zu holen. Auch eine Suche im Les Halles brachte nichts. Allerdings war ein anderes Portemonnaie aufgetaucht von dem die Inhaberin ermittelt werden sollte. Wie der Zufall so spielt: Sie war die Freundin eines Freundes von mir und wir konnten ihre aktuelle Anschrift schnell ermitteln. Wieder in Bochum packte ich meine Sache zusammen, da es im Morgengrauen (bzw. gegen 2 Uhr) zu Flughafen gehen sollte. Da unklar war ob der Schlüssel noch auftaucht wurde ein Leihwagen organisiert. In der Zwischenzeit war der Ersatzschlüssel des Autos, welches noch vorm Les Halles stand, wieder aufgetaucht. So bekam ich zunächst ein leckeres Abendessen um dann erneut zum Les Halles zu fahren und den Wagen abzuholen. Dabei war ich die ganze Zeit mit Günters Auto unterwegs, welches ich noch vom Abend der Party da hatte. Kurz nach 2 Uhr waren wir dann am Büro und ich tütete das gefundene Portemonnaie ein. Da ich immer noch Hunger hatte holte ich mir noch schnell einen Döner, wir verteilen die Navis gleichmässig auf die Autos und fuhren los.
Freitag
Insgesamt zwei Red Bull, ein Liter Cola und eine Packung Dextroenergen hielten mich über die Fahrt wach. In Hahn war es unglaublich Kalt, aber wir waren ja bald im Terminal. Nachdem wir in der falschen Schlange standen ging es zum richtigen Terminal. Dort fiel mir im letzten Moment ein, dass ich das eingetütete Portemonnaie noch einwerfen musste. Also verliess ich die Pole Position in der Schlange und suchte einen Briefkasten. Anschliessend drängelte ich mich vor, musste noch alle Getränke wegwerfen und überlebte en Sicherheitscheck mit wenig Problemen. um 6:30 Uhr flogen wir gen Sonne und waren alle schon ziemlich Müde. Die engen Sitze im Flugzeug waren ziemlich egal gepennt habe auch ich irgendwie so ein paar Minuten. Für Porto war Regen angekündigt. Wir landeten im Sonnenschein bei ca 17 Grad, aber es sollte heisser werden.
Das Problem an diesem Party-Nachtfahrt-Marathon war, dass man irgendwann das Zeitgefühl verliert. Wir stellten im Hotel unsere Sachen ab und gingen erstmal Frühstücken. Das dauerte recht lange und man musste zusehen en Kellner zu erwischen wenn er mal zugegen war. Anschliessend bezogen wir die Zimmer und entscheiden uns eine Touri-Bustour zum Strand zu machen. Schon dabei schlief ich in der Lobby und im Bus immer wieder ein. Am Strand angekommen trafen wir auf einen Portugiesischen Bauingenieur, welcher in Kaiserslautern studiert hatte. Er lieh einen Volleyball aus mit dem die anderen spielten. Ich holte mir in der Zwischenzeit Sonnencreme und einen Hut. Anschliessend tourten wir nochmal mit dem Bus rum und genossen die Stadt. Porto ist wirklich spannend. Diverse Baustiele aneinander, viele verfallene aber nicht abgerissene Häuser. Man merkt, dass die beiden Weltkriege an diesem Ort kaum wirkten. Zurück im Hotel ging ich 30 Minuten ins Bett um dann Essen zu gehen. Während die meisten Leute sich danach in ihr Zimmer oder die Bar in der 17 Etage zurückzogen gingen wir zu dritt ein bisschen in der Stadt rum. Nachdem wir die Brücke eines Eifel Schülers passierten machten wir uns auf den beschwerlichen Aufstieg zum Fort. Eine sehr steile, kleine Gasse mit groben Kopfsteinpflaster zog sich ca 80 Höhenmeter. Oben wurden wir von einem Wahnsinnigen Ausblick über die Stadt und den Ort erwartet.
Gegen 0 Uhr gingen auch wir in die Bar in die 17. Etage. Am Morgen erwartete mich ca. 40 Stunden nach dem letzten Schlaf über 30 Minuten mein Bett.
Samstag
Da es nur bis um ca. 10 Uhr Frühstück gab, trafen wir uns schon früh um den Tag zu planen. Zunächst sollte es nach downtown Porto gehen. Wir sahen uns diverse Läden an um anschliessend eine Bootstour zu buchen. Diese ging eine Stunde und führte uns unter den großen Brücken um Porto vorbei. Zur Zeit lag auch der Earthracer hier an der Promenade. Ein futuristischer Trimaran, welcher mit Biodiesel die Weltumrundete. Da meine T-Shirtplanung nicht hin kam kaufte ich ein Touri-Shirt sowie ein Handgemaltes Shirt eines Strassenkünstlers. Um diesmal besser mit allen in ein Restaurant zu passen hatten wir dieses vorbestellt, wurden dann gegen 22 Uhr aber nach und nach rausgeworfen, in dem um uns rum alles abgebaut wurde. Da nicht mehr alle durchgehend nüchtern waren, ein Teil aber auf das fort wollte teilten wir uns auf. Wir fuhren mit einer extrem Steilen 1-Kabinen Bahn zum oberen Teil der Stadt und überquerten die Brücke. Auf dem Fort wurden wieder die Kameras vollgeknipst und wir gingen zur Partymeile. In der einzigen Disco die wir fanden blieben wir, bis sie nach 5 Uhr geschlossen wurde. Da wir Hunger hatten suchten wir verzweifelt etwas Essbares, landeten aber um 6 Uhr im Hotel. Dort schlug uns die Rezeptzionistin vor, doch einfach bis 7 zu warten, dann gäbe es Frühstück. War ein guter Plan. Um sieben sassen wir mit Unmengen Rentnern im Frühstücksraum und schaufelten das Buffet rein um dann ins Bett zu fallen.
Samstag
Gegen 15:30 trafen wir uns in der Lobby wieder. Zunächst suchten wir eine Pizzaria zum Frühstücken auf. Da es regnete fielen Aussenaktivitäten aus und wir entschieden uns mit der historischen Strassenbahn zu fahren. Sehr klein und eng, aber sehr cool. Die lehnen der Sitzbänken können über die Sitzfläche geklappt werden um die Sitzrichtung zu ändern. jeweils an der Endhaltestelle wurden alle Sitze in Fahrtrichtung geklappt. Die Fahrerin nahm ihren Sitz und den Gashebel mit und ging zum anderen Führerstand. Die Zeit bis zum Abendessen überbrückten wir in der Bar in der 17 Etage. Da es nicht mehr regnete konnten wir am Fluss die Restaurants abklappern. Während das Essen in den Tagen davor eher durchschnittlich war landeten wir in einem richtig guten Restaurant. Wir nahmen ein 5 Gänge Menü, welches umfangreich und einfach exzellent war. Da wir alle zu voll waren um noch etwas sinnvolles zu tun gingen wir erneut in die 17 Etage, von welcher man auch bei dem Diesigen Wetter einen tollen Ausblick hatte.
Sonntag
Mitten in der Nacht wurde ich geweckt, packte meine Sachen und guckte noch ein bisschen mtv. Da ich Flughäfen nur mässig spannend finde muss ich nicht wirklich früh da sein. Da wir mit einem Billigflieger flogen bestand auch keine Notwendigkeit lange vorher am Terminal anzukommen. Ca. 40 Minuten vor Abflug kamen wir an, 30 Minuten vorher checkten wir ein. Freundlicherweise ist die Zollkontrolle in Porto in Frauen- und Männerschlangen eingeteilt. Die Frauenschlange brauchte ca. 4 mal so lang, da den Damen die Flüssigkeitsregelungen scheinbar unbekannt war und Unmengen Haarspray, Shampoo (im Flugzeug!?) usw. den Weg in den Müll fanden. Ich bekam eine kurze Leibesvisitation und mein Handgepäck wurde durchsucht und nochmals durch den Scanner geschickt. Alles aber freundlich und schnell. Da ich noch eine Dose Cola wollte (Billigflieger haben ja nur den teuren Getränkeverkauf) durchsuchte ich den Transitbereich nach einem Laden, der mir keinen Becher verkaufen wollte. Leider unterschätze ich die Distanz zum Gate dabei und war am anderen Ende des Transit Bereiches. Ich kam aber noch rechtzeitig und war als letzter Fluggast durch die Kontrolle. Draussen gab es eine Sintflut. Da wir nicht über den Passagier Ansaugschlauch ins Flugzeit durften, sondern über das Rollfeld war das sowas wie ein Problem. Dazu kam, dass dort Fahrzeuge rumfuhren und keine Schülerlotsen mehr da standen. Die ca. 50 Meter zum Flugzeug reichten aus um die Schuhe und das Shirt bis auf die Haut zu durchnässen. Dadurch, dass die Türen des Flugzeugen ungünstig zum Wind lagen war auch der vordere Teil des Flugzeuges geflutet. Im Einstiegsbereich standen 2-3 cm Wasser, welche sich ihren Weg zum Cockpit suchten. Also musste erstmal eine Reinigungskraft ran um diesen Misstand zu beseitigen. Das schlechte Wetter sorgte dafür, dass wir mit ca. einer Stunde Verspätung starteten. Kurz nach dem Take off musste dann noch einem man (mehrmals und nachhaltig) erklärt werden, dass er nicht im Steigflug in der Kabine rumlaufen darf.
22.09.2008 | Tour Berichte | porto, portugal | 5 Comments »
Europatour – Berlin-Bochum-Wuppertal-Gerolstein-Sandhausen-Wien-Siofok-Prag-Berlin

Nun bin ich unterwegs diese Strecke abzufahren. Im Groben: Berlin-Bochum-Wuppertal-Gerolstein-Sandhausen-Wien-Siofok-Prag-Berlin
04.05.2008 | On the road again, Tour Berichte, motorrad | motorrad, ungarn, wien | 2 Comments »
What the Hack 2005
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Früh morgens begab ich mich auf meinen Weg Noch während ich friedlich bei meiner Arbeit Um 16:10 Uhr ging es dann los, der ec Mareike, Marcel und der Hexer waren schon Bis Venlo tuckerten wir so dahin, dort Er war schon in Venlo, sah seinen Zug, holte In Eindhoven holten wir uns noch Frikandel In Boxtel angekommen, riefen wir sited an, Die Zeit an der Bahnstation vertrieben wir Das shuttle kam dann mit sited um 9 Uhr Unsere Zelte standen dann auch recht schnell Anschließend ging ich mein Dect-Telefon Der Versuch, um Mitternacht noch essen zu |
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2005-07-27 |
Einen Tag bevor das Konferenz-Programm Da die Futterlage an sich noch nicht so Nach dem furehstueck begeben wir uns zum Nach 5 Stunden bei brütender Hitze in diesem Am Abend hält rop eine pre-opening-speech |
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2005-07-28 |
Nachdem es mittwoch noch etwas wechselhaft Um 11 Uhr gucken wir uns die offizielle Da der Platz zum campen net mehr ausreicht müssen |
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2005-07-29 |
Es regnet am tag, es regnet in der Nacht, es |
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2005-07-30 |
Heute haben wir eine lustige wasserrakete Nachdem das auch mehr bis minder gut ging |
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2005-07-31 |
Frueh geht es raus, denn fh haelt seinen Die leute reisen nach und nach ab. Alle Wir hoeren uns die abschluss rede an, sehr anschließend braucht es security volunteers, |
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2005-08-01 |
In den frühen Morgenstunden fangen wir mit |
04.08.2005 | Tour Berichte | | No Comments »
Feakle und Irland
Weil jeder das Geschehene und die Eindrücke anders verarbeitet, oder die
Prioritäten anders setzt, hier Ennos und mein Urlaub aus meiner Sicht.
Die Fotos findet man hier.
Freitag, 18.3.05:
Der Tag beginnt viel zu früh. Als ich aufstehe ist es 6.45Uhr und bis
zur ersten Stunde sind es nurnoch 40 Minuten. Heute ist Abflug Tag.
Leider aber auch Bio LK Klausur Tag durch die ich mich erstmal von 10
Uhr bis 13.40 Uhr quäle. Zuhause, wieder weit weg von Synapsen und
Nervenzellen, packe ich noch die letzten Sachen, würg etwas Essbares
runter und putze mein Zimmer um mir die Zeit zu vertreiben. Um 16.16 Uhr
nehme ich die vollkommen zu frühe oder hoffnunglos zuspäte S-Bahn nach
Düsseldorf. Eigentlich hätte ich noch 10 Minuten warten müssen, aber
weil ich keine Lust dazu hab verabschiede ich mich von meiner Mutter
(mein Vater kam zu spät) und steige ein. In der S-Bahn haben die
Kontrolleusen in meinem Abteil viel “Erfolg”. In Düsseldorf schlepp ich
mich, meinen Wanderrucksack und Handgepäck Richtung Gleis 5. Dort warte
ich 40 Minuten auf Enno. Dann gehts weiter Richtung Flughafen
Düsseldorf. Mit froher Erwartung stellen wir uns an den Checkin. Was
dann kam, brachte lange Gesichter. Unsere Flugtikets wurden von
irgendeinem blöden Air Lingus Männchen gecancelled. Nach einigem Gerede
mit der Crew der Air Lingus Box am Flughafen machten wir uns wieder auf
Richtung Heimat. Enttäuscht, aber mit Hoffnung auf einen Flug am
nächsten Tag kommen wir in Wuppertal an. Ich bin total kaputt und wir
gehen um 11 Uhr schon schlafen.
Samstag, 19.3.05:
Am nächsten Tag entspannen wir uns nochmal, gehen ein bischen im
wunderschönen Wuppertal spazieren und Enno gönnt sich eine Assischale.
Meine Eltern bringen uns zum Flughafen. Wir sind 2 Stunden früher
gefahren und verbringen die Zeit nach der Gepäckaufgabe auf der
Besuchertribühne, die ich auch manchmal besuche wenn ich grad langeweile
hab. Ich liebe diesen Fluhafen. Hier starten im Minutentackt hunterte
Tonnen Flugzeuge nach ueberall hin. Wenn ich dort bin und nicht in
Urlaub fliege, packt mich meistens das Fernweh, doch an diesem Tag
steigert es die Aufregung. Das Flugzeug hat natürlich, wie sollte es
anders sein, knapp eine Stunde Verspätung. Um ca. 20 Uhr verabschieden
wir uns von meinen Eltern und gehen in Richtung Transit. An der
Sicherheitskontrolle trenne ich mich schnell von meinem mini schweizer
Messer. War eh kaputt. Enno muss seinen Gürtel und Schuhe ausziehen,
dann darf er durch. Sein Ausweis passt den Herren von der Sicherheit
auch nicht, aber sie lassen auch das durchgehen. Besonders das Bild von
meinem durchleuteten Rucksack fällt mir auf. Wie die in diesem
vollgepröfften Gedwirr etwas erkennen können. Mein Notebook ist gut
erkennbar und ich bin fasziniert. Ja, auch mit so kleinen Sachen kann
man mich beeindrucken.
Wir schauen zu wie unser Flugzeug landet, wie der
Passagier-Absaugschlauch befestigt wird, das Gepäck ein und ausgeladen
wird und die Leute aus Dublin durch den Transit watscheln. Dann dauert
es noch ein bischen bis wir um 21 Uhr in unser weiss-grünes Flugzeug
einsteigen dürfen. Immerwieder spannend und Adrenalinfördernd ist der
Start. Einfach irre wenn man bedenkt wieviele Tonnen da so einfach in
die Luft befördert werden. Der Flug stellt sich troz Wolken als
sehenswert herraus. Man erkennt genau wo Städte sein müssen, weil diese
orange schimmernd durch die Wolken zu erahnen sind. Ich kaufe mir für 4
Euro ein richtig leckeres Sandwich. In Dublin, nach einer etwas
holperigen Landung, angekommen schnappen wir uns unser Gepäck und gehen
zum National Car rent Schalter. Die Dame dahinter ist sehr freundlich,
humorvoll und hilfbereit. Sie gibt Enno die Schlüssel für einen schönen
blaugruenen Opel Corsa. Easytronik (Sowas wie Automatik) mit, wie sollte
es anders sein, dem Steuer auf der rechten Seite. Ja, natürlich wusste
ich das vorher, aber trozdem wanderte ich erstmal zur falschen Seite.
Enno hat auch nichts gesagt, weil ich vorgegenagen war. Als ich die Tür
öffnete erschrak ich mich und fing dann an zu fluchen. Meine Mutter
hatte recht behalten, ich war zur falschen Tür gegangen. Mist.
Eins muss ich Enno lassen, er hat das mit dem Linksfahren auf Anhieb
sehr gut gemeistert. Ich hatte da schon mehr
Orientierungsschwierigkeiten. Als Beifahrerin hatte ich die Funktion des
fehlenden Navis übernommen.
Wir machten uns nun auf den Weg nach Belfast. Inzwischen war es schon
22.30 Uhr irischer Zeit und nicht gerade hell und klar. Der Nebel liess
nicht einmal einen Blick bis 50 Meter zu. Um ca 1 Uhr nachts kamen wir
in Belfast an. Auch hier war der Navigations-Enno erfolgreich. Ohne uns
zu verfahren fanden wir den Treffpunkt mit Eowin, der City Hall. Todmüde
traken wir bei Eowin Zuhause angekommen noch einen schwarzen Tee und
legten uns später in unseren Schlafsäcken im Wohnzimmer pennen.
Sonntag, 20.3.05:
Etwas hart war die Nacht. Nur mit Schlafsäcken auf dem Teppichboden ist
wirklich gewöhnungsbedürftig, trozdem habe ich keine Rückenschmerzen.
Enno ist sowas gewöhnt und es macht ihm nichts aus. Das ist auch gut so,
denn wir wollen heute noch weiter ins 50 Meilen + 200 km entfernte
Feakle.
Aber zuerst wird gefrühstückt! Bei Eowin gibt es Toast, Eier, Schinken,
Wurst und natürlich Schwarztee. Ausserdem eine geballte Ladung “Happy
Tree Friends”. Das rockt! Unsere Gastgeberrin besitzt eine ganze DVD
dieser pseudo-süßen Comicserie.
Danach machen wir uns auf den Weg um Belfast zu erkunden. Hier ist
nichts von “Bomben Stimmung” zusehen, bis auf einige vollgepanzerte
Polizeiwagen oder einer abgeschirmten Polizeistation. Die Mädels hier
sind nur schwer von Prostiturierten zu unterscheiden, denn überall in
Irland und Nordirland ist es Mode auch im tiefsten Winter mit t-Shirt,
kurzen Röcken und Stiefeln rumzulaufen. Okai, das sieht alles wirklich
toll aus und ich gucke etwas entmutigt an mir runter, aber dann frage
ich mich ob die hier nackt rumlaufen wenn richtiger Hochsommer kommt. In
einem Gebäude, ähnlich den City Arkaden, gibt es viele Geschäfte und ich
sehe den Grunde für die knappe kleidung. Soviele Bekleidungsgeschäfte
mit so vielen Sachen. Da könnte ich, wenn ich zu viel Geld hätte, auch
nicht dran vorbei gehen. Enno ist mit mir einer Meinung. Man fühlt sich
wie im Deutschland der 70er Jahre. Man bekommt den Eindruck, als seih
eine Art Aufschwung im Gange.
Wir setzen uns in eine Starbucks Coffee Filiale und ich bestelle einen
Tee, weil mich schon wieder eine Blasenentzündung plagt. Ausserdem hatte
ich Probleme die Getränkekarte zu überblicken.
Wir kaufen für 2\u0142 ein englisches Tiggr-Buch für Nicolas, meinen 1 ½
Jahre alten Neffen (Maiky: “Nico, wie macht der Enno?” Nico:*fettgrinz*)
Draussen vor dem Shopping Center beginnen zwei Strassenakrobaten gerade
mit ihrer Show. Wir schauen zu und es lohnte sich wirklich. Die Beiden
sind echt lustig und haben wirklich was drauf.
Anschliessend fahren wir wieder zu Eowin nach Hause und packen unsere
Sachen. Wir verabschieden uns von ihr und machen uns auf den Weg nach
Feakle. Heute sehen wir auch wo wir herfahren und ich bin begeistert von
dieser Landschaft. Es ist einfach nur schön hier, man muss es mal
gesehen haben. Ich machen viele Fotos mit der Digicam während Enno
fährt. Die Sonne scheint, oder es ist bewölkt, jedoch regnen tut es
nicht. Ernähren tun wir uns von Wasser, Lakritz und ein bischen
Schokolade. Auf der Hälfte des Weges machen wir bei einem KFC stopp.
Auch hier esse ich das erste mal und bestell mir promt zu scharfe
Chicken Wings. Enno und ich mixen ein bischen das Essen und werden beide
einigermassen satt für den Moment. Erwähnenswert ist, dass man dazu
zahlen muss wenn man sich im Geschäft niederlässt. Das ist überhaupt
hier weit verbreitet. Wir fahren weiter. Als Kartenleserin schlag ich
mich recht gut, auch wenn ich mich noch umgewöhnen muss auf Ennos
Fahrtgeschwindigkeit und der Irischen Hinweissschilder Größe. Langsam
wird es dunkel und wir kaufen uns an einer Tanke 1,5 l Cola, zum
wachbleiben. Bis nach Feakle isses noch ein Stück. Beim tanken kommen
wir mit den noch teilweise vorhandenen Tankservice in Kontakt. Man muss
nicht einmal aussteigen, sehr praktische Sache.
Um 9 Uhr kommen wir ohne uns grossartig zu verfit kurzen Pausen, aber
irgendwie gehört das zu dem
Charm der Gegend. Teilweise erinnert hier die Natur an eine begrünte
Mondladschaft mit Kühen. Und überhaupt muss ich an dieser Stelle mal
erwähnen, dass es hier nichts in einer vergelichbaren Menge gibt, als
Kühe oder Schafe. Ackerbau sucht man hier vergebens. Wenn man mich
fragen würde, mit welchen Worten ich Irland charakterisiere dann würde
ich sagen: grün, Kühe, Schafe, Hügellandschaft, Steinmauern, Cottages,
Miniröcke im Winter und Guinnes.
Wir steuern Ennis an weil uns der Hunger plagt. Eine süesse kleine Stadt
mit kleinen Lädchen, bunten Häuschen und natürlich Iren. Eine Irische
Stadt halt. Wir gehen in das erstbeste gut aussehende Restaurant und
lassen uns da nieder. Ich nehm ein Hambruger aus 100% irischen
Rindfleisch und Enno eine Hühnchen curry. Dazu Cola und 7up. Die
Portionen sind grösser als ich erwartet hab und muss leider was stehen
lassen. Als wir bezahlen fällt mir die Deutsche Polizeimütze über dem
Tresen auf. Als ich genauer hingucke erkenne ich ein NRW Wappen. Ich
weise Enno drauf hin, der promt die Bediehnung anspricht und ihr sagt,
dass die Mütze aus dem Land kommt wo wir herkommen.
Wir fahren weiter Richtung Heimat.
Erschöpft, auch wenn wir die ganze Zeit Auto fahren, kommen wir an und
reden erstmal mit Petra. Dann fangen wir an an unseren Berichten zu
tippen. Irgendwann essen wir noch Suppe und gehen dann pennen.
Dienstag, 22.3.05:
Heute steht der Folk Park in Bunratty auf dem Programm.
Nach dem Frühstück und einer schönen warmen Dusche machen wir uns auf
den Weg.
Nache einer Stunde und einem kleinen ungewollten Abstecher nach Shannon
erreichen wir das Freilichtmuseum, das viele ältere original Cottages
unterschiedlicher Zeitabschnitte besitzt. Auch eine kleine Burg steht
dort. Wirklich interessant alles! Es gibt auch Schafe, Hühner, Ziegen
und Schweine. Die Kühe und Pferde haben wohl Urlaub. Die Burg ist nahezu
ganz begehbar. Viele Stufen und kleine, schmale Gänge. Nichts für
Irlands dicke Kinder *kicher* Wir wandern ausführlich durch den Park,
schauen uns alles an, legen den Torf in den Häusern nach und fassen
alles an, was man anfassen kann. Auch Häuser von früheren wohlahbeneren
Familien findet man. Die haben dann geschmacklose Blümchentapeten,
Nähmaschienen, teures Geschirr und Schallplattenspieler. Auch das Haus
der Hughes Brothers findet man hier. Das sind die, die HB (in
Deutschland Langnese) erfunden und gegründet haben. Ich geh noch schnell
auf Klo und dann verlassen wir den Park wieder. Auf dem Parkplatz darf
ich mich mal auf den Fahrerplatz setzten und gucken wie man sich so
fühlen muss, wenn man rechts statt links beim fahren zu sitzen hat.
Komische Sache.
Dann fahren wir nach Shannon zu Mäkkes. Schliesslich müssen auch die
Fastfood Restaurants in Irland getestet werden. Bis auf die Brötchen
erkenne ich keinen Unterschied an meinem BigMac Menu. Bei der Fahrt nach
Feakle machen wir an einem See (Lake Shannon) halt, durch den der
Shannon river läuft. Sieht fast aus wie Meer. Es gibt auch einen kleinen
Hafen mit Segelbötchen und eine Art Irrgarten mit anschliessendem
Ausgucksplattform.
Dann fahren wir noch kurz nach Scariff, einem Nachbarort von Feakle.
Hier verkauft man uns, wegen unseren schlechten englisch Kenntnissen auf
dem Bereich der Medizin Abführtropfen. Eigentlich hatte Enno versucht
der Frau zu erklären, dass mich meine Blasenentzündung plagt. Wie die
jetzt auf Probleme mit dem Stuhlgang kam ist mir unerklärlich. Erst
Petra klärt uns auf, dass wir das falsche Präperat verkauft bekommen
haben. Ich beschränke mich wieder auf viel trinken, nochmehr trinken und
trinken bis ich kotze. Achja, warmhalten tuh ich mich auch nach
möglichkeit. Schönen Gruss an dieser Stelle an meinen Vater, ja Papa ich
hab mein Leibchen vergessen!
Petra hat uns Spaghettisauce übergelassen und wir kochen uns noch ein
paar Spaghettis. Das war echt lecker! Dazu gibts natürlich Schwarztee
mit Milch. So wie immer (ausser Abends).
Danach nutzen wir die letzten Sonnenstrahlen und rennen noch einbischen
im Dorf rum. Wir versuchen Kühe zu streicheln was uns leider nicht
gelingt. Selbst die Kühe sind hier mistrauisch. Aber zwei Hunde rennen
uns neugierig hinterher. An einem Haus, das nach einer wohlhabeneren
Familie aussieht, laufen aufrgeregt zwei kleine Münsterländer auf der
Mauer herrum und hinter uns her. Wenigstens zwei die sich freuen das wir
vorbei kommen.
Dann setzen wir uns noch ins Wohnzimmer, tippen an unseren Berichten und
unterhalten uns mit Petra.
Mittwoch, 23.3.05:
Am letzten Tag unserer Irlandreise fahren wir nach Galway, einer
größeren Stadt an der Westküste des Landes. Hier kann man gut Einkaufen,
es gibt wieder so etwas wie eine Shoppingmall. Ausserdem im Stadtkern
viele kleine süße Lädchen. Eine Stadt zum verlieben und direkt am Meer
gelegen. Wir nutzen diese Gelegenehit und gehen an den Strand. Es ist
sehr stürmig und kühl, aber das hält uns nicht ab uns auf eine Bank zu
setzten und einfach nur die Aussicht zu geniessen. Irland ist einfach so
schön, wenn ihr mal nicht wisst wo ihr Urlaub machen sollt: Fahrt hin
(… und nehmt mich mit!).
Nachdem Enno sich ausführlich im Vodafoneshop informiert hat fahren wir
weiter. Wir wollen noch zu einem Stein, weiter östlich, dessen Namen ich
leider vergessen hab.
Aber anstatt eines Steines finden wir viel Gebirge und Schafe. Nicht das
was wir sehen wollten, aber trozdem schön.
Im Endeffekt kamen wir dann in Laughrea raus. Wieder eins von den
kleinen irischen Dörfern wie man sie sich vorstellt. Hier gibt es einen
Club o.ä. namens “Kimbles“. Schnuckelisch!
Da uns der Hunger plagt begehen wir einen grossen Fehler. Ein Schild an
einem kleinen Fastfoodrestaurant verspricht Döner. Von wegen. Das war
vielleicht ein gut gemeinter Versuch Döner zu imitieren, aber da es noch
nicht mal ähnlich schmeckt könnte man es auch gleich lassen. Wie auch
immer, der Hunger treibts rein.
Danach fuhren wir noch etwas durch die Gegend. Wir versuchten mal wieder
Kühe zu streicheln, was uns natürlich nicht gelang. Gen Heimwärts
gerieten wir noch in eine Herde Pferde, die grade über die Strasse zur
Koppel getrieben wurden. Das war einfach toll. Ich guckte aus dem
Fenster und schaute zu wie manche kurz neben unserem Auto stehen blieben
und kurz am Gras zupfen. Sie wussten genau wohin sie mussten, der Bauer
kam im grossen Abstand hinterher gewackelt.
Nachdem alle Hottehüs weg waren fuhren wir weiter. Wir fotografierten
alt Ruinen, teilweise noch aus dem Mittelalter. Die stehen dann so
einfach auf ner Kuhweide. Oder gespenstische, zerfallene Kirchen aus dem
vorletzten Jahrhundert. Sowas gibts auch nur hier. Einfach toll.
Wieder in Feakle bekommen wir noch Reste von einem wunderbaren Auflauf
zugeteilt. Absolut nicht vergleichbar mit dem Döner, eine Wohltad.
Für den Abend werden wir noch ins Peppers eingeladen. Das ist hier im
Dorf die Kneipe. In jeder irischen Häuseransammlung gibt es einen Pub,
geht einfach nich anders. Was mich verwundert: Dort herrscht striktes
Rauchverbot. Wow.
Heute Abend gibt es Livemusik. Sowas habe ich ebenfall noch nie gehört.
Einfach toll diese Lieder die mit Geige, Flöte oder sonstigen
Instrumenten gespielt werden. Sie sind so verträumt und hügelig wie
Irland selber. Ich habe es ein Bischen mit meinem Handy aufgenommen. Ich
hoffe man kann ein bischen hören was ich meine. Wenn nicht, müsst ihr
wohl selber einfach mal nach Irland fahren.
Wir bleiben nicht lange im Peppers, da wir am nächsten Tag schon wieder
fliegen müssen. Aber mein Guinnes trink ich natürlich aus!
Donnerstag, 24.3.05:
Heute ist Tag der Abreise. Menno. Ich hätte hier auch einfach bleiben
können bis ich alt und grau werde, aber nein … es geht wieder zurück
nach Deutschland.
Wir fahren nach dem Frühstück und einer Verabschiedung Richtung Dublin
zum Flughafen. Das sind locker 200km und ich lasse noch etwas müde die
Landschaft auf mich wirken.
Am Flughafen geben wir das Auto ab. Noch ein kleines Stück zu Fuss, dann
sind wir im Gebäude. Am Checkin wieder die herbe Enttäuschung:
Auch die
Rückflugtickets sind storniert. Schöne Scheisse. Ein Platz ist noch
frei. Wir hoffen darauf, dass noch ein zweiter frei wird. Die Wartezeit
verteiben wir uns im Kostenfreien Wlan des Flughafens. Ich schreibe noch
ein paar Postkarten. Dann kommen wir auf die Idee unsere Digitalkamera
als Webcam umzufuntionieren. Jetzt können uns auch die Daheimgebliebenen
beim warten zugucken!
Wir haben glück, ein Platz wird noch frei. Jetzt geht alles recht
schnell. Wir warten (soweit ich weiss) noch etwas im Abflugbereich und
dann gehts ab ins Flugzeug. Durch das Tickethickhack sitzen Enno und ich
auseinander. Als ich mich grade schon schweren Herzens damit abgefunden
habe bietet die Frau neben Enno ihm an, die Plätze mit mir zu tauschen.
Licht am Ende des Tunnels!
Der Flug gestaltet sich ruhig.In Deutschland wieder angekommen werden
wir von meinen Eltern abgeholt. Tot müde falle ich ins Bett, jedoch mit
der Gewissheit, dass ich dieses Land bald wieder besuchen werde.
25.03.2005 | Argh!, Tour Berichte | | No Comments »
Chaos Communication Camp 2003
bin noch zu verpeilt..stelle das die tage fertig..wer ncoh details zu mienen erlebnissen kennt möge dies zu mir senden
| Montag 04.08.03 Anfahrt |
fh und sunshine waren ebreits vorher bei mir eingetrudelt und hatten das abfahrbereite Auto vor der tür ZaphodB und Pylon kamen am morgen. Ich musste also nur noch meinen Transporter abholen.Zunächst war der bestellte Opel Movano aber nicht da wo er sein sollte, also bekam ich als ersatzfahrzeug einen Sprinter (lang und hoch, also ideal) :-) dazu noch satte 110 ps. Also zurück zu mir und einladen. Sah noch recht leer aus, aber wir mussten ja auch noch zu McFly. Als wir unplanmässig spät losfuhren und erstmal taken wollten hatte sunshine scheinbar ihren rucksack vergessen. Pylon machte sich auf ihn von mir zu holen, und tarf bei mir glücklicherweise den Packetboten mit meinen Funkgeräten. Den Rucksack hatte cih vorher shcon eingepackt. Hinter dem Kamener Kreuz tarfen wir auf smash, fish und sam von denen ich eine Bierzeltgaitur übernahm. Weiter sollte es gehen und das Zügig..aber irgendwie hats dann doch gedauert. Nach einiger Zeit trudelten wir in Hildesheim ein. Bei Elemag luden wir noch unmengen Krempel ein unter anderem Die Antenenn für den Antennenworkshop, die Hauptzelte der [FireLounge], Bier, Zapganlage, Bierzeltgarnituren usw. Dann ging es weiter gen Helmstedt wo wir uns bei McDonalds stärken wollten, allerdings war das Personal mit 2 Schaltern und einem Drve in so überfordert, dass wir uns entschlossen ihnen zu helfen und den Drive in zu sperren. Und damuss man wieder erwähnen, wie böse Videoüberwachungen sind, die immer wieder überall aufgebaut werden. Danach versuchte ich als erster weg zu kommen und diesmal zügig zu fahren, was auch ging. DOch wo war der rest? fh rief verzwifelt hasi an, dann mich da der Sprinter doch ganz shcön flott fuhr. Nach und nach rückte die Gruppe wieder zusammen und wir konnten ohne verfahren auf dem Camp Ground aufschlagen. Doch druften wir niht rein, weil es zu spät war und wir die NAchtrughe des Bauernvolkes nicht stören wollten/solten. Nach kurzem gewährte amn uns dann doch einlass bis zum PArkplatz. Nach einigem rumrücken gelang es mein Zelt zu ergattern udn aufzubauen. Anshcliessend folgte die Obligatorische begrüssungsrunde. Nach dem ich grob wusste wie das Camp gelände aussieht war ich noch Erzenno vom Deinst bis ca. 8 uhr am nächsten Morgen. |
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| Dienstag 05.08.03 Aufbau | Nachdem ich die nacht lang versucht hatte alle Leute zu treffen die ich so lange nciht gesehen hatte, habe ich versucht unseren Krempel aufzubauen. Zunächst musste ich ncoh SvenL’s anhänger mitnehmen, dann ging es in den Art&Beauty bereich, denn dort sollten wir je eigendlich hinkommen. Allerdings konnte das niemand ausser Andre so genau sagen. Also mussten wir warten bis er aufsteht. Wir hatten so nach und nach den Sprinter,, smash’s wohnmobil, den Hänger und die Autos Ausgeladen und sassen auf dem Krempel rum. Um 10 wusste niemand wohin damit, um 12 auch ncoh nicht, um 2 mittags waren wir baden im see, und dann lchtete es sich: wir standen am falshcen platz. Also nahmen wir unseren Krempel und zogen um, zum glück half uns der radlader. Dann bauten wir rudimentär auf. Erstmal elmas und smash’s NVA Zelte, dann den ersten fallschirm, die Iglos drum rum, couch drunter. Da sah es shcon ganz gemütlich aus. Dann ncoh die Beirzeltgarnituren und die Bier Zapf/Kühlanlage von McFly anschliessen (war glaube cih das este mit Strom) und los gings :-) |
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| Mittwoch 06.08.03 |
nach eienr erneut langen nacht wurde der rest aufgebaut,a lso die beiden großen Zelte von McFly (30m²) und FUs Fallschirm. Danach kam auch Netz und Vernümpftig Strom (nicht mehr alles über eine 25 Jahre alte Kabeltrommel). Am Abend oder ebser nachmittag durfte ich dann mit [Scoddy] eine Sendung bei [Radio Subether] machen. The ma war: Nerd beziehungen, Teil 2. Diesmal auf englisch und mit vielfältigeren anrufern/innen. Wieder eine Sehr spasige Sendung :-) Später in der nacht sas ich mit FU und smash am Infodesk. Bzw. ich stand, FU sass udn smash pennte quer auf 3 Stühlen, welches FU gelich scharmlos ausnutze um ihn fest zu tapen. In der zwischenzeit konnte ich das “Blowjob 1$” Schild fertig malen um es auf ihm zu positionieren. Etwa zu dieser Zeit kam auch ein nicht wirklich nüchterner Däne zu uns der “Cheap frensch bitches” benötigte. Wir verwiesen ihn nach Polen da uns die Sinnvoller erschien. Die nationalität war ihm eh recht egal, auf das “cheap” kam es an. |
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| Donnerstag 07.08.03 | Nach erholsamen 3 Stunden schlaf wurde ich von meinem “Alllaaaaaaaahhhhh uagbaaaaaaaaa” Wecker geweckt. Zunächst orgaisierte ich mir essbares im Engelraumund eine Mate um wach zu werden. So..dies war also der erste offizielle Tag. Ich begab mich zum eingang um ein Badge zu ergattern, war auch garnicht so voll wie ich dachte. Doch nachdem cih das BAdge etwa 5Minuten um hatte musste ich feststellen, dass ich gegen die Kunstdstoffbeschichtung allergisch war und musste es wieder abnehmen. Gegen abend traf cih auch den Dänen wieder. Er hatte Polen nciht gefunden, aber irgendwas anderes wo er seine “bicthes” herbekam, er war aber nciht mehr in der Lage genau zu sagen wo das etwa war. |
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| misc |
Der rest konnte nicht mehr ganz zugerodnet werden: zu recht früher Stunde machte sich smash auf zu schlafen. Drei stühle tat er zusammenrücken sich drauf zu betten. $fu tapte ihn daraufhin am stuhl fest. Geziert vom Schild “Blowjob $1″ |
10.08.2003 | Tour Berichte | | No Comments »
19. Chaos Communication Congress und HackTrain
Wie jedes Jahr fand in Berlin der Chaos Communication Congress
statt, den ich nun seit
seinem 15. Erscheinen Besuche. Dieses Jahr wollten wir kollektiv
mit dem eigenen Zug hin, was eine sehr gute Idee war.
HackTrain Planung
Vor etwa einem Jahr fuhren wir mit 17 Leuten mit nem Gruppenticket zum 18C3.
Das war soweit lustig, aber man strebt ja nach höherem.
Im Oktober machte ich mich mehr oder minder ernsthaft an die Planung. Fragte an, wer zum Congress will, und brachte den Gruppenticketpreis in Erfahrung.
Mehr aus Spass als aus ernstem Interesse fragte ich bei einigen privaten Bahnunternehmen an, was ein ganzer Zug kosten würde.
Da ich aber keinen echten bezug zu dieser Szene hatte und google nur Connex, Metropolitrain u.ä. ausspuckte sah das nicht so rosig aus. Irgendwer meinte ich solle es in Usenet in de.etc.bahn.tarif+service versuchen, was ich dann auch tat.
Auf mein Posting antwortete nach nur etwa 5 Stunden Simon Kissel, aka scamp.
Damit war der entscheidende Teil eigendlich schon gelufen. Ich setzte eine Seite in meinen WiKi, welcher alles etwas koordinieren sollte, sah aber (zitat) “scheisse” aus.
Somit machten sich scamp und fashion dran die HackTrain Homepage zu machen. Die sieht echt gut aus.
Da die Seite bei mir lag, bekam sie noch ein ganz simples Webinterface um von allen bedienbar zu sein.
Anschliessend folgten zig mails, um die Route und die Details zu klären.
Dann starteten wir die unverbindliche Anmeldung, um zu sehen ob es genug interessierte gibt. Anschliessend die verbindliche Anmeldung. Doch dort kamen zu wenig Leute zum Stichtag zusammen.
Es sah danach aus, als würde das Projekt scheitern. Doch zum Glück übernahm die Reinhessische Eisenbahn das Finanzielle Risiko und scamp schrieb das Buchungs und Informationssystem für den Zug. Ein Artikel auf Heise folgte, und wir bekamen etwa 50.000 zusätzliche Hits. Danach kam die Sache richtig ins Rollen.
Wir setzten ein Forum auf, es gab eine Maillingliste und einen IRC Channel. Ab dem 24. auch eine Info- und Notfallnummer, sowie eine Ansage mit dem aktuellen Fahrplan.
24.12.
Nachdem ich es verpeilt hatte Wavelan Accesspoint zu organisieren halfen mir DarkRR und windoof recht schnell aus. Ich holte 2 AP’s und konnte ruhigen gewissens mein Auto packen. Schlafsack, Rucksack, Futter, Leinwand, T Shirts. Sah alles ok aus. Aber morgen sollte noch smash mit rein. uiuiui das wird eng.
25.12.
smash kam ordnungsgemäss um 10:30 Uhr an. Dann kam das Platzproblem. Ein Polo ist für sowas einfach nicht ausgelegt. Nachdem der Subwoofer und die CD’s weichen mussten, bekamen wir aber auch seinen Tower und das restliche Gepäck rein.
Dreissig Minuten später fuhren wir los, mit Murphy an board. Denn sofort viel auf, das keine Musik kam. Also hielten wir am nächsten Rastplatz. An jeder box war beim beladen ein Kabel abgegangen.
Kein Problem. Wir fuhren weiter, und suchten ein Mc Docalds. Insgesammt fuhren wir an dreien vorbei, hielten an einem geschlossenen und bekamen dann, 1000m vor unserer Ziel Ausfahrt endlich Futter.
Gegen 14:00 Uhr kamen wir in Bingen an.
Nachdem wir uns zum Bahnhof durchgekämpft hatten warteten wir noch eine Weile, bis scamp kam; dabei sahen wir schon den Esslinger, welcher zum HackTrain werden sollte, vorbeifahren.
Scamp und Fashion lotsten uns dann zum Abstellgleis, wo der Zug wartete. Bis spät abends schmückten wir, legten Kabel und pinnten Frauen an die Wand.
Nachdem wir dort fertig waren, ging es zum Computerman Headquater, wo scamp die Jukebox fertig schrieb und wir noch Kabel, Server und so weiter für die Fahrt packten.
Irgendwann zwischen 2 und 3 verliessen wir das Büro. Ich fuhr mit smash richtung Mainz um die letzten Stunden Schlaf zu geniessen. Natürlich verpeilte ich es bei der Abfahrt eine vernünftige Route zum Hotel mitzunehmen und wir kamen um 4 Am Mainzer HBF raus.
Da es nun nicht mehr viel Sinn hatte ins Hotel zugehen (30 Minuten fahrt nach Bingen, und Treffen um 5:30 Uhr mit scamp), entschlossen wir uns schonmal zu Treffpunkt zu fahren und dort zu pennen.
Gegen 4:45 uhr kamen wir dort an. Satte 40 Minuten Schlaf sollten uns erwarten.
Ich machte es mir auf dem Fahrersitz gemütlich, während smash mit den Beinen über der Kopflehne und dem Kopf im Handschuhach schlummerte.
26.12.
Um 5:30 Uhr riefen wir scamp an, bzw. versuchten es, und fuhren gegenüber zu Dea
(was ja eigendlich schon Shell sein müsste) und frühstückten.
scamp war unerreichbar.
Zum Glück fuhren wir gen Abstellgleis, wo wir den Zug beleuchtet stehen sahen.
Wir fragten nach wo scamp sei, da wurden wir schon gebeten einzusteigen, weil wir abfahren. 5 Minuten Später und wir hätten den Zug verpasst.
Scamp wurde dann erreicht. Er hatte verpennt, weil sein Wecker nicht geklingelt hatte. Er kam dann mit dem Auto nach Mainz.
Mainz: Als Gesellschafts Sonderzug angekündigt trudelten wir ein und nahmen etwa 40 Leute auf.
Einer kam eine Sekunde zu spät, sodass wir nochmal halten und ihn aufnehmen mussten. Dann begannen wir das Netzwerk aufzubauen. Die AP’s sollten jeweils die am dichtesten dran Sitzenden Leute konfigurieren, was auch klappte.
Koblenz: den Stop habe ich fast verpasst. scamp gab per Funk vorher bescheid auf welcher Seite der Bahnhof war, ich musste dann Türen öffnen und schliessen.
Ab Koblenz versuchte ich auch die Heizung an zu machen, was aber nicht wollte. Der Generator lieferte da noch recht gut Strom.
Köln: Eine Dame der WDR Internetredaktion hatte um Mitfahrt gebeten, welche wir ihr gewährten. Cefalon hatte sich ihr schon am Bahnhof angenomen,
wodurch sie auch sicher zum Zug fand. Auf das obligatorische anti-Köln mp3 verzichteten wir :-)
Düsseldorf: Das Chaosdorf stieg mit vielen Leuten und dem Beamer zu.
Nun konnten wir auf Dunkelheit hoffen zum Videos gucken.
Bochum: In meiner Heimat hatten wir 20 Minuten Aufenthalt. Meine stolze Mama stand da, und noch eine menge weiterer Leute. Die nette Dame vom WDR verliess uns hier, machte aber noch ein paar nette Bilder.
Gegenüber stand ein ICE, dessen Kontrolleure uns belächelten. Wir bauten verbale Kommunikation auf. “seht ihr das?” – “ja” – “wisst ihr was das ist” – “nö” – kein Wunder. Das sind glückliche Kunden”.
hamm: Da der Generator in Wagen B ausfiel startete Wagen A die Aktion “Solidarität mit Wagen B”, welche im Wesentlichen daraus bestand, eine Kabeltrommel aus dem Fenster des Wagen A in den Wagen B zu legen und so für Strom zu sorgen.
hannover: Unser letzter regulärer Stop bis Berlin. EInige nette Hannoveraner steigen zu und mich erreichte die SMS, dass nun der WDR Artikel online sein.
Gegen 23:30 Uhr erreichten wir Berlin Alexanderplatz. Mit nur 15 Minuten Verspätung, was ich in anbetracht der Strecke echt ok finde.
Mein Papa stand schon da um mich abzuholen, sowie bobman und keymaster.
Scamp und fashion stiegen hier auch aus. Sie mussten noch einen Leihwagen abholen, um dann wieder zurück zu fahren. Was eine Tour.
Ich erklärte ein paar Leuten den weg zum HAKP (Haus Am Kölnischen Park, nur eine S Bahn Station). Da aber viele Leute nicht das erste mal auf dem Congress waren, war es kein großes Problem.
Die Schlange am HAKP war recht groß. Glücklicherweise konnte ich mich ohne Badge reinbegeben und holte dieses später.
Fred, der mit mir angereist war hatte kein solches Glück. Bobman hatte Glücklicherweise vorher unsere Plätze im Pumakäfig (aka Hackcenter unten) gesichert.
Als nächstes erwartete mich die für 0:30 Uhr angesetzte Engel Besprechung.
Dort wurden die Engel wieder über alles wichtige instruiert. Steffen kam rein und erklärte kurz was zu der SSD e.V. Regelung. Als das Thema Badges kam fiel mir auf, dass ich noch keines hatte.
Holte ich mir danach aber schnell.
Anschliessend ging ich nochmal rum und guckte, wen ich noch nicht begrüßt habe. Dabei viel mir auf dass ich von Jahr zu Jahr mehr Leute dort kenne.
Gegen vier Uhr legte ich mich dann pennen.
27.12. – erster Tag
Um 10 Uhr wachte ich von selbst auf. So viel Schlaf war ich auf dem Congress gar nicht gewohnt.
Der erste Weg führte natürlich zum Engelraum, wo ich erstmal einen Tee trank.
Anschliessend fiel mir auf was ich vergessen hatte, bzw. was ich noch brauchte: Hausschuhe und ein Headset fürs Funkgerät.
Ich ging mit Fred zunächst zu Aldi um die Grundnahrungsmittel zu holen.
Da es dort weder Hausschuhe noch Freisprecheinrichtungen gab fuhren wir zum Alexanderplatz, wo wir Zaphod trafen.
Bei der Galeria Kaufhof gab es zwar Hausschuhe, aber erst ab 65 Euro. Also fuhren wir zurück. Auf dem Weg zum HAKP rief ich meinen Papa an, da der dort in der nähe wohnt.
Er hatte Hausschuhe, einen Ohrstöpsel und das fünfte Element (Wasser zum Duschen).
Danach ging es wieder zum HAKP. Wie jedes mal am ersten Tag durfte die Presse rein. Und wie jedes Jahr waren manche Journalisten ganz besonders wichtig und hatten die allerbesten Beziehungen zu Andy (zumindest aus ihrer Sicht). Wie immer gingen dann einige Journalisten sehr frustriert nach Hause oder zahlten wiederwillig den Eintritt.
Am Abend bekam ich von Klaus ein richtiges Headset, das war echt praktisch.
Anschliessend ging es ins Labor, wo jeedi, Hannah und Nachtkind wahrheit-oder-pflicht-blackjack spielten. Ich beteiligte mich an der munteren Runde bis etwa 6 Uhr. Dann konnte ich nicht mehr.
28.12. – zweiter Tag
gegen 12 Uhr erwachte ich durch sanftes Sorround Schnarchen im Raum.
Das erste war ein Döner-Frühstück mit Club Mate. Da soll nochmal einer sagen Hacker Frühstücken nicht richtig.
Anschliessend sah ich mich im Fokus einer Digitalkamera die zweimal auslöste. Daraufhin hatte ich eine längere Diskussion mit der Person darüber, ob man einfach so Panorama Bilder fremder Menschen machen sollte oder nicht. Wir fanden keinen echten Konsens.
Danach ging ich ins Archiv. Zeigte meinen Studentenausweis vor, damit ich
völlig legal billigzahler bleibe ud organisierte mir Aufkleber, eine Privacy Card und ähnliches.
Mich erreichte die Nachricht, dass in meinem geliebten NRW der böse Büssow nun ein für alle mal zum Zensator gekrönt werden sollte.
Ein Gericht hatte die Düsseldorfer Sperrverfügung bestätigt.
Ich hängte darauf hin ein Wohnungsgesuch auf, auf welches ich zwei Antworten bekam. :-)
Am Abend wurde der erste (?) Hack mit Website defacement bekannt. Es erwischte Bücher Zentrale (?) des Landes Schleswig Holsteins. Dabei fiel mir ein, dass vor etwa einem Jahr zur selben Zeit eine unbekannte Person die Website meiner Schule hackte.
Dann bekam ich einen Anruf, dass meine Oma am Eingang auf mich wartet. Sie wollte sich mal den Congress ansehen. Ich führte sie und eine Freundin etwa 15 Minuten rum. Dann hatten beide genug und gingen informiert wieder nach hause.
Kurz drauf sackte mich fox ein, da dieser mit mir auf Dach wollte. Laila, sunshine und $namevergessen hatte er auch bei. Und mit so vielen Leuten wurde es schön kuschelig warm da oben :-)
Nachdem wir vom Dach runter waren gab es noch einige Runden Twister im Versorgungsraum. Das war sehr spassig :-)
Zu meinem Glück bekam ich an dem Abend noch eine ausgiebige Massage im Sani Raum, weswegen ich völlig entspannt die nächten Congress Tage überstand und noch bis 8 Uhr munter rum hüpfen konnte.
29.12. – dritter Tag
Schemenhaft erinnere ich mich an den 29.
High noon. Der menschliche Wecker kommt rein und bootet mich.
Eine Sekunde drauf ruft mich irgendwer per Funk. Soweit habe ich es noch realisiert, aber es war alles noch im Halbschlaf.
Da heute die meissten Leute abreisen werden, wird der Eingang umgebaut und im Hackcenter unten ein zusätzlicher Ausgang angelegt.
Scamp ruft an: Ich soll morgen 500 Brötchen beim Bäcker “Backstube” im Bahnhof Alexanderplatz abholen.
Der Tag vergeht so schnell, dass ich gerade noch das Hacker Jeopardy um 17 Uhr mitbekomme. Wie immer sehr aufschlussreich und sehr spassig.
Kju gewinnt, wie im letzten Jahr.
Den ganzen Tag verabschiedet man sich von den verschiedenen Leute und kommt kaum noch raus. Am Abend gab es wieder Twister :-)
Ich bin aber schon um 12 ins Bett gegangen, um gegen 7 Uhr wach zu sein. 9:13 Uhr ist HackTrain
Abfahrt und ich wollte um 8:30 Uhr da sein. Zur Sicherheit haben wir 2 Wecker gestellt und ich habe im Hackcenter gepennt mit einem Schild auf dem Schlafsack “!UNBEDINGT! um 7 Uhr wecken”.
30.12. – Abfahrt
Punk 7 Uhr. Irgendwer tippt mich an. Da Schild hat funktioniert.
Halb beduselt zieh ich mir die Pizza von gestern und die Fanta rein. Moment mal… ich hatte doch gar keine Fanta.. aber egal. Es hat sich auch niemand gemeldet dem sie gehört.
Dann habe ich geguckt wer noch pennt, den ich wecken sollte und wer noch da ist, dem ich Tschüss sagen sollte. Nach den üblichen runden Packen wir zusammen und schleppen uns zum Bahnhof.
Zunächst suchte ich die “Backstube” um sicher zu gehen, dass ich sie finde.
Dann ging es zum “DB Infopoint” um ihnen zu sagen, dass um 9:09 – 9:13 Uhr der Gesellschafts Sonderzug “HackTrain” an Gleis 2 steht. Wussten die natürlich nichts von.
Der Zug kam pünktlich, der Einstieg war unproblematisch. Auch die Brötchen hatten wir rechtzeitig geholt.
Allerdings hatte die Bäckerei statt den bestellten und bezahlten 500 Stück nur etwa 300 geliefert.
Beim anwerfen des Generators zog ich mir die Startschnur über die Hand, sodass ich eine etwa 3 mm tiefe Furche in der Hand hatte.
Die Rückfahrt verlief so stressfrei, wie ich es mir nicht hätte Träumen lassen.
Wir hatten hinten Strom, Heizung und viel Platz.
Nur drei Leute verplanten die Abfahrt und stiegen in Hannover bzw. Bielefeld zu.
Wir durften uns an musikalischen Highlights wie “Erwin, der dicke Schneemann” oder “Kroko Doc.” erfreuen. Dazu kamen die kulturellen Events, wie die Key-Signing Party auf der Toilette das A Wagens.
Später kam noch Pylon mit dem Beamer, wodurch wir Wargames gucken konnten. Im 2. Abteil zeigte der DJ “Bernie und Ert” ohne Ende auf seinem Notebook. War eine sehr entspannte Fahrt.
Doch das Grauen dämmerte mir. Ich hatte meinen Wagen wegen der überstürzten Abfahrt neben den Gleisen am Abstellbahnhof stehen lassen und wusste nicht ob er noch da stand.
Da ich aber eh völlig übermüdet sein würde, dachte ich mir, es ist egal. Entweder fahr ich nach Hause, oder ich lege mich ne Nacht ins Hotel.
An den Stationen leerte es sich, irgendwann sassen wir nur noch zu sechst im Zug und fuhren nach Bingen. Dort stand mein Auto noch immer und wir luden aus.
Ich setzte mich an Steuer und hielt bis zur Autobahn durch. Aber am ersten Rastplatz musste ich pennen. Und am zweiten. und am dritten. Aber nach und nach kam ich der Heimat näher.
Irgendwann kam ich völlig kaputt hier an.
Aber alles in allem war es eine *sehr* spassige Aktion.
* 19C3 Homepage
* HackTrain Homepage
(L) Enno, Rechtschreibkorrigiert von ZaphodB
31.12.2002 | Tour Berichte | | No Comments »
CeBit Asia 2002
China, das Reich der Mitte. Dort isst man Hunde mit Stäbchen und spricht eine 5000 Jahre alte Sprache, so in etwa sieht der Europäer diese Welt. Doch wie sieht es dort wirklich aus? Im August 2002 trieb es mich nach Shanghai. Von Hunden im Restaurant keine Spur und weder Englisch noch Mandarin (traditionelles Chinesisch) wird hier besonders gut gesprochen. Es ist eine erzkapitalistische Insel im sonst so .roten. China. Mit fast 20 Millionen Einwohnern und einer wahnsinnigen Dynamik ist diese Stadt einfach atemberaubend. Einen Wolkenkratzer baut man in einem Jahr, und stampft ihn noch viel schneller ein. Der Transrapid fährt hier ab 2003, die Trasse wurde in nicht einmal einem Jahr gebaut.
Doch was gibt es hier sonst noch? Eine Menge Hi-Tech. Nicht nur das scheinbar jeder ein Handy in der Tasche hat und benutzt es selbstverständlicher als in Deutschland. Das Internet ist nicht so weit verbreitet, aber gerade in Shanghai enorm populär. So zensiert, wie man meint, ist es eigentlich auch nicht. Nur etwa langsamer. DSL ist auch hier auf dem Vormarsch, ein Anschluss kostet monatlich etwa 20 Euro.
Dass man hier eine Menge mit den Neuen Medien zu tun hat zeigt sich auch daran, dass es hier eine CeBit gibt: Die CeBit Asia.
Am 2. September öffnete die CeBit Asia zum zweiten mal im “Shanghai New International Expo Center”, kurz Sniec, die Tore. Mit einigermaßen viel Presse und mehr oder minder Prominenten. Zwei Tage später beehrte ich diese Veranstaltung mit meinem Besuch. Mühsam quälte sich das Taxi durch die Massen von Fahrzeugen die es auch dahin trieb. Links und rechts der Fahrbahn hängen rot-weiße Banner die einem den Weg weisen. Das Sniec besteht aus vier Hallen von geschätzten 20.000m² zusammen. Rund 500 Aussteller sollen sich dort tummeln. Draußen sind es über dreißig Grad, drinnen ist es auf unter 20 klimatisiert. Sehr angenehm, wenn man von draußen nach drinnen kommt. Aber ein ganz schöner Hammer, wenn man wieder raus will
Es gibt mehrere gut gekennzeichnete Schalter für Online-Frühbucher, VIPs und normale Gäste. Auch unangemeldet steht man nur etwa 5 Minuten an. Man muss ein Formular mit Namen, Anschrift und Grund des Besuches ausfüllen, dafür bekommt man auch ein nettes Umhängeschild mit Namen und einem dubiosen Strichcode. Der Eintritt beträgt 10 RMB (1.25 .). Es gibt im Netz allerdings Freikarten zum selber drucken.
Am Eingang wird der Strichcode gescannt und man kommt in die erste Halle. Diese ist nur zu 2/3 genutzt. Die meisten Stände sind recht klein, etwa 10m², Box an Box. Die größeren, mir meist unbekannten, Unternehmen haben in paar Prospekte und die obligatorische Visitenkarten-Box. Größere Unternehmen wie der Sponsor Panasonic oder der lokale Mobilfunkanbieter China Mobile haben Stände wie wir sie gewohnt sind, mit 2 Etagen, einer Menge Displays und bunten Texttafeln. Bei China Mobile ist ein Getränke-Automat aufgebaut an dem man mit dem Handy bezahlen kann. Ich versuche am Stand raus zu finden, ob und wie man mobil ins Internet kommt. Auf einer der (chinesischen) Tafeln lese ich .GPRS., davor hantiert eine junge Dame mit einem Palm-Handy, was ja schon mal vielversprechend aussieht. Ich frage sie, ob sie Englisch spricht. .A little.. Also versuche ich sie nach den Einwahldaten zu fragen. Nach ein paar Minuten erklärt sie mir, wie ich eine SMS verschicke. Anschließend kommen die Kollegen zur Hilfe, von denen zwar einer Englisch spricht, aber mein Problem nicht versteht. Es endet darin, dass man mir rät, am späten Nachmittag wieder zu kommen, wenn das Management da ist. So ergeht es mir an fast allen Ständen. Kaum jemand spricht englisch und wenn, dann meist nur sehr schlecht. Die meisten Broschüren sind chinesisch, nur wenige englisch. Deutschland hat einen eigenen Bereich .Made in Germany. und präsentiert sich mal wieder bestens. Am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie begrüße ich den deutschen Mitarbeiter mit einem .Hallo., woraufhin er mich, den einzigen Kunden am Stand, zwar anguckt, aber scheinbar nicht in der Lage ist zu antworten. Bis ich den Stand verlasse, guckt er mich zwar an, aber es kommt kein Gespräch zu Stande. Auch gibt es keinen Kaffee und Kuchen, wie er uns auf der richtigen CeBit gereicht wurde
An einem Stand tanzen Menschen in Roboter Kostümen zu verhältnismäßig lauter Musik. Allerdings ist die die einzige live-Performance, die es zu geben scheint. Der Wechsel von Halle zu Halle ist ein kleiner Horrortrip. Nicht nur, dass man in den 30 Sekunden einen Temperatur unterschied von +12 und -12 Grad hat, dazu ist es drinnen wesentlich trockener als draußen. Etwa so, wie wenn man in ein Badezimmer kommt, in dem gerade geduscht wurde.
Halle zwei ist ganz genutzt und ich finde einen Stand mit Wavelan Artikeln. CF und PCMCIA, 11 und 22 MBit. Dazu drei gut Englisch sprechende Menschen, die mir viel erzählen können und mich weiter auf dem Laufenden halten wollen. Andere Stände präsentieren hier CAT5 Kabel, Krimpzangen und tragbare Freisprecheinrichtungen. Sachen die ich eher bei Ebay erwartet hätte. Auch hier spricht man nur chinesisch. Ein weiterer Sponsor, Intel, hat überall Lutscher ausgelegt. Immerhin etwas. Ein Vorteil gegenüber der großen CeBit ist die Verpflegung. Einen Halben Liter Eistee bekommt man hier für 6 RMB (0.75 .).
Die Dritte Halle ist ebenfalls nicht ganz genutzt. Hier finden wir einen einsamen Spanier an einem etwa 30 m² großen, und fast leeren, Stand. Er repräsentiert die spanische Regierung und muss da sitzen und lächeln, wie er uns verrät. Hinter ihm tummeln sich ein paar spanische Firmenvertreter, welche auch englisch sprechen.
Die vierte Halle beinhaltet einen riesigen Informationsstand sowie eine Bühne und ein Paar Sitzplätze, um die Gesandten der Sponsoren und Veranstalter zu hören.
Alles in allem hatte man also 2.5 Hallen mit 500 Ausstellern. Für 10 RMB allemal ein gutes Preis/Leistungsverhältnis, aber die Internationalisierung des ganzen war nicht so weit vorangeschritten, wie ich es mir erhofft hatte. Auch gab es keine bahnbrechenden Neuerungen zu sehen. Nach etwa 2 Stunden hatte ich jeden Stand gesehen und zog mit einer Tasche Infomaterial wieder von dannen.
Auch wenn diese CeBit nicht so spannend war, wie ich es mir erhofft hatte, so ist Shanghai doch immer eine Reise wert. Wenn man sich erstmal grundlegend zurecht gefunden hat bekommt man auch hier alles, was das Hacker-Herz begehrt. Vom chinesischen Essen ganz zu schweigen. Da tauscht jeder gerne die Tastatur gegen die Stäbchen.
20.09.2002 | Tour Berichte | | No Comments »




