Stiftung Enno Test

Ich habe mal zwei Filmtips. Beide Filme verliefen anders, als ich dachte.

Vor einiger Zeit sah ich Chuck and Larry. Ein Film in dem zwei Feuerwehr Männer so tun müssen, als seien sie schwul und ein Paar. Gespielt werden die beiden von Adam Sandler und Kevin James. Das ganze gibt eine sehr gute Kommödie ab. Aber es ist auch ein sehr guter film zum Thema Homphobie. Die beiden werden auf einmal mit dem Thema konfrontiert und werden wegen ihres gespielten schwul seins Massiv diskriminiert. Super Kombination aus  Spaß und ernst.

 

 

 

 

Gerade sah ich “Zeiten ändern dich” aka der Bushido Film. Bushidos Musik kenne ich nur wenig, ihn als Person an sich nur aus den Gossip Schlagzeilen. Der Film lag hier lange rum, gerade kam ich dazu ihn zu sehen. Und ich war positiv überrascht. Es geht um Ehre, Liebe und Musik. Und dahinter geht es um die verfehlte Integrationspolitik, Alkoholismus, Rassismus sowie Familiäre und Gesellschaftliche Probleme. Und zu guter Letzt spielt auch noch Karel Gott mit. Sehenswert, aber muss man nicht ins Kino für.

Ich treffe im Leben immer wieder auf Leute die sich z.B. beklagen wie scheiße ihr Job ist, wie doof ihre Freunde und wie unschön die Wohnung ist. Einfacher Tip: Ändere es! Ich habe mein Leben lang fast immer getan, was ich für richtig hielt. Rückblickend nicht immer die beste Entscheidung, aber wer weiss wo ich jetzt wäre, wenn ich nicht immer getan hätte, wovon ich überzeugt war. Ich habe für die Dinge Demonstriert, die ich für wichtig erachte und bin durch Polizisten schwer verletzt worden. Ich habe viel unsicheren Sport gemacht, bis ich auch da einen bösen Unfall hatte und nach vier Jahren erst wieder ein bisschen Sport machen kann. Aber man muss halt mit den Konsequenzen seines Handelns leben. Bereuen würde ich nichts davon. Ich hätte mich sonst mein Leben lang gefragt was ich verpasst habe.

Auf der anderen Seite frage ich mich immer wieder: Habe ich die ganze Zeit etwas falsch gemacht was ich übersehen habe? Ich denke nicht. Aber Vielleicht ist es ja einfach an der Zeit etwas an meinem Leben zu ändern. Nachdem ich in der Familie und dem Umfeld viele Veganer habe, habe ich nun auch auf der Arbeit Leute die Mittags lieber zur Weide als zur Pommesbude gehen. Das ganze, natürlich, aus Überzeugung. Schon mal eine Kuh auf 0.81*2 Metern ihr Leben verbringen sehen? Oder so ein Vereitertes Euter das aussieht als käme Vanille Pudding raus? Oder so eine Chicken Mc Nuggets Maschine? Da kommt das ganze Huhn ohne Federn rein. Und unten die Pampe raus. Neeee, das ist nicht auf Dauer spannend. Also habe ich nach und nach weniger Fleisch und Milchprodukte im Schrank, brauche den Honig auf (auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob die Biene weiss, dass sie ausgebeutet wird). Und man kann auch so ganz gut leben. Gemüsepfannen, Dinkelbratlinge, Nudeln, Reis. Statt Sahne gibt’s Soja-Sahne, statt Milch Soja-Milch und statt Honig gibts Sirup. Geht alles, ist gar nicht wild und man muss auch nicht mit den Schafen ums Essen streiten.

An sich muss man die Sache noch weiter führen, aber wo soll es enden? Wenn ich die Wohnung streichen lasse kann ich den Maler nach Biofarben fragen, ich kann beim Klamotten kaufen gucken wo diese her kommen usw. Will man komplett “Fair” und “Bio” leben muss man leider in eine Höhle ziehen. Aber man kann ja unnötiges Leiden anderer vermeiden.

Als das HTC Dream (AKA T-Mobile G1) in Deutschland auf den Markt kam habe ich mir sofort eins geholt und war auch begeistert von. Promt durfte ich mir die aktuellen UMTS Tarife angucken, um nicht von der Rechnung erschlagen zu werden. Wenn man erstmal ein UMTS Handy hat dann nutzt man es auch, ganz sicher!

Berufsbedingt wechselt ich auf ein iPhone, welches ich erstmal wirr fand: Keine Tastatur, keine Background Prozesse, etc.
Aber unterm Strich ist das iPhone ein echt cooles Gerät. Das Konzept “es funktioniert einfach” ist gut umgesetzt, an die Tastatur ist man schnell gewöhnt und statt Backgroundprozessen gibt es die Push Benachrichtigung. Playlisten, Apps, deren Anordnung, Kontakte und sonst was kann man bequem mit iTunes synchronisierenun bei Verlust des iPhones einfach auf ein anderes aufspielen. Diesen Komfort vermisse ich beim Android bisher.

Während man beim iPhone nur zwischen zwei Serien (früher 3G und 3GS heute 3GS und 4) wählen und sich dann für eine Speichergröße entscheiden muss ist die Wahl beim Android deutlich schwerer. Also müssen Filterregeln her: Bessere Auflösung als das iPhone, a-GPS, muss eine Otterbox für existieren. Da wird die Auswahl schon eng. Es ist dann das HTC Desire geworden. Das hat ein besseres Display, besseren (und tauschbaren) Akku und hat eine 5Mpixel Kamera mit Blitz. Wooha. Dazu kostet es nur etwa die Hälfte.

Meine Kalender und Kontakte habe ich eh bei Google Apps liegen, kann ich also einfach Synchronisiere. Neben den gängigen Social-Networks brauche ich 1Password, Angry Birds und eine Möglichkeit die Musik zu synchronisieren. 1Password und Angy Birds gibt es (und sogar kostenlos!). Zum Synchronisieren suchte ich nach iTunes alternativen und landete bei DoubleTwist. Das ist ok, aber ich hatte ein paar Probleme mit. Cooler ist da TuneSync, welches aus zwei Teilen besteht: Auf dem MacBook installiert man einen Dienst der im Hintergrund läuft und sich sowohl mit iTunes als auch per WiFi (yeah!) mit dem Android Handy verbindet. Dort muss ich dann nur noch die zu Synchronisierenden Playlisten (inklusive Podcasts) auswählen und fertig!

Nach einer Woche mit dem HTC Desire bin ich ziemlich zufrieden, warte aber noch auf die Otterbox.

Was sind Newsgroups?
Seit etwa 16 Jahren bin ich nun in Newsgroups bzw. dem Usenet unterwegs. Das sind die alten Foren des Internets, welche in den 70ern Ihren Ursprung haben. Das Protokoll basiert auf den ersten Email Protokollen, so können auch viele Emailprogramme zusätzlich als Newsreader verwendet werden. Die Besonderheit am Usenet ist, dass es sich um keinen Dienst handelt, der auf einem einzelnen Server läuft (wie klassischerweise eine Homepage. Heartbeat, cdn, cluster, clouds usw. mal aussen vor). Es gibt tausende Newsserver, die sich reihum abgleichen und einen Grundstock von etwa 20.000 Gruppen führen + diverse eigene oder lokale Gruppen. Schickt man zu seinem Newsserver eine Nachricht, so kann es Stunden dauern, bis diese auf allen Servern ankommt. Es gibt keine Moderatoren der Gruppen und man kann nicht verhindern, dass leute Lokal neue Gruppen anlegen und andere Server diese auch führen. Anarchie, wie damals üblich ;)

Nun brauchte ich einen Max OSX Newsreader. Ich hatte lange Thunderbird genutzt. Da ich aber die Termineinladungen und ähnliches aus Ical nutzen wollte musste ich auf Mail.app umsteigen, welche (warum!?) kein NNTP kann. Also die Suche nach einer Stand-Alone Lösung, mit Threaded View, Filtern, SSL und brauchbarer Benutzeroberfläche. Sollte einfach sein, oder?

Thunderbird als Newsreader
Thunderbird ist über ein Jahrzehnt zu einem guten NNTP reader unter OSX gewachsen. Er kann alles was man möchte: Beliebig viele Newsserver, threadded view, Filterregeln, verschiene Signaturen und Profile usw. Leider frisst er viele Ressourcen. Daher so Mittelprächtig.

thuderbird nntp osx

SLRN unter OSX
Früher habe ich auf der Konsole SLRN benutzt. Kann alles, was man will, jedoch bin ich nicht mehr der größte Konsolenfan, aus vielerlei Gründen. Dennoch habe ich slrn als Backup-Lösung auf einem Server laufen. Man kann einen Editor nach Wahl einbinden (natürlich VIM!), kann tausende Dinge in den Configs einstellen und das Dingen tut sauber seinen Dienst. Aber die Handhabung mit Tastaturkürzeln ist nicht jedermanns Sache. An sich aus der Linux/Unix Welt stammend kann man es z.B. über fink installieren.

slrn osx

MTNewsWatcher
MTNewswatcher Klang vielversprechend, da er alles features hatte, die mir so einfielen. Leider merkt man ihm sein Alter an. Das Old-School ausshen finde ich noch schick, dass alles in einem neuen Fenster aufgeht eher weniger: Server Fenster, Newsgroup Listen Fenster, Newsgroup Fenster, Beitragsfenster. Damit leider ausgeschieden.

mt-newswatcher

Xnntp
Ich landete also bei XNNTP. Leider fand ich bei diesem einfach keinen Threaded viewund bei einer Google Suche bestätigte es sich. Was soll man mit einem Forum bei dem allen Chronologisch, aber nicht dem Diskussionsfaden nach ist?

xnntp

OSXnews
Der Newsreader OSXNews wird seit 2006 nicht mehr gepflegt, aber was solls. Echte Neuerungen gibt es in dem Bereich eh nicht. Doch auch nach einigen versuchen wollte er die Gruppenliste nicht vom Server laden und auch nicht direkt eingegebene Gruppen abbonieren. Schade, sah gut aus!

osxnews

Unison
Ein Newsreader, der sich schön in das look&feel von OSX eingleidert ist Unison, kann threaded view, ssl usw. leider kostet es 24.99usd, aber ich denke die lohnen sich.

unison

Wenn man Motorrad fährt hat man ein großes Problem: Die Kommunikation untereinander. Im Laufe der Zeit haben sich in meiner Gruppe ein paar Zeichen etabliert und man fährt nach ein paar festgelegten Regeln. In den letzten Jahren hatte ich ein paar Sachen probiert: Von normalen Handy Headsets unterm Helm über PMR-Funkgeräte mit automatischem oder manuellem Senden bishin zu Helm-Headsets fürs Handy. So richtig toll war nichts davon. Nun wagte ich mich an ein Vollduplex Bluetooth Motorradhelm Headset, welches auch A2DP unterstützt. Nach einigem Suchen sollte es das Interphone F4 werden, da dies allen Anforderungen gerecht wird und bis zu drei Geräte pairen kann. So kann man zum Beispiel Navigationsgerät, Handy und das andere Intercom gleichzeitig pairen. Aber die Freude währt kurz: Man muss dazwischen manuell umschalten. Ich hatte ja gehofft, dass man vom iPhone Musik hören kann und bei Ansprache durch die andere Gegensprechanlage unterbrochen wird. Da es nicht geht lasse ich es einfach im Gesprächsmodus und man unterhält sich halt viel. Die Betriebszeit ist mit sieben Stunden angegeben, was im Test auch hin kam. Die Reichweite ist selbst im Stadtverkehr mit vielen störenden Einflüssen ausreichen (man kann ein paar Autos dazwischen haben und ausser Sichtweite um die Kurve warten. Bei etwa 120km/h kann man sich noch verständigen, darüber haben wir es bis jetzt nicht getestet.

Ein Problem an den Sets ist, dass sie entweder ein Schwanenhalsmikrofon haben und für Klapphelme oder Jethelme gedacht sind oder sie haben ein Klebemikrofon am Kabel für den Integralhelm. Also was tun wenn man wie wir einen je Sorte hat? Das Internet wusste Rat: Einfach die mit Kabel bestellen, dass Mikro kann man auch brauchbar in den Klapphelm einkleben.

Die Helme der Wahl sind ein Schuberth Concept sowie ein Shark RSI. Der Einbau ging bei beiden Helmen in unter 5 Minuten ohne Werkzeug, Kleber oder ähnliches (ausser die Klebehalterung am Concept). Bei aktuellen Helmen kann man üblicherweise die Wangenpolster bzw. das Innenfutter raus nehmen. Dahinter steckt man die Lautsprecher und das Kabel, wirft noch die Halterung für das Steuergerät an den Helm und fertig. Hier in ein paar iPhone Bilder (yeah!).

schuberth concept innenfutter

Beim Klapphelm ist neben dem Kinnriemen noch einiger Platz auf dem Weg zum Polster. Dort durch das Loch kann man die Lautsprecher stecken, welche mit dem Klettverschluss an der Rückseite direkt halt finden. Das Kabel kann man durch eine Falte zwischen dem oberen und unteren Kissen führen.

schuberth concept interphone f4 mikrofon

Das Mikrofon vom Interphone F4 kommt einfach vorne an das rechte Wangenpolster. Die Sprache wird immer noch gut vom Gegenüber verstanden. Aussen, aber relativ dich an der Mulde zum Öffnungsknopf kommt die Halterung für das Steuergerät hin, da dieses einen recht großen Kurvenradius braut, der weiter hinten nicht mehr gegeben ist.

Das Steuergerät ist aussen gut zu erreichen, da die Lautstärke sich automatisch anpasst muss man aber im Normalfall nicht ran.

Beim Shark RSI war es etwas frickeliger, da man die Front nicht aufklappen kann. Also alles durchs offene Visier.

shark rsi innenfutter

Nachdem man das Wangenpolster runter geklappt hat kann man die Kopfhörer platzieren. Das Kabel kann man dabei hinter dem runtergeklappten Innenfutter verlegen. Das Mikro kann man von dort aus durch das Futter nach vorne schieben und muss es dann nur noch neben dem Luftauslass am Kinn festkleben.

shark rsi interphone f4

Das Steuergerät kann man in diesem Fall mit der Klammer von unten an den Helm drücken. Hält sofort und ziemlich fest.

In acht Tagen 3.000km durch sieben Länder: Deutschland, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Österreich. Die Große Motorradtour Plattensee.
und das geht so:

Freitag 29.05. Hotel-los Heute sollte s nach Schwalmstadt losgehen um morgen alle anderen zu treffen. Ich rief noch schnell das Hotel an um zu sagen, dass wir erst spät ankommen. Leider hatten sie keine Reservierung von uns. Ich schaute in meinen Mails: Mir wurde die Buchung bestätigt. Es tat ihnen zwar leid, aber ein Zimmer hatten sie nicht mehr. Auch die anderen Hotels in Deutschland sehen (wenn Fenner Sippentag ist, welches immer auf Pfingsten fällt) mau aus. Wir ergatterten dennoch eines, allerdings nur für Morgen Nacht. Macht nichts, fahren wir morgen im Morgengrauen los sind nur 200km.

Samstag 30.05. Fenner Sippentag
Um sechs Uhr begann der Tag für uns. Die zx9-r hatte leider nur Platz für 80 Liter Gepäck, auf der ZZR waren es noch 130. Wir mussten also sparsam packen.
Über die Landstrassen ging es nach Schwalmstadt/Ziegenhain. Dort bezogen wir das Zimmer und guckten uns die Gegend an.
Das Hotel hatte Hängebauchschweinen die mit einem Hahn zusammen lebten, bunten Vögeln, Papageien, Hühnern, Mietzkatzen, alten Hunden, einen Esel und Pferde.
Leider gab es dort keinen Handyempfang (und das mit T-Mobile). Wir besuchten Verwandte von mir und warteten auf die anderen Leute (Aus Malaysia, den USA usw.).
Der erst vor wenigen Tagen gekaufte eeepc verweigert leider jeglichen Dienst, dadurch gibt es nur Internet auf dem Handy.

Sonntag 31.05. Auf nach Prag
Am morgen stelle ich fest, dass ich vergessen habe die Europakarten auf das Navi zu spielen. Aber es ist ja nicht weit: Das Hotel in Prag sollten wir auch so finden.
Bis Chemnitz ging es über die Autobahn, danach Landstrasse bis Prag. Während es in den Bergen auf 10 Grad und Regen runter ging hatten wir in der Tschechischen Republik über 20 Grad und Sonne.
In Prag angekommen fuhren wir in die City, guckten auf einen öffentlichen Stadtplan und waren nur noch 300m vom Hotel.
Das Personal war freundlich, es gab einen kostenlosen Parkplatz (bzw. 1/2 neben dem Gerümpel) aber das Frühstück war schlecht.
Immerhin hatten wir einen schönen Abend inkl Massagesalon dort.

Montag 01.06. Auf zum Balaton
Gegen 10 Uhr starteten wir gen Siofok. Durch Prag zur Autobahn ging gut, als mir einfiel, dass wir auf die andere Seite des Flusses müssen.
Die folgenden 550km durch die Tschechische Republik, die Slowakei und Ungarn klappten ohne Probleme.
Zu meiner verwunderung wurden fast überall ec/maestrokarten angenommen. Auch in den kleinen Läden und Lokalen war es oft kein Problem.
Die Motorradfahrer grüßen in der ganzen Gegend freundlich und warnen vor Geschwindigkeitsmessungen, fahren aber sehr wild.
Wir schafften es ohne uns ein Mal zu verfahren bis zur Pension. Ohne Karte, ohne Navi.

Dienstag 02.06. Guten Morgen Siofok
Wie gewohnt gab es in Müllers Panzio gutes frühstück mit lokalen Spezialitäten. Da wir einen frei verfügbaren Kühlschrank auf
dem Zimmer hatten deckten wir uns erstmal mit Getränken ein. Das Notebook liess sich manchmal zu etwas Leben bewegen, allerdings schient die Festplatte (bzw der Speicherchip) arg kaputt.
Dauern kamen filesystem checks, diverse Programme liefen nicht, etc. Dafür gab es (manchmal) Wlan im Zimmer.
Am Mittag wollten wir in der Stadt Cocktails schlürfen gehen, leider hatte mein “Virgin Colada” mehr Alkohol als der reguläre Sex on the Beach.
Somit musste Verena beide trinken. Der Wetterbericht sagte Regen (>10mm) und Sturm vorraus, also buchten wir noch den Autozug von Villach (Österreich) nach Düsseldorf.
Wir haben dadurch 800km gespart, mussten aber noch 430 zurücklegen.

Mittwoch 03.06. Um den See
Während wir im vergangenen Jahr eine Runde um den Balaton gefahren waren entschieden wir uns dieses mal dafür an der engsten Stelle mit der Fähre überzusetzen und ein paar Orte anzugucken.
Von Szantod aus ist man in 20 Minuten auf der anderen See Seite in Tihany. Die berühmte Promenade dort war aber deutlich kleiner als erwartet. Dafür gab es leckeren Langos.

Wir fuhren also weiter nach Balatonfüred. Dort gab es gute Cocktails mit Blick auf den Yachthafen. Wir nutzten die Zeit um Postkarten zu schreiben. Bei der Abfahrt trafen wir noch auf schwedische Motorradfahrer.
Sie tourten vier Wochen durch die Gegend (kreuz und quer). Der eine Fahrer war auch mal Stockholm-Verona gefahren, ohne Übernachtung, in 26 Stunden.

Da das Wetter sehr gut war konnten wir noch im See baden gehen.

Donnerstag 04.06. Budapest
Am morgen sah es noch etwas bedeckt aus, aber das sollte sich bald ändern. Wir kamen aber im strahlenden Sonnenschein in der Stadt an. Zum Glück war der Verkehr nicht so schlimm wie im vergangenen Jahr.
Doch keine lange Tour ohne Unfall. Auf der Zufahrt zu Budapest war ein Wagen unter die mittlere Leitplanke geraten. Obwohl der Fahrer sich im Fahrzeug befand schienen die Rettungskräfte sich nicht (mehr) um ihn zu kümmern. Abgedeckt war er aber auch nicht (wie in Deutschland üblich).
Wir parkten dort, wo wir schonmal parkten, aber diesmal mit einer dicken Kette von Abus.

Die ganze Innenstadt ist sehr schön und interessant. Eine Stunde liessen wir uns von einem Touriboot die Donau hoch und runter fahren und erfuhren dabei eine Menge.
Zum Beispiel, dass man drei Entwürfe für den Bau des Parlamentes gut fand und einfach alle drei Gebäude hintereinander gebaut hat.

Gegen Nachmittag aßen wir dort noch etwas um dann nach Siofok zurück zu fahren. Dort wollten wir eigentlich in einer der Discos gehen, die hatten aber scheinbar noch nicht auf.

Freitag 05.06. Panzer gucken
Im Nachbar Ort stehen rund 30 Panzer (Inklusive Brücken Panzer) und Kettenfahrzeuge, eine Boden-Boden Raketen Abschussrampe, Haubitzen und Transporter. Verwaltet werden sie von einem Herrn, der in einem alten Polizeiwagen rumfährt.
Wir hatten eine Menge zu gucken, es gab in einem Fahrzeug auch AK47, in einen Panzer konnten wir rein und man konnte die Haubitzen auf das gegenüberliegende Haus ausrichten. Der Abschussmechanismus schien auch zu funktionieren, aber die Ladeklappe war zugeschweißt. Schade!

In den Panzer klettern war schwerer als gedacht. Obwohl der Stand des Kommandaten ausgebaut war kam ich auch ohne Motorrad Jacke nicht einfach rein. Um auf den Fahrersitz zu kriechen musste ich nochmal zwei Meter robben. Für die Aussicht hat es sich nicht gelohnt, ich hatte ein etwa 2x10cm großes Sichtfenster.

Am Abend packten wir schonmal unsere Sachen und planten die Route über Graz.

Samstag 06.06. der fünf Länder Tag
Am morgen änderten wir kurzfristig die Reiseroute, wieder aufgrund der Wetterlage. Wir entschieden uns über Zagreb und Ljubjliana zu fahren.
Die Tour verlief sehr gut und wir sahen wenigstens ein bisschen von beiden Städten. Allerdings hatten wir nicht bedacht, dass wir dazu die EU einmal verlassen und wieder betreten mussten. Es gab echte Passkontrollen (inklusive einlesen der MLZ), bei den PKW wurden auch die Kofferräume kontrolliert.
In Kroatien hatten wir arge Probleme mit dem errechnen der Kosten, da wir uns vorher nicht kundig getan hatten. Der erste Maut-Beamte bekam einen haufen Euros und gab einen haufen Kuna zurück. Der nächste bekam eine Hand voll Kuna und gab einen Teil zurück. Geklappt hat es also irgendwie.
Die einreise nach Slowenien war schwieriger, waren wir es doch gewohnt einfach durchgewunken zu werden. Wir mussten Ausweise und Fahrzeugpapiere vorlegen, ich mustte den Helm aufklappen und die Sonnenbrille abnehmen. Dann ging es aber auch schon weiter.

In Slowenien brauchte ich eine Vignette. “6 months?” – “shortest period” – “6 months!“. Nun kann ich also bis Dezember dort rumtouren. In Österreich kam ich für 8km Autobahn mit 4.40 Euro und einer 10 Tages Vignette davon.

In Villach kamen wir sicher und trocken an. Das Bahnpersonal war Auskunftsfaul, aber glücklicherweise sind Motorradfahrer ja kommunikativ. Schnell hatten wir raus wo es Essen gab und was wir tun müssen. Beim Checkin wurde korrekt aufgenommen, dass ich da bin. Wieder nur durch die anderen Motorradfahrer erfuhr ich, dass ich an der Schlange und den “Stop” Schildern vorbei auf den Autozug musste bevor der Bereich freigegeben aussieht.
Auch im Zug Traf man zum größten Teil auf Motorradfahrer, der Rest waren Rentner. Wir hatten mit den Abteilgenossen Glück und teilten Süßigkeiten, Käse, Wurst und sonstige Mitbringsel. Die Fahrt dauert zwar 14 Stunden, aber man kann dort gut schlafen. Heute morgen kamen wir dann sicher und entspannt in Düsseldorf an.

Die Fotos zur Tour gibt es hier.

Vorgestern ging es vom Ruhrpott aus gen Franken um in Fürth ein paar Server einzusacken. Auf dem weg lernte ich auch mal Cemil Bude und die couch kennen auf der man ausgezeichnet schlafen kann. Leider waren in der ersten Nacht nur fünf Stunden Schlaf drin. Ich habe am Abend aber meine erste iPhone app ganz legal gekauft: Flight Control auf Platz eins der Appstore Liste. Den Rekord von 75 Flugzeugen konnte ich nicht knacken, aber das Spiel macht schon viel Spass. Am Mittag galt es dann Wärmetauscher zu begutachten und am Gebäude des Nürnberger Windows vorbei zu schauen.

Cemil erobert die Welt

Cemil erobert die Welt

Aus warm mach Kalt

Aus warm mach Kalt

Suse Linux und Novel

Suse Linux und Novel

Der Rückweg war, abgesehen von einem kurzen Stau gut. Allerdings gab es einen Zwischenfall auf der A45. Sekunden bevor wir um eine Kurve kamen musste es dort gekracht habe. Ein Pickup stand entgegen der Fahrtrichtung in der Leitplanke, ein Stück weiter lag ein Transporter auf der Seite. Wir hielten an, da die Insassen des Pickups eigenständig ausstiegen rannte ich zum Transporter um zu sehen was da los ist. Zum Glück war dieser nur vom Anhänger geflogen und hatte keine Insassen. Eines der folgenden Fahrzeuge war ein Notarzt o.ä. der Zufällig vorbei kam aber Blaulicht auf dem Dach hatte und somit den Unfallort gut absichern konnte. Da es nichts zu tun gab, fuhren wir nach wenigen Minuten weiter.

Was mich dabei wieder sehr geärgert hat: Außer uns und den Blaulichtmann hielt kein Fahrzeug an. Niemand stieg aus um zu gucken ob man nach so einem schweren Unfall helfen kann, die Leute fragten nicht mal als sie dort Standen ob sie etwas tun können. Als wir letztes Jahr in der Slovakei an dem Schweren Unfall waren standen einige Autos und ein Laster und versorgten die Leute oder fragten zumindest, ob sie noch etwas tun können.
Da kann man nur hoffen hier nie zu verunglücken.

Am späten Abend kamen wir am Zielort der Server an. Um fünf Uhr heute morgen kam ich ins Bett, vor zehn musste ich wieder raus. *gähn*

Weiterführende Links

Ob man sich da bewerben möchte?

Polizei NRW - the dard side

Polizei NRW - the dard side



Weiterführende Links
WAZ feiert Zuschauerzahlen bei NRW.TV » ruhrbarone

Heute sah ich “Let’s make money“, ein deutscher österreichischer Film der vor der Wirtschaftskriese entstand aber sie schon am Horizont zeigt. So filme gibt es viele, dieser ist anders. Zum einen besticht er mit sehr coolen Kameraeinstellungen zum anderen durch die Abwesenheit eines Erzählers. Die Menschen und die Bilder erzählen die Geschichte. Man sieht Menschen die für einen Hungerlohn Gold graben. Drei Prozent des Erlöses landen dort, 97 Prozent beim Verwerter. Man erfährt, dass man in Jersey eine Gesellschaft eröffnen kann bei der sogar die Gründer und Inhaber im Geheimen bleiben und ein “economy hitman” erzählt das Vorgehen der USA: Er selber war dafür Zuständig Länder finanziell abhängig zu machen, klappte das nicht kamen die “Schakale”, die Killer. Es gibt Leute, die waren zu gut beschützt wie Saddam Houssein, da schickt man das Militär. An sich sind die Teile alle bekannt, aber ich kann mich nicht erinnern so ernste und klare Aussagen von den “Tätern” in die Kamera zu bekommen. Der Film läuft in diversen kleineren Kinos oder zu ungünstigen Zeiten wie mir scheint, ist aber absolut sehenswert.

Weiterführende Links
Blick Log » Presseschau: Die Blicke in die Wirtschaft am 15
Feynsinn » Wirtschaft oder Würde

Gerade trudelte der Newsletter der Bahn ein. Das Special diesmal war der Autozug durch Europa ab 99 Euro. Da ich mich damit nur sehr unregemäßig befasse wollte ich mal sehen ob sich das für die Plattenseetour lohnt. Also suchte ich auf der unübersichtlichen Seite nach: Hin Hildesheim-Villach und Zurück: Villach-Düsseldorf. Leider gab es keine Plätze mehr. Also suchte ich einzeln erst nach Hildesheim-Villach dann nach Villach-Düsseldorf und siehe da: Es gab noch Plätze. Zwei Leute mit Motorrad (mit BahnCard) im Schlafwagen mit 5er Belegung zusammen für nur 580 Euro. Mal kurz rechnen: Sprit, Öl, Reifen, Bremsen für die 2.000km: ca 250 Euro, Hotel (2 Nächte auf der Route) 100 Euro, für Koks und Nutten also noch 230 Euro über. Ich wagte es mal zu sehen, was die Fahrt im Doppelzimmer mit Dusche und WC kostet: gut 1.000 Euro. Dafür kann ich mir für jede Richtung auch ein Wohnmobil mit Dusche + WC, Motorradanhäger und Fahrer mieten.
Weiterführende Links
Urlaub mit der Deutschen Bahn: Von Hamburg und Berlin neue Autozug