Familienforschung zu Email Zeiten

Ich Stamme von der Familie Fenner ab, deren Stammbaum im 13. Jahrhundert in der Schwalmstadt beginnt. Da ich auch eine Familienlastige Homepage betreibe landen immer wieder Anfragen bei mir. Am Wochenende schrieb mir eine Chilenin, welche ein Amtliches Dokument über die Herkunft ihres Großvaters brauchte. Der war 1861 in Kassel geboren. Also mailte ich der Stadt Kassel, was man da machen könne. Innerhalb eines Tages boten mir verschiedene Stellen die Geburtsurkunde, einen Melderegisterauszug(!?) sowie Kopien der Microfishe vom Bischöflichen Generalvikariat. Wuha, das sollte helfen. Sehr cool, dass selbst bei solchen Stellen, bei denen ich es nicht gedacht hätte, Emails schnell bearbeitet werden.

Historischer Auszug aus dem Einwohnermeldeamt

Historischer Auszug aus dem Einwohnermeldeamt

27.07.2010 | Hail to the government | | No Comments »

Ein Wochenende im Harz

Zum dritten Mal stand das MoFaSiHü Treffen in der Domäne Stiege an. Die Wettervorhersagen sprachen von 40-80% Regen, nur wetter.in meinte es sei nur “bedeckt”. Also entschied ich mich kurzfristig mit Transporter und Hänger anzureisen und holte den Hänger noch Donnerstag morgen ab. Am Abend ging es dann gemütlich zwischen den Lastern in den Harz. Meine Campingausrüstung war bereits per Packet angekommen, hätte ich mir an sich sparen können. Aber so konnte ich noch die Werkzeugkiste, den großen Schwenkgrill usw. mitnehmen. Kurz vor der Abfahrt erreichten uns noch diverse Absagen, des Wetters wegen.

Kaputte Lampe + Wurstglas + Gaffer

Kaputte Lampe + Wurstglas + Gaffer

Im Harz angekommen war es verdächtig dunkel und still. Im letzten Jahr war Parallel das z1000 Jahrestreffen, diesmal war die Jugendfeuerwehr da. Vor dem Schlafzimmer der Landlordin begannen wir Nachts mit dem Abladen, was eine blöde Idee im Nachhinein. Wenn man nichts sieht, sollte man auch nicht an 250kg Motorräder rumfummeln, es endete darin, dass meine Ninja mit einem Riesengetöse vom Anhänger fiel und ich mir die rechte Verkleidung komplett massakriert habe. Passt ja, die Linke Seite war letztes Jahr im Harz dran, allerdings schon auf der Hinfahrt. Immerhin stand das Zelt schon und ich konnte in aller Ruhe einräumen. Immerhin waren schon vier Leute da.

Am nächsten Morgen besorgten wir in Hasselfelde Frühstück und alles was wir für den Tag an Essen brauchten. Über den Tag kamen die anderen Leute nach und nach an. Viel mehr, als zunächst befürchtet. Von fünfzehn angemeldeten waren immerhin vierzehn da (wenn auch einige darunter waren, die nicht angemeldet waren). Den Tag über konnten wir schon bei bestem Sonnenschein durch den Harz fahren. Meine vergangenen Trainings und die neuen Reifen haben sich gelohnt. Fuhr ich letztes Mal am Ende auf BT014 so war ich dieses mal auf PiPo 2CT ganz vorne dabei und hatte nichtmal das Gefühl am Limit zu fahren.

Samstag unser haupt tour Tag war super. Abgesehen von einer Bahnschranke die sich hinterhältig näherte gab es am Vormittag nichts zu beklagen. Den Kyffhäuser hoch fahren macht richtig Laune, auch wenn ich die erste Kurve nicht richtig anfuhr, den Anschluss verlor und bis zum Gipfel auch nicht mehr bekam. Nach ausgiebigem Essen auf dem Gipfel ging es auf der anderen Seite wieder runter. Durch ein Wohnmobil, welches schwer zu überholen war, wurde unsere Gruppe getrennt. An sich ging die Abfahrt gut, jedoch gab es eine Kurve die sich fies zu zog, bei der ich dann Heilfroh war mit guten Reserven zu fahren. Das Motorrad hinter mir hatte ähnlich Probleme und tauchte kurz im Gegenverkehr neben mir auf, um dann wieder einzuscheren. Wir warteten unten, aber niemand kam, also gucke ich mir die Geopfad Tafel für den Harz an. Dann klingelte mein Handy, immer ein schlechtes Omen. Telefonieren kann nur, wer steht. Da ich den Helm auf hatte bekam ich nur die Hälfte mit, die ich über die Freisprechfunktion hörte. Jemand war in einer Kurve gestürzt. Ich konnte mir irgendwie denken, welche Kurve das war und fuhr zurück. Aber es war alles Glimpflich ausgegangen. Ein paar Kratzer und ein geprellter Knöchel waren das Resultat. Schlimmer vermutlich die Psychischen Folgen. Nach so einem Sturz, gerade wenn es der erste ist, fährt es sich immer etwas schwer. Aber an Fahren war mit dem Hinkebein nicht zu denken, also wurde das Motorrad geparkt und ab Abend wieder abgeholt. Die Gruppe Teilte sich dann in die, die zurück Fuhren und jene, die noch eine schnellere Runde drehten. Da ich mich bereit erklärt hatte als Letzter zu fahren fuhr ich in der langsamen Gruppe mit.

Zurück in der Domäne wurden wir ermahnt keine Feuerbälle zu produzieren. Ab dann wurde der Spiritus vor mir versteckt, dabei hatte ich 1L pro Abend eingeplant. Ich fand zwar Petroleum, aber auch dieses wurde mir entzogen. Uns erreichten per Twitter die ersten Nachrichten vom Loveparade Unglück. Ich wusste nur von Randolf, dass er da war, las bei ihm aber schon, dass er noch lebte.

Wir machten und dran den Knöchel zu kühlen und versuchten Salbe zu besorgen. Aber die nächste geöffnete Apotheke war 53.4km weiter. Doch die Domäne versorgte uns mit Kühlakkus.

Nach einiger Zeit kam die schnellere Gruppe zurück. Allen voran die Varadero 1000, welche die GSX-R überholt hatte. Somit geht die Krone für dieses Jahr nach Paderborn. Respekt!

Wie immer ging die Zeit viel zu schnell um und Sonntags brachen wir schon wieder auf. Nächstes mal müssen wir eine Woche bleiben.

26.07.2010 | motorrad | , | 1 Comment »

Google Maps ist nicht allwissend

Wenig überraschend ist, dass Google Maps nicht immer alles weiss. Ich wollte meine Route fürs Wochenende zur Domäne Stiege nochmal angucken und wunderte mich, wo ich Lande. Die Domäne ist DER Campingplaz im Harz für Motorradfahrer, liegt aber an keiner Straße. Die Adresse ist einfach “38899 Stiege”. Beim Eintragen in Google Maps hat man die Adresse aber mit “Domäne, 38899 Stiege” angegeben, woraus Google Maps “Domäne Rodenberg” macht, mit fatalen Folgen.

Rund 140km Nordwestlich der korrekten Position findet man derzeit den Marker. Ich habe es nun korrigiert, kann aber ein paar Tage dauern bis es angenommen ist. Ich frage mich, wie viele Leute den falschen Weg nahmen.

Wie schon im vergangenen Jahr ist mein Gepäck bereits auf dem Postweg um Donnerstag Nacht das Zelt aufzustellen. Leider sagt die Wettervorhersage bisher Regen vorraus.

20.07.2010 | a geeks life | | 1 Comment »

Nerdstöckchen

Wurde mir von Richie zugeworfen:

Nerd zu sein ist prima. An sich meistens, aber konkret

– nachts um vier, weil…
Man sich nicht fragen muss, warum man um die Zeit noch Fondue macht. Es ist eben so!

– in diesem leicht heiss geratenen Sommer gerade, weil…
Man Nachtaktiv ist und bei lauen Temperaturen auf dem Balkon sitzen kann

– morgens beim aufstehen, weil…
Es dann schon Abend ist

– bei der folgenden Geschichte:
Auf einem Congress wie in einem Adventure eine Mikroverzahnte Schere, einen Umhang und einen Kamm zu besorgen.

Nerdsein ist aber auch nicht immer das reine Glück. Beispielsweise…

Nerdtests sind…
wirr

Dieses Nerd-Sein-Gefühl, das hab ich besonders, wenn/weil…
ich Dinge auseinander nehme

Ich kenne weitere Nerds, denen ich dieses Stöckchen weiterreiche, nämlich…
fh – weil er in unter 5 Minuten den Beitrag hier gelesen haben wird.

19.07.2010 | a geeks life | | No Comments »

Das coolste Kennzeichen der Welt

Richie beschwerte sich einst, dass er BO-FH 23 nicht als Kennzeichen haben konnte. War ja auch bei mir :)

19.07.2010 | On the road again | | 1 Comment »

Kurventraining in Bildern

Vor kurzem fuhr ich auf der Oberbergischen Kartbahn mit dem Mototeam West einen Tag lang meine Runden. Heute kamen die Bilder, welche Sascha Ziemann geschossen hat.

1. Anbremsen

zx9r-anbremsen

2. Reinhängen
zx9r-schraege

3. der Gegenschuß
zx9r-unterseite

19.07.2010 | Events, motorrad | , | No Comments »

Projektplanung und die Tools

Im Laufe der Zeit hatte ich mit einer Menge Projektplanungstools zu tun. Für tauglich erwiesen hat sich (je nach Einsatzzweck) ein Wiki (immer Mediawiki benutzt) oder ein Ticketsystem. Beides in einem kann man z.B. mit Redmine haben. Damit kann man auch mehrere Projekte mit vielen Leute ordentlich verwalten. Ansonsten wird bei uns im technischen Bereich noch Scrum als Vorgehensweise eingesetzt. An den Scrum Raum erinnerte mich dieses Foto eines vergangenen Events, welches mir gerade in die Finger fiel.

11.07.2010 | Business as usual | | 1 Comment »

Telekom morsed in der Werbung

Der Telekom Slogan ist “Wir haben verstanden” gemorsed ist das wohl “…-.”. Wenn man das wiederum auf einem Klavier spielt, hat man den Telekom jingle. So Funktioniert dann wohl Werbung übers Unetrbewusstsein.

Update:
Nun sagt man mir: …-. “VK”, das ist eine art Empfangsbestätigung. Der Telekomjingle ist eher …– (di di di da dah)

09.07.2010 | Business as usual | | No Comments »

Webserver Traffic – ein letztes Mal

Ich dachte ich könnte zum Finale nochmals einen richtigen Einbruch sehen, aber nun muss es hierbei bleiben: Halbfinale der WM 2010, Deutschland gegen Spanien. Rot markiert das Spiel, wieder ganz klar zu sehen die Halbzeit :)

(Mehr dazu im Maschinendeck)

07.07.2010 | Business as usual | | No Comments »

Futuramas new eye-Phone

04.07.2010 | Spass | | No Comments »


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