Feakle und Irland
Weil jeder das Geschehene und die Eindrücke anders verarbeitet, oder die
Prioritäten anders setzt, hier Ennos und mein Urlaub aus meiner Sicht.
Die Fotos findet man hier.
Freitag, 18.3.05:
Der Tag beginnt viel zu früh. Als ich aufstehe ist es 6.45Uhr und bis
zur ersten Stunde sind es nurnoch 40 Minuten. Heute ist Abflug Tag.
Leider aber auch Bio LK Klausur Tag durch die ich mich erstmal von 10
Uhr bis 13.40 Uhr quäle. Zuhause, wieder weit weg von Synapsen und
Nervenzellen, packe ich noch die letzten Sachen, würg etwas Essbares
runter und putze mein Zimmer um mir die Zeit zu vertreiben. Um 16.16 Uhr
nehme ich die vollkommen zu frühe oder hoffnunglos zuspäte S-Bahn nach
Düsseldorf. Eigentlich hätte ich noch 10 Minuten warten müssen, aber
weil ich keine Lust dazu hab verabschiede ich mich von meiner Mutter
(mein Vater kam zu spät) und steige ein. In der S-Bahn haben die
Kontrolleusen in meinem Abteil viel “Erfolg”. In Düsseldorf schlepp ich
mich, meinen Wanderrucksack und Handgepäck Richtung Gleis 5. Dort warte
ich 40 Minuten auf Enno. Dann gehts weiter Richtung Flughafen
Düsseldorf. Mit froher Erwartung stellen wir uns an den Checkin. Was
dann kam, brachte lange Gesichter. Unsere Flugtikets wurden von
irgendeinem blöden Air Lingus Männchen gecancelled. Nach einigem Gerede
mit der Crew der Air Lingus Box am Flughafen machten wir uns wieder auf
Richtung Heimat. Enttäuscht, aber mit Hoffnung auf einen Flug am
nächsten Tag kommen wir in Wuppertal an. Ich bin total kaputt und wir
gehen um 11 Uhr schon schlafen.
Samstag, 19.3.05:
Am nächsten Tag entspannen wir uns nochmal, gehen ein bischen im
wunderschönen Wuppertal spazieren und Enno gönnt sich eine Assischale.
Meine Eltern bringen uns zum Flughafen. Wir sind 2 Stunden früher
gefahren und verbringen die Zeit nach der Gepäckaufgabe auf der
Besuchertribühne, die ich auch manchmal besuche wenn ich grad langeweile
hab. Ich liebe diesen Fluhafen. Hier starten im Minutentackt hunterte
Tonnen Flugzeuge nach ueberall hin. Wenn ich dort bin und nicht in
Urlaub fliege, packt mich meistens das Fernweh, doch an diesem Tag
steigert es die Aufregung. Das Flugzeug hat natürlich, wie sollte es
anders sein, knapp eine Stunde Verspätung. Um ca. 20 Uhr verabschieden
wir uns von meinen Eltern und gehen in Richtung Transit. An der
Sicherheitskontrolle trenne ich mich schnell von meinem mini schweizer
Messer. War eh kaputt. Enno muss seinen Gürtel und Schuhe ausziehen,
dann darf er durch. Sein Ausweis passt den Herren von der Sicherheit
auch nicht, aber sie lassen auch das durchgehen. Besonders das Bild von
meinem durchleuteten Rucksack fällt mir auf. Wie die in diesem
vollgepröfften Gedwirr etwas erkennen können. Mein Notebook ist gut
erkennbar und ich bin fasziniert. Ja, auch mit so kleinen Sachen kann
man mich beeindrucken.
Wir schauen zu wie unser Flugzeug landet, wie der
Passagier-Absaugschlauch befestigt wird, das Gepäck ein und ausgeladen
wird und die Leute aus Dublin durch den Transit watscheln. Dann dauert
es noch ein bischen bis wir um 21 Uhr in unser weiss-grünes Flugzeug
einsteigen dürfen. Immerwieder spannend und Adrenalinfördernd ist der
Start. Einfach irre wenn man bedenkt wieviele Tonnen da so einfach in
die Luft befördert werden. Der Flug stellt sich troz Wolken als
sehenswert herraus. Man erkennt genau wo Städte sein müssen, weil diese
orange schimmernd durch die Wolken zu erahnen sind. Ich kaufe mir für 4
Euro ein richtig leckeres Sandwich. In Dublin, nach einer etwas
holperigen Landung, angekommen schnappen wir uns unser Gepäck und gehen
zum National Car rent Schalter. Die Dame dahinter ist sehr freundlich,
humorvoll und hilfbereit. Sie gibt Enno die Schlüssel für einen schönen
blaugruenen Opel Corsa. Easytronik (Sowas wie Automatik) mit, wie sollte
es anders sein, dem Steuer auf der rechten Seite. Ja, natürlich wusste
ich das vorher, aber trozdem wanderte ich erstmal zur falschen Seite.
Enno hat auch nichts gesagt, weil ich vorgegenagen war. Als ich die Tür
öffnete erschrak ich mich und fing dann an zu fluchen. Meine Mutter
hatte recht behalten, ich war zur falschen Tür gegangen. Mist.
Eins muss ich Enno lassen, er hat das mit dem Linksfahren auf Anhieb
sehr gut gemeistert. Ich hatte da schon mehr
Orientierungsschwierigkeiten. Als Beifahrerin hatte ich die Funktion des
fehlenden Navis übernommen.
Wir machten uns nun auf den Weg nach Belfast. Inzwischen war es schon
22.30 Uhr irischer Zeit und nicht gerade hell und klar. Der Nebel liess
nicht einmal einen Blick bis 50 Meter zu. Um ca 1 Uhr nachts kamen wir
in Belfast an. Auch hier war der Navigations-Enno erfolgreich. Ohne uns
zu verfahren fanden wir den Treffpunkt mit Eowin, der City Hall. Todmüde
traken wir bei Eowin Zuhause angekommen noch einen schwarzen Tee und
legten uns später in unseren Schlafsäcken im Wohnzimmer pennen.
Sonntag, 20.3.05:
Etwas hart war die Nacht. Nur mit Schlafsäcken auf dem Teppichboden ist
wirklich gewöhnungsbedürftig, trozdem habe ich keine Rückenschmerzen.
Enno ist sowas gewöhnt und es macht ihm nichts aus. Das ist auch gut so,
denn wir wollen heute noch weiter ins 50 Meilen + 200 km entfernte
Feakle.
Aber zuerst wird gefrühstückt! Bei Eowin gibt es Toast, Eier, Schinken,
Wurst und natürlich Schwarztee. Ausserdem eine geballte Ladung “Happy
Tree Friends”. Das rockt! Unsere Gastgeberrin besitzt eine ganze DVD
dieser pseudo-süßen Comicserie.
Danach machen wir uns auf den Weg um Belfast zu erkunden. Hier ist
nichts von “Bomben Stimmung” zusehen, bis auf einige vollgepanzerte
Polizeiwagen oder einer abgeschirmten Polizeistation. Die Mädels hier
sind nur schwer von Prostiturierten zu unterscheiden, denn überall in
Irland und Nordirland ist es Mode auch im tiefsten Winter mit t-Shirt,
kurzen Röcken und Stiefeln rumzulaufen. Okai, das sieht alles wirklich
toll aus und ich gucke etwas entmutigt an mir runter, aber dann frage
ich mich ob die hier nackt rumlaufen wenn richtiger Hochsommer kommt. In
einem Gebäude, ähnlich den City Arkaden, gibt es viele Geschäfte und ich
sehe den Grunde für die knappe kleidung. Soviele Bekleidungsgeschäfte
mit so vielen Sachen. Da könnte ich, wenn ich zu viel Geld hätte, auch
nicht dran vorbei gehen. Enno ist mit mir einer Meinung. Man fühlt sich
wie im Deutschland der 70er Jahre. Man bekommt den Eindruck, als seih
eine Art Aufschwung im Gange.
Wir setzen uns in eine Starbucks Coffee Filiale und ich bestelle einen
Tee, weil mich schon wieder eine Blasenentzündung plagt. Ausserdem hatte
ich Probleme die Getränkekarte zu überblicken.
Wir kaufen für 2\u0142 ein englisches Tiggr-Buch für Nicolas, meinen 1 ½
Jahre alten Neffen (Maiky: “Nico, wie macht der Enno?” Nico:*fettgrinz*)
Draussen vor dem Shopping Center beginnen zwei Strassenakrobaten gerade
mit ihrer Show. Wir schauen zu und es lohnte sich wirklich. Die Beiden
sind echt lustig und haben wirklich was drauf.
Anschliessend fahren wir wieder zu Eowin nach Hause und packen unsere
Sachen. Wir verabschieden uns von ihr und machen uns auf den Weg nach
Feakle. Heute sehen wir auch wo wir herfahren und ich bin begeistert von
dieser Landschaft. Es ist einfach nur schön hier, man muss es mal
gesehen haben. Ich machen viele Fotos mit der Digicam während Enno
fährt. Die Sonne scheint, oder es ist bewölkt, jedoch regnen tut es
nicht. Ernähren tun wir uns von Wasser, Lakritz und ein bischen
Schokolade. Auf der Hälfte des Weges machen wir bei einem KFC stopp.
Auch hier esse ich das erste mal und bestell mir promt zu scharfe
Chicken Wings. Enno und ich mixen ein bischen das Essen und werden beide
einigermassen satt für den Moment. Erwähnenswert ist, dass man dazu
zahlen muss wenn man sich im Geschäft niederlässt. Das ist überhaupt
hier weit verbreitet. Wir fahren weiter. Als Kartenleserin schlag ich
mich recht gut, auch wenn ich mich noch umgewöhnen muss auf Ennos
Fahrtgeschwindigkeit und der Irischen Hinweissschilder Größe. Langsam
wird es dunkel und wir kaufen uns an einer Tanke 1,5 l Cola, zum
wachbleiben. Bis nach Feakle isses noch ein Stück. Beim tanken kommen
wir mit den noch teilweise vorhandenen Tankservice in Kontakt. Man muss
nicht einmal aussteigen, sehr praktische Sache.
Um 9 Uhr kommen wir ohne uns grossartig zu verfit kurzen Pausen, aber
irgendwie gehört das zu dem
Charm der Gegend. Teilweise erinnert hier die Natur an eine begrünte
Mondladschaft mit Kühen. Und überhaupt muss ich an dieser Stelle mal
erwähnen, dass es hier nichts in einer vergelichbaren Menge gibt, als
Kühe oder Schafe. Ackerbau sucht man hier vergebens. Wenn man mich
fragen würde, mit welchen Worten ich Irland charakterisiere dann würde
ich sagen: grün, Kühe, Schafe, Hügellandschaft, Steinmauern, Cottages,
Miniröcke im Winter und Guinnes.
Wir steuern Ennis an weil uns der Hunger plagt. Eine süesse kleine Stadt
mit kleinen Lädchen, bunten Häuschen und natürlich Iren. Eine Irische
Stadt halt. Wir gehen in das erstbeste gut aussehende Restaurant und
lassen uns da nieder. Ich nehm ein Hambruger aus 100% irischen
Rindfleisch und Enno eine Hühnchen curry. Dazu Cola und 7up. Die
Portionen sind grösser als ich erwartet hab und muss leider was stehen
lassen. Als wir bezahlen fällt mir die Deutsche Polizeimütze über dem
Tresen auf. Als ich genauer hingucke erkenne ich ein NRW Wappen. Ich
weise Enno drauf hin, der promt die Bediehnung anspricht und ihr sagt,
dass die Mütze aus dem Land kommt wo wir herkommen.
Wir fahren weiter Richtung Heimat.
Erschöpft, auch wenn wir die ganze Zeit Auto fahren, kommen wir an und
reden erstmal mit Petra. Dann fangen wir an an unseren Berichten zu
tippen. Irgendwann essen wir noch Suppe und gehen dann pennen.
Dienstag, 22.3.05:
Heute steht der Folk Park in Bunratty auf dem Programm.
Nach dem Frühstück und einer schönen warmen Dusche machen wir uns auf
den Weg.
Nache einer Stunde und einem kleinen ungewollten Abstecher nach Shannon
erreichen wir das Freilichtmuseum, das viele ältere original Cottages
unterschiedlicher Zeitabschnitte besitzt. Auch eine kleine Burg steht
dort. Wirklich interessant alles! Es gibt auch Schafe, Hühner, Ziegen
und Schweine. Die Kühe und Pferde haben wohl Urlaub. Die Burg ist nahezu
ganz begehbar. Viele Stufen und kleine, schmale Gänge. Nichts für
Irlands dicke Kinder *kicher* Wir wandern ausführlich durch den Park,
schauen uns alles an, legen den Torf in den Häusern nach und fassen
alles an, was man anfassen kann. Auch Häuser von früheren wohlahbeneren
Familien findet man. Die haben dann geschmacklose Blümchentapeten,
Nähmaschienen, teures Geschirr und Schallplattenspieler. Auch das Haus
der Hughes Brothers findet man hier. Das sind die, die HB (in
Deutschland Langnese) erfunden und gegründet haben. Ich geh noch schnell
auf Klo und dann verlassen wir den Park wieder. Auf dem Parkplatz darf
ich mich mal auf den Fahrerplatz setzten und gucken wie man sich so
fühlen muss, wenn man rechts statt links beim fahren zu sitzen hat.
Komische Sache.
Dann fahren wir nach Shannon zu Mäkkes. Schliesslich müssen auch die
Fastfood Restaurants in Irland getestet werden. Bis auf die Brötchen
erkenne ich keinen Unterschied an meinem BigMac Menu. Bei der Fahrt nach
Feakle machen wir an einem See (Lake Shannon) halt, durch den der
Shannon river läuft. Sieht fast aus wie Meer. Es gibt auch einen kleinen
Hafen mit Segelbötchen und eine Art Irrgarten mit anschliessendem
Ausgucksplattform.
Dann fahren wir noch kurz nach Scariff, einem Nachbarort von Feakle.
Hier verkauft man uns, wegen unseren schlechten englisch Kenntnissen auf
dem Bereich der Medizin Abführtropfen. Eigentlich hatte Enno versucht
der Frau zu erklären, dass mich meine Blasenentzündung plagt. Wie die
jetzt auf Probleme mit dem Stuhlgang kam ist mir unerklärlich. Erst
Petra klärt uns auf, dass wir das falsche Präperat verkauft bekommen
haben. Ich beschränke mich wieder auf viel trinken, nochmehr trinken und
trinken bis ich kotze. Achja, warmhalten tuh ich mich auch nach
möglichkeit. Schönen Gruss an dieser Stelle an meinen Vater, ja Papa ich
hab mein Leibchen vergessen!
Petra hat uns Spaghettisauce übergelassen und wir kochen uns noch ein
paar Spaghettis. Das war echt lecker! Dazu gibts natürlich Schwarztee
mit Milch. So wie immer (ausser Abends).
Danach nutzen wir die letzten Sonnenstrahlen und rennen noch einbischen
im Dorf rum. Wir versuchen Kühe zu streicheln was uns leider nicht
gelingt. Selbst die Kühe sind hier mistrauisch. Aber zwei Hunde rennen
uns neugierig hinterher. An einem Haus, das nach einer wohlhabeneren
Familie aussieht, laufen aufrgeregt zwei kleine Münsterländer auf der
Mauer herrum und hinter uns her. Wenigstens zwei die sich freuen das wir
vorbei kommen.
Dann setzen wir uns noch ins Wohnzimmer, tippen an unseren Berichten und
unterhalten uns mit Petra.
Mittwoch, 23.3.05:
Am letzten Tag unserer Irlandreise fahren wir nach Galway, einer
größeren Stadt an der Westküste des Landes. Hier kann man gut Einkaufen,
es gibt wieder so etwas wie eine Shoppingmall. Ausserdem im Stadtkern
viele kleine süße Lädchen. Eine Stadt zum verlieben und direkt am Meer
gelegen. Wir nutzen diese Gelegenehit und gehen an den Strand. Es ist
sehr stürmig und kühl, aber das hält uns nicht ab uns auf eine Bank zu
setzten und einfach nur die Aussicht zu geniessen. Irland ist einfach so
schön, wenn ihr mal nicht wisst wo ihr Urlaub machen sollt: Fahrt hin
(… und nehmt mich mit!).
Nachdem Enno sich ausführlich im Vodafoneshop informiert hat fahren wir
weiter. Wir wollen noch zu einem Stein, weiter östlich, dessen Namen ich
leider vergessen hab.
Aber anstatt eines Steines finden wir viel Gebirge und Schafe. Nicht das
was wir sehen wollten, aber trozdem schön.
Im Endeffekt kamen wir dann in Laughrea raus. Wieder eins von den
kleinen irischen Dörfern wie man sie sich vorstellt. Hier gibt es einen
Club o.ä. namens “Kimbles“. Schnuckelisch!
Da uns der Hunger plagt begehen wir einen grossen Fehler. Ein Schild an
einem kleinen Fastfoodrestaurant verspricht Döner. Von wegen. Das war
vielleicht ein gut gemeinter Versuch Döner zu imitieren, aber da es noch
nicht mal ähnlich schmeckt könnte man es auch gleich lassen. Wie auch
immer, der Hunger treibts rein.
Danach fuhren wir noch etwas durch die Gegend. Wir versuchten mal wieder
Kühe zu streicheln, was uns natürlich nicht gelang. Gen Heimwärts
gerieten wir noch in eine Herde Pferde, die grade über die Strasse zur
Koppel getrieben wurden. Das war einfach toll. Ich guckte aus dem
Fenster und schaute zu wie manche kurz neben unserem Auto stehen blieben
und kurz am Gras zupfen. Sie wussten genau wohin sie mussten, der Bauer
kam im grossen Abstand hinterher gewackelt.
Nachdem alle Hottehüs weg waren fuhren wir weiter. Wir fotografierten
alt Ruinen, teilweise noch aus dem Mittelalter. Die stehen dann so
einfach auf ner Kuhweide. Oder gespenstische, zerfallene Kirchen aus dem
vorletzten Jahrhundert. Sowas gibts auch nur hier. Einfach toll.
Wieder in Feakle bekommen wir noch Reste von einem wunderbaren Auflauf
zugeteilt. Absolut nicht vergleichbar mit dem Döner, eine Wohltad.
Für den Abend werden wir noch ins Peppers eingeladen. Das ist hier im
Dorf die Kneipe. In jeder irischen Häuseransammlung gibt es einen Pub,
geht einfach nich anders. Was mich verwundert: Dort herrscht striktes
Rauchverbot. Wow.
Heute Abend gibt es Livemusik. Sowas habe ich ebenfall noch nie gehört.
Einfach toll diese Lieder die mit Geige, Flöte oder sonstigen
Instrumenten gespielt werden. Sie sind so verträumt und hügelig wie
Irland selber. Ich habe es ein Bischen mit meinem Handy aufgenommen. Ich
hoffe man kann ein bischen hören was ich meine. Wenn nicht, müsst ihr
wohl selber einfach mal nach Irland fahren.
Wir bleiben nicht lange im Peppers, da wir am nächsten Tag schon wieder
fliegen müssen. Aber mein Guinnes trink ich natürlich aus!
Donnerstag, 24.3.05:
Heute ist Tag der Abreise. Menno. Ich hätte hier auch einfach bleiben
können bis ich alt und grau werde, aber nein … es geht wieder zurück
nach Deutschland.
Wir fahren nach dem Frühstück und einer Verabschiedung Richtung Dublin
zum Flughafen. Das sind locker 200km und ich lasse noch etwas müde die
Landschaft auf mich wirken.
Am Flughafen geben wir das Auto ab. Noch ein kleines Stück zu Fuss, dann
sind wir im Gebäude. Am Checkin wieder die herbe Enttäuschung:
Auch die
Rückflugtickets sind storniert. Schöne Scheisse. Ein Platz ist noch
frei. Wir hoffen darauf, dass noch ein zweiter frei wird. Die Wartezeit
verteiben wir uns im Kostenfreien Wlan des Flughafens. Ich schreibe noch
ein paar Postkarten. Dann kommen wir auf die Idee unsere Digitalkamera
als Webcam umzufuntionieren. Jetzt können uns auch die Daheimgebliebenen
beim warten zugucken!
Wir haben glück, ein Platz wird noch frei. Jetzt geht alles recht
schnell. Wir warten (soweit ich weiss) noch etwas im Abflugbereich und
dann gehts ab ins Flugzeug. Durch das Tickethickhack sitzen Enno und ich
auseinander. Als ich mich grade schon schweren Herzens damit abgefunden
habe bietet die Frau neben Enno ihm an, die Plätze mit mir zu tauschen.
Licht am Ende des Tunnels!
Der Flug gestaltet sich ruhig.In Deutschland wieder angekommen werden
wir von meinen Eltern abgeholt. Tot müde falle ich ins Bett, jedoch mit
der Gewissheit, dass ich dieses Land bald wieder besuchen werde.
25.03.2005 | Argh!, Tour Berichte | | No Comments »

