Klingonenhase der gut im Sprint ist

Ich stelle mir gerade vor, wie ein Hase mit 100km/h rechts neben einem Auto her rennt, dann vor dem Auto (zwischen dem Gegenvekehr) auf die andere Strassenseite wechselt und dabei nicht vom Radarmessgerät erfasst wird. Vermutlich auch noch mit nem VR6 geknipst die bei gerichtet über jeden Zweifel erhaben sind. Hier gibts mehr Details zum Fall Az.: 19 OWi 89 Js 1880/08 – 170/08 am AG Lüdinghausen.

20.01.2010 | On the road again, jurisprudenz | | No Comments »

Wie verändert sich die Geschwindigkeit?

Seit einiger Zeit steht hier ein Disput im Raum, gegebenenfalls kann ein technisch versierter Leser das ganze beantwprten + erklären:

Man fährt mit einem Auto oder Motorrad auf einer geraden Strecke, keine Kurve, keine Steigung, keine Neigung, kein besonders Starker Wind von irgendwo, im mittleren Drehzahlbereich. Man hält die Geschwindigkeit einigermassen konstant und kuppelt aus. Wird das Fahrzeug schneller oder langsamer?

28.11.2009 | On the road again | | 4 Comments »

Glück muss man haben

Ein bekannter fuhr eine Motorradtour. Südlich von Karlsruhe verabschiedeten sich Teile des Hinterreifens, also was tun wenn man nicht im ADAC ist? In dem Moment kam ein Wohnmobil vorbei mit Motorradanhänger und noch einem Platz frei. Der Fahrer zeigte sich Kollegial und nahm das Motorrad mit, fuhr noch einen Bogen uns setzte es zu Hause in Herne ab.

11.10.2009 | On the road again | | 1 Comment »

Im Strassenverkehr immer gut aufpassen

Dieses britische Werbevideo zeigt ziemlich gut warum man Aufmerksam sein sollte und z.B. keine SMS schreiben. Recht krass in der Ausführung, erinnert mich an einen Unfall den ich mal erst versorgt habe der zwar nur zwei beteiligte Fahrzeuge hatte, aber ähnlich aussah.

25.09.2009 | On the road again | | No Comments »

WIe transportiert man ein Snowboard auf dem Motorrad

Heute morgen auf der A46:
spoiler

17.09.2009 | On the road again, motorrad | | No Comments »

Made in Germany: Leitpfosten vs. Citroen

Leitpfosten vs Citroen

Leitpfosten vs Citroen

09.07.2009 | On the road again, Spass | | No Comments »

Mongolralley: Wieder nicht dabei

Seit 2006 versuche ich nun schon mit fh einen Starplatz für die legendäre Mongolralley zu bekommen. Ziel ist es mit einem Auto mit maximal einem Liter Hubraum und ohne Navi oder GPS von London nach Ulan Bator zu fahren. Naja..vielleicht nächstes Jahr *schnief*

07.07.2009 | On the road again | | No Comments »

Motorrad und Tour

Gestern verbrachte ich ein paar Stunden in der Werkstatt ohne wirklich voran zu kommen, da ein bisschen Arbeit dazwischen kam. Glücklicherweise konnte ich in meiner KFZ Werkstatt in Bochum das Büro so lange unter Beschlag nehmen.

Um den Ölfilter zu tauschen muss der Krümmer oder eine Ölleitung runter, danach müssten mal alle Hydraulik öle getauscht und die Bremszangen gereinigt werden. Alles nur Kleinigkeiten für die aber gerade die Zeit fehlt. Also werde ich das wohl in Etappen an den Morgenden machen, da es Samstag wieder in die Eifel (aber nicht auf den Nürburgring) geht.

Heute war wieder eine längere Motorradtour fällig. Von 10 bis 18.30 Uhr waren wir im Sauerland unterwegs. Trotz Fahrt Sozia komme ich langsam mit dem anderen Einlenkverhalten und den Schräglagenreservern klar und habe auf der zx9-r auf den BT014 keine Angstrille mehr. Endlich! Dennoch bin ich mit den Reifen nicht so zufrieden da sie im Grenzbereich kein ordentliches Feedback geben und ich heute etwa fünf mal das Hinterrad und einmal das Vorderrad einfangen musste. Hinten kein Problem, vorne schon eher.

Leider habe ich vergessen meinen Nacken einzucremen (den kleinen Streifen der Sonne sieht) und ihn mir somit bei 27 Grad erstmal verbrannt.

13.06.2009 | On the road again, motorrad | | No Comments »

Motorradtour Prag – Plattensee – Budapest – Zagreb – Ljubljana

In acht Tagen 3.000km durch sieben Länder: Deutschland, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Österreich. Die Große Motorradtour Plattensee.
und das geht so:

Freitag 29.05. Hotel-los Heute sollte s nach Schwalmstadt losgehen um morgen alle anderen zu treffen. Ich rief noch schnell das Hotel an um zu sagen, dass wir erst spät ankommen. Leider hatten sie keine Reservierung von uns. Ich schaute in meinen Mails: Mir wurde die Buchung bestätigt. Es tat ihnen zwar leid, aber ein Zimmer hatten sie nicht mehr. Auch die anderen Hotels in Deutschland sehen (wenn Fenner Sippentag ist, welches immer auf Pfingsten fällt) mau aus. Wir ergatterten dennoch eines, allerdings nur für Morgen Nacht. Macht nichts, fahren wir morgen im Morgengrauen los sind nur 200km.

Samstag 30.05. Fenner Sippentag
Um sechs Uhr begann der Tag für uns. Die zx9-r hatte leider nur Platz für 80 Liter Gepäck, auf der ZZR waren es noch 130. Wir mussten also sparsam packen.
Über die Landstrassen ging es nach Schwalmstadt/Ziegenhain. Dort bezogen wir das Zimmer und guckten uns die Gegend an.
Das Hotel hatte Hängebauchschweinen die mit einem Hahn zusammen lebten, bunten Vögeln, Papageien, Hühnern, Mietzkatzen, alten Hunden, einen Esel und Pferde.
Leider gab es dort keinen Handyempfang (und das mit T-Mobile). Wir besuchten Verwandte von mir und warteten auf die anderen Leute (Aus Malaysia, den USA usw.).
Der erst vor wenigen Tagen gekaufte eeepc verweigert leider jeglichen Dienst, dadurch gibt es nur Internet auf dem Handy.

Sonntag 31.05. Auf nach Prag
Am morgen stelle ich fest, dass ich vergessen habe die Europakarten auf das Navi zu spielen. Aber es ist ja nicht weit: Das Hotel in Prag sollten wir auch so finden.
Bis Chemnitz ging es über die Autobahn, danach Landstrasse bis Prag. Während es in den Bergen auf 10 Grad und Regen runter ging hatten wir in der Tschechischen Republik über 20 Grad und Sonne.
In Prag angekommen fuhren wir in die City, guckten auf einen öffentlichen Stadtplan und waren nur noch 300m vom Hotel.
Das Personal war freundlich, es gab einen kostenlosen Parkplatz (bzw. 1/2 neben dem Gerümpel) aber das Frühstück war schlecht.
Immerhin hatten wir einen schönen Abend inkl Massagesalon dort.

Montag 01.06. Auf zum Balaton
Gegen 10 Uhr starteten wir gen Siofok. Durch Prag zur Autobahn ging gut, als mir einfiel, dass wir auf die andere Seite des Flusses müssen.
Die folgenden 550km durch die Tschechische Republik, die Slowakei und Ungarn klappten ohne Probleme.
Zu meiner verwunderung wurden fast überall ec/maestrokarten angenommen. Auch in den kleinen Läden und Lokalen war es oft kein Problem.
Die Motorradfahrer grüßen in der ganzen Gegend freundlich und warnen vor Geschwindigkeitsmessungen, fahren aber sehr wild.
Wir schafften es ohne uns ein Mal zu verfahren bis zur Pension. Ohne Karte, ohne Navi.

Dienstag 02.06. Guten Morgen Siofok
Wie gewohnt gab es in Müllers Panzio gutes frühstück mit lokalen Spezialitäten. Da wir einen frei verfügbaren Kühlschrank auf
dem Zimmer hatten deckten wir uns erstmal mit Getränken ein. Das Notebook liess sich manchmal zu etwas Leben bewegen, allerdings schient die Festplatte (bzw der Speicherchip) arg kaputt.
Dauern kamen filesystem checks, diverse Programme liefen nicht, etc. Dafür gab es (manchmal) Wlan im Zimmer.
Am Mittag wollten wir in der Stadt Cocktails schlürfen gehen, leider hatte mein “Virgin Colada” mehr Alkohol als der reguläre Sex on the Beach.
Somit musste Verena beide trinken. Der Wetterbericht sagte Regen (>10mm) und Sturm vorraus, also buchten wir noch den Autozug von Villach (Österreich) nach Düsseldorf.
Wir haben dadurch 800km gespart, mussten aber noch 430 zurücklegen.

Mittwoch 03.06. Um den See
Während wir im vergangenen Jahr eine Runde um den Balaton gefahren waren entschieden wir uns dieses mal dafür an der engsten Stelle mit der Fähre überzusetzen und ein paar Orte anzugucken.
Von Szantod aus ist man in 20 Minuten auf der anderen See Seite in Tihany. Die berühmte Promenade dort war aber deutlich kleiner als erwartet. Dafür gab es leckeren Langos.

Wir fuhren also weiter nach Balatonfüred. Dort gab es gute Cocktails mit Blick auf den Yachthafen. Wir nutzten die Zeit um Postkarten zu schreiben. Bei der Abfahrt trafen wir noch auf schwedische Motorradfahrer.
Sie tourten vier Wochen durch die Gegend (kreuz und quer). Der eine Fahrer war auch mal Stockholm-Verona gefahren, ohne Übernachtung, in 26 Stunden.

Da das Wetter sehr gut war konnten wir noch im See baden gehen.

Donnerstag 04.06. Budapest
Am morgen sah es noch etwas bedeckt aus, aber das sollte sich bald ändern. Wir kamen aber im strahlenden Sonnenschein in der Stadt an. Zum Glück war der Verkehr nicht so schlimm wie im vergangenen Jahr.
Doch keine lange Tour ohne Unfall. Auf der Zufahrt zu Budapest war ein Wagen unter die mittlere Leitplanke geraten. Obwohl der Fahrer sich im Fahrzeug befand schienen die Rettungskräfte sich nicht (mehr) um ihn zu kümmern. Abgedeckt war er aber auch nicht (wie in Deutschland üblich).
Wir parkten dort, wo wir schonmal parkten, aber diesmal mit einer dicken Kette von Abus.

Die ganze Innenstadt ist sehr schön und interessant. Eine Stunde liessen wir uns von einem Touriboot die Donau hoch und runter fahren und erfuhren dabei eine Menge.
Zum Beispiel, dass man drei Entwürfe für den Bau des Parlamentes gut fand und einfach alle drei Gebäude hintereinander gebaut hat.

Gegen Nachmittag aßen wir dort noch etwas um dann nach Siofok zurück zu fahren. Dort wollten wir eigentlich in einer der Discos gehen, die hatten aber scheinbar noch nicht auf.

Freitag 05.06. Panzer gucken
Im Nachbar Ort stehen rund 30 Panzer (Inklusive Brücken Panzer) und Kettenfahrzeuge, eine Boden-Boden Raketen Abschussrampe, Haubitzen und Transporter. Verwaltet werden sie von einem Herrn, der in einem alten Polizeiwagen rumfährt.
Wir hatten eine Menge zu gucken, es gab in einem Fahrzeug auch AK47, in einen Panzer konnten wir rein und man konnte die Haubitzen auf das gegenüberliegende Haus ausrichten. Der Abschussmechanismus schien auch zu funktionieren, aber die Ladeklappe war zugeschweißt. Schade!

In den Panzer klettern war schwerer als gedacht. Obwohl der Stand des Kommandaten ausgebaut war kam ich auch ohne Motorrad Jacke nicht einfach rein. Um auf den Fahrersitz zu kriechen musste ich nochmal zwei Meter robben. Für die Aussicht hat es sich nicht gelohnt, ich hatte ein etwa 2×10cm großes Sichtfenster.

Am Abend packten wir schonmal unsere Sachen und planten die Route über Graz.

Samstag 06.06. der fünf Länder Tag
Am morgen änderten wir kurzfristig die Reiseroute, wieder aufgrund der Wetterlage. Wir entschieden uns über Zagreb und Ljubjliana zu fahren.
Die Tour verlief sehr gut und wir sahen wenigstens ein bisschen von beiden Städten. Allerdings hatten wir nicht bedacht, dass wir dazu die EU einmal verlassen und wieder betreten mussten. Es gab echte Passkontrollen (inklusive einlesen der MLZ), bei den PKW wurden auch die Kofferräume kontrolliert.
In Kroatien hatten wir arge Probleme mit dem errechnen der Kosten, da wir uns vorher nicht kundig getan hatten. Der erste Maut-Beamte bekam einen haufen Euros und gab einen haufen Kuna zurück. Der nächste bekam eine Hand voll Kuna und gab einen Teil zurück. Geklappt hat es also irgendwie.
Die einreise nach Slowenien war schwieriger, waren wir es doch gewohnt einfach durchgewunken zu werden. Wir mussten Ausweise und Fahrzeugpapiere vorlegen, ich mustte den Helm aufklappen und die Sonnenbrille abnehmen. Dann ging es aber auch schon weiter.

In Slowenien brauchte ich eine Vignette. “6 months?” – “shortest period” – “6 months!“. Nun kann ich also bis Dezember dort rumtouren. In Österreich kam ich für 8km Autobahn mit 4.40 Euro und einer 10 Tages Vignette davon.

In Villach kamen wir sicher und trocken an. Das Bahnpersonal war Auskunftsfaul, aber glücklicherweise sind Motorradfahrer ja kommunikativ. Schnell hatten wir raus wo es Essen gab und was wir tun müssen. Beim Checkin wurde korrekt aufgenommen, dass ich da bin. Wieder nur durch die anderen Motorradfahrer erfuhr ich, dass ich an der Schlange und den “Stop” Schildern vorbei auf den Autozug musste bevor der Bereich freigegeben aussieht.
Auch im Zug Traf man zum größten Teil auf Motorradfahrer, der Rest waren Rentner. Wir hatten mit den Abteilgenossen Glück und teilten Süßigkeiten, Käse, Wurst und sonstige Mitbringsel. Die Fahrt dauert zwar 14 Stunden, aber man kann dort gut schlafen. Heute morgen kamen wir dann sicher und entspannt in Düsseldorf an.

Die Fotos zur Tour gibt es hier.

29.05.2009 | On the road again, Stiftung Enno Test | , | 1 Comment »

Motorradpause – Heldenhaft überlebt

Ich fuhr gerade auf der A44 nach Hause. Da die Autobahn frei war fuhr ich etwa 300. Plötzlich war die Leistung weg, die Beine aber heiss. Hinter mir war die ganze Spur mit weißem Rauch vernebelt. Ich kuppelte aus, drückte den Kill Schalter, bremste über alle drei Spuren, und stieg über die Leitplanke und beguckte mir die Sache. Der Motor blubberte noch wie ein Hexenkessel, meine grad neu gekaufte Herren Hose war voll Wasser aber mir ist nichts weiter passiert. Das Motorrad steht nun vor der Werkstatt der Wahl und wird Samstag begutachtet.


Weiterführende Links

07.05.2009 | On the road again, motorrad | | 3 Comments »

blogoscoop