Meine Zeit in der Heinrich Böll Gesamtschule Bochum
Die Schule, welche ich lange Zeit besuchete ist an sich wirklich nett. Nur litten wir unter dem Regime einer etwas übertriebenen Schulleitung. Einige Schüler verglichen ihr verhalten mit “Escoba” in einer Bananenrepulbik.
Die Rede ist von der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum (Schulnummer 188311).
ca. 94-95
Wann das folgende geschah kann ich nur grob rekonstruieren, es muss aber ‘94 oder ‘95 gewesen sein. Unsere Klasse wurde zusammengerufen. Für uns würde heute kein Unterricht stattfinden, und wir sollen in diesem Raum, 2. Obergeschoss, warten. Die Lehrerin verliess den Raum und schloss hinter sich ab, wir waren also alleine, minderjährig (11-13 Jahre alt) und wussten nicht worum es geht. Am Anfang dachte wir uns nichts wirklich bei, aber die abgeschlossene Tür war irgendwie angsteinflössend. Nach ein paar Minuten wurde die Tür aufgeschlossen und ein Schüler(oder Schülerin) wurde herausgerufen. Dann wurde die Tür wieder verschlossen. Dies ging etwa 3 Schulstunden so. Auf die Frage, was das ganze soll gab es keine Antwort. Auch wurde und immer wieder verwehrt zur Toilette zu gehen. Gegen ende der 5. Stunde durften wir wieder raus. Es gab immer noch keine Erkärung für diese Freiheitsberaubung. Später erzählten uns Mitschüler dass es darum ging, dass die Kunstlehrerin meinte, dass ihr Portemonnaie gestohlen worden währe, und es
jemand aus unserer Klasse gewesen sei. In Selbstjustiz sind die Lehrer also geübt.
Feb 99
Etwa im Februar 1999 wurde mir mitgeteilt, dass meine Eltern mit mir zusammen einen Termin bei der Schulleitung ausmachen müssten, da es etwas zu besprechen gäbe. Mein Vater informierte die Schulleitung, dass er momentan Geschäftlich zu beschäftigt sei um sich darum zu kümmern
und bat darum mit seinem Sekretariat einen neuen Termin auzumachen, was bis heute nicht geschah.
Meine Mutter fand sich mit mir in der nächsten Woche ein. Was mir vorgeworfen wurde klang
gar schrecklich: Ich sollte eine “Homepage” der Schule gemacht haben! Dies bestritt ich auch garnicht, doch da dies schon über ein Jahr her war, wusste ich nicht so recht, wieso gerade nun der Zeitpunkt gekommen war ein Exempel zu statuieren. Die Schulleitung hatte alle Seiten ausgedruckt, und wollte eine Stellungnahme von mir zu diesem Thema. Darüberhinaus war man erschüttert über dieses Verhalten meinerseits, da es den “Ruf der Schule gefährde”. Ich hatte einfach ein paar, durchaus sinnvolle, Informationen über die Schule mit einem hübschen Design versehen und ins Netz gestellt. Dennoch wollte man, dass ich dies aus dem Netz entferne und so etwas nie wieder mache. Diese Reaktion fand ich irgendwie merkwürdeig, da unsere Schule sich im Bereich Internet sowieso nicht gerade mit Ruhm becklekerte, werde damals noch heute.
Ganz am Rande ist noch zu erwähnen, dass die Schule Teile der Homepage der Sophie Scholl Schule Berlin “übernommen” hatte und dies nichtmal zugab. Jedoch gibt es hier einen Screenshot.
Ich schrieb damals alles was so geschah auf meine damalige url (heinrich-boell-gesamtschule-bochum.de) was der Schule nicht gefiel, da sie von Öffentlichkeitsarbeit in diesem Fall scheinbar
nichts hielten. Nach einigem hin und her hatte ich dann keine Lust mehr, und stampfte das Projekt ein. Nicht lange drauf wurde ich gefragt, ob ich nicht an der Schulhomepage mitarbeiten wolle.
BTW: Die blaue Hintergrundgrafik der aktuellen Homepage stammt von mir, der rest nicht, auch wenn ich immernoch im Impressum stehe.
update: habe altes Material gefunden: hier
Links: Schulhomepage
Mär 99
Etwa zur selben Zeit wurde ich von einer Journalistin angesprochen, ob ich ihr etwas zum Thema “blau machen” erzählen könne. Da ich immer für solche Sachen zu haben bin, schrieb ich ihr einige Sachen zu dem Thema auf. Das ganze wurde dann in der Familie & Co veröffentlicht. Den Artikelauszug gibts [hier].
Mai 01
Im Schuljahr 00/01 war ich Schülersprecher der Schule. Im Mai Sprachen mich Leute des Biokurses an, dass der Lehrer sie im Unterricht nicht zu Toilette gehen lassen wolle. Ich wollte mit ihm darüber reden um erstmal zu sehen ob dies den Tatsachen entspricht. Am nächsten Tag traf ich ihn und Sprach ihn drauf an. Er fragte sehr gereizt “soll ich die etwa zum Klo gehen lassen?”, was ich befürwortete. Darauf antwortete “Das ist doch wohl nicht dein Ernst!” und ging. Ich lief ihm nach und wies ihn darauf hin, dass das Grundgesetz einem erlaube die Toilette zu besuchen, wenn dies nötig ist. Er rief mir zu “ist doch Blödsinn” und verschwand im Lehrerzimmer. Über dieses Verhalten beschwerte ich mich Schriftlich bei der Schulleitung, worauf bis heute *gar keine* Reaktion kam. Durch einen Lehrer weiss ich jedoch, dass meine Beschwerde die Schulleitung erreichte.
Jun 01
Am 13.06.2001 Schrieben wir eine Erdkunde Klausur. Der Kommetar der lehrerin zu beginn der Stunde war noch ganz lustig: “Auf dem Tisch darf sein: was zu Essen und zu Trinken, Taschenrechner, [...] und Dope, wenns gar nicht mehr geht.”, doch so gut wie der Anfang verlief die Klausur nicht. Eine Mitschülerin sass etwa zwei Meter vor mir an ihrem Tisch. Nach einiger Zeit verliess sie die Klasse um zur Toilette zu gehen. Kurz nachdem sie den Raum verlassen hatte ging die Lehrerin an den Rucksack der Schülerin. Nahm ihn dann vom Stuhl. Unter dem Rucksack lag eine Klarsichthülle mit einigen Zetteln (20-30 Stück, A4) drin. Der oberste und unterste Zettel waren dabei mit der unbeschrifteten Seit nach aussen.
Die Lehrerin nahm alle Zettel raus und las sie sich durch. Ein Zettel beschäftigte sich mit dem Thema Erdkunde, da die Schülerin mit diesem Zettel bis vor Klausurbeginn gelernt hatte. Die Lehrerin nahm die Zettel mit zum Pult und setzte sich weider hin. Nach ein paar Minuten kam die Schülerin zurück. Als sie sich setze fiel ihr der “Verlust” nicht auf, da sie mit der Klausur zu kämpfen hatte. Die Lehrerin Infomierte sie aber auch nicht. Nach zwei Stunden wechselte die Aufsicht. Unsere Lehrerin sagte zur Ablösung (Sinngemäss) “Damit wollte die Sxxxx Schummeln” und gab ihr die Zettel. Die Schülerin versuchte daraufhin das Missverständinss zu klären. Der Stuhl stand etwa einen Meter von ihr weg. Dann hätte sie den Rucksack hocheben und den Zettel aus der Mappe fischen müssen. Ich denke es gibt einfachere Arten zu schummeln.
Bisher gab es dazu keine Stellungnahme der Schulleitung.
Aug 01
Zu beginn des Schuljahres gab es eine neue Hausordnung.
An sich kann man irgendwie damit leben, allerdings sollen wir eine Unterschrift leisten, und damit diese Hausordnung anerkennen.
Da selbst das Ministerium für Schule, Weiterbildung, Wissenschaf und Forschung des Landes NRW dazu meint, dass “[...] für ein Wirksamwerden der Schulordnung [...] die Unterschrift nicht erforderlich [...]” ist, denke ich dass ich den Zettel auch nicht unterschreiben muss.
Doch auch dies sieht die Schulleitung anders. Es wurde mit “Ordnungsmassnahmen” gedroht, wenn man sich nicht an diese Weisung halte. Das dies den Tatbestand der Nötigung erfüllt ist dabei nicht ganz so wichtig, es geht schliesslich um das Allgemeinwohl. Bisher habe ich noch keine Probleme bekommen.
Jan 02
Wieder zum Zeugniss eine neue Aktion:
Die Schulleitung hat verboten, dass Klamotten, die mit der Rechten Szene assoziiert werden, getragen werden. Also z.b “Lonsdale”, “Pit Bull”, etc… Allerdings sind Schals mit den Nationalfarben, und linke Propagande jeglicher art weiterhin erlaubt.
Das verbot besteht, da es “Schüler aus der 9. Klasse stört” diese
Klamotten an der Schule zu sehen.
Auch dieses mal wurden diese Informationen nur mündlich weitergereicht
und mit folgendem vorgehen bei Verstoss beworben:
1. mal: Gespräch mit der Schulleitung
2. mal: Nach hause, umziehen
3. mal: Schulverweis
Da ich ja wegen des nicht unterschreibens der alten Hausordnung eh schon von der Schule verwiesen sein müsste denke ich, dass es dieses mal ähnlich laufen wird.
Angesichts dieser Tatsachen halte ich die Schulleitung nun endgültig für unfähig.
Ungeklärt war bisher die frage, ob ‘Böhse Onkelz’ Klamotten erlaubt seien, oder nicht. Zwar werden diese Klamotten auch von Leuten der Rechten Szene getragen (wie auch C&A Kleidung), allerdings halte ich die ‘Onkelz’ nicht für rechts. Der Verfassungsschutz brachte
in einem der Letzten Berichte ein ’special’ über die Onkelz, das mir recht gibt.
Inzwischen habe ich eine Beschwerde aufgesetzt, die es hier nachzulesen gibt.
Um sicher zu gehen, das der Brief nicht wieder (wie so viele) Verlohren geht, gab ich ihn Persönlich der Sekretärin.
Mar 02
Wie zu erwarten hat sich niemand um diese Beschwerde gekümmert. Wen kümemrt schon die Freiheitlich Demokratische Grundordnung, wenn es um die persönlichen Belange einer Frau Rxxxxxx geht?
Doch eine gute Sache ereignete sich: Sie ist Weg!
Zum 18.03.2002 sah unsere Schule (hoffentlich) das letzte mal Fr. Rxxxxxxxxx. (zummindest in Iherer Funktion als “Schulleiterin”).
Nov 03
Lange nach der Ähra Rxxxxx erhielt ich ein [Schreiben] der Bezirksregierung Arnsberg, für die sie inzwischen Arbeitet. Mir wurde nachegelegt diese Seite einzustellen.
Da die dort erwähnte Seite mir aber garnicht gehört sah ich mich gezwungen zu [antworten]
Etwas später dass wurde dieser Vorfall auch in einem [Telepolis Artikel] erwähnt.
11.11.2003 | Hail to the government | | No Comments »
Meine liebste Schule
Die Schule, welche ich lange Zeit besuchete ist an sich wirklich nett. Nur litten wir unter dem Regime
einer etwas übertriebenen Schulleitung. Einige Schüler verglichen ihr verhalten mit “Escoba” in einer Bananenrepulbik.
Die Rede ist von
der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Bochum (Schulnummer 188311).
| Wann das folgende geschah kann ich nur grob rekonstruieren, es muss aber ‘94 oder ‘95 gewesen sein Unsere Klasse wurde zusammengerufen. Für uns würde heute kein Unterricht stattfinden, und wir sollen in diesem Raum, 2. Obergeschoss, warten. Die Lehrerin verliess den Raum und schloss hinter sich ab, wir waren also alleine, minderjährig (11-13 Jahre alt) und wussten nicht worum es geht. Am Anfang dachte wir uns nichts wirklich bei, aber die abgeschlossene Tür war irgendwie angsteinflössend. Nach ein paar Minuten wurde die Tür aufgeschlossen und ein Schüler(oder Schülerin) wurde herausgerufen. Dann wurde die Tür wieder verschlossen. Dies ging etwa 3 Schulstunden so. Auf die Frage, was das ganze soll gab es keine Antwort. Auch wurde und immer wieder verwehrt zur Toilette zu gehen. Gegen ende der 5. Stunde durften wir wieder raus. Es gab immer noch keine Erkärung für diese Freiheitsberaubung. Später erzählten uns Mitschüler dass es darum ging, dass die Kunstlehrerin meinte, dass ihr Portemonnaie gestohlen worden währe, und es jemand aus unserer Klasse gewesen sei. In Selbstjustiz sind die Lehrer also geübt. |
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| Etwa im Februar 1999 wurde mir mitgeteilt, dass meine Eltern mit mir zusammen einen Termin bei der Schulleitung ausmachen müssten, da es etwas zu besprechen gäbe. Mein Vater informierte die Schulleitung, dass er momentan Geschäftlich zu beschäftigt sei um sich darum zu kümmern und bat darum mit seinem Sekretariat einen neuen Termin auzumachen, was bis heute nicht geschah. Meine Mutter fand sich mit mir in der nächsten Woche ein. Was mir vorgeworfen wurde klang gar schrecklich: Ich sollte eine “Homepage” der Schule gemacht haben! Dies bestritt ich auch garnicht, doch da dies schon über ein Jahr her war, wusste ich nicht so recht, wieso gerade nun der Zeitpunkt gekommen war ein Exempel zu statuieren. Die Schulleitung hatte alle Seiten ausgedruckt, und wollte eine Stellungnahme von mir zu diesem Thema. Darüberhinaus war man erschüttert über dieses Verhalten meinerseits, da es den “Ruf der Schule gefährde”. Ich hatte einfach ein paar, durchaus sinnvolle, Informationen über die Schule mit einem hübschen Design versehen und ins Netz gestellt. Dennoch wollte man, dass ich dies aus dem Netz entferne und so etwas nie wieder mache. Diese Reaktion fand ich irgendwie merkwürdeig, da unsere Schule sich im Bereich Internet sowieso nicht gerade mit Ruhm becklekerte, werde damals noch heute. Ganz am Rande ist noch zu erwähnen, dass die Schule Teile der Homepage der Sophie Scholl Schule Berlin “übernommen” hatte und dies nichtmal zugab. Jedoch gibt es hier einen Screenshot. Ich schrieb damals alles was so geschah auf meine damalige url (heinrich-boell-gesamtschule-bochum.de) was der Schule nicht gefiel, da sie von Öffentlichkeitsarbeit in diesem Fall scheinbar nichts hielten. Nach einigem hin und her hatte ich dann keine Lust mehr, und stampfte das Projekt ein. Nicht lange drauf wurde ich gefragt, ob ich nicht an der Schulhomepage mitarbeiten wolle. BTW: Die blaue Hintergrundgrafik der aktuellen Homepage stammt von mir, der rest nicht, auch wenn ich immernoch im Impressum stehe. update: habe altes Material gefunden: hier Links: Schulhomepage
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| Etwa zur selben Zeit wurde ich von einer Journalistin angesprochen, ob ich ihr etwas zum Thema “blau machen” erzählen könne. Da ich immer für solche Sachen zu haben bin, schrieb ich ihr einige Sachen zu dem Thema auf. Das ganze wurde dann in der Familie & Co veröffentlicht. Den Artikelauszug gibts [hier]. |
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| Im Schuljahr 00/01 war ich Schülersprecher der Schule. Im Mai Sprachen mich Leute des Biokurses an, dass der Lehrer sie im Unterricht nicht zu Toilette gehen lassen wolle. Ich wollte mit ihm darüber reden um erstmal zu sehen ob dies den Tatsachen entspricht. Am nächsten Tag traf ich ihn und Sprach ihn drauf an. Er fragte sehr gereizt “soll ich die etwa zum Klo gehen lassen?”, was ich befürwortete. Darauf antwortete “Das ist doch wohl nicht dein Ernst!” und ging. Ich lief ihm nach und wies ihn darauf hin, dass das Grundgesetz einem erlaube die Toilette zu besuchen, wenn dies nötig ist. Er rief mir zu “ist doch Blödsinn” und verschwand im Lehrerzimmer. Über dieses Verhalten beschwerte ich mich Schriftlich bei der Schulleitung, worauf bis heute |
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| Am 13.06.2001 Schrieben wir eine Erdkunde Klausur. Der Kommetar der lehrerin zu beginn der Stunde war noch ganz lustig: “Auf dem Tisch darf sein: was zu Essen und zu Trinken, Taschenrechner, [...] und Dope, wenns gar nicht mehr geht.”, doch so gut wie der Anfang verlief die Klausur nicht. Eine Mitschülerin sass etwa zwei Meter vor mir an ihrem Tisch. Nach einiger Zeit verliess sie die Klasse um zur Toilette zu gehen. Kurz nachdem sie den Raum verlassen hatte ging die Lehrerin an den Rucksack der Schülerin. Nahm ihn dann vom Stuhl. Unter dem Rucksack lag eine Klarsichthülle mit einigen Zetteln (20-30 Stück, A4) drin. Der oberste und unterste Zettel waren dabei mit der unbeschrifteten Seit nach aussen. Die Lehrerin nahm alle Zettel raus und las sie sich durch. Ein Zettel beschäftigte sich mit dem Thema Erdkunde, da die Schülerin mit diesem Zettel bis vor Klausurbeginn gelernt hatte. Die Lehrerin nahm die Zettel mit zum Pult und setzte sich weider hin. Nach ein paar Minuten kam die Schülerin zurück. Als sie sich setze fiel ihr der “Verlust” nicht auf, da sie mit der Klausur zu kämpfen hatte. Die Lehrerin Infomierte sie aber auch nicht. Nach zwei Stunden wechselte die Aufsicht. Unsere Lehrerin sagte zur Ablösung (Sinngemäss) “Damit wollte die Sxxxx Schummeln” und gab ihr die Zettel. Die Schülerin versuchte daraufhin das Missverständinss zu klären. Der Stuhl stand etwa einen Meter von ihr weg. Dann hätte sie den Rucksack hocheben und den Zettel aus der Mappe fischen müssen. Ich denke es gibt einfachere Arten zu schummeln. Bisher gab es dazu keine Stellungnahme der Schulleitung. |
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| Zu beginn des Schuljahres gab es eine neue Hausordnung. An sich kann man irgendwie damit leben, allerdings sollen wir eine Unterschrift leisten, und damit diese Hausordnung anerkennen. Da selbst das Ministerium für Schule, Weiterbildung, Wissenschaf und Forschung des Landes NRW dazu meint, dass “[...] für ein Wirksamwerden der Schulordnung [...] die Unterschrift nicht erforderlich [...]” ist, denke ich dass ich den Zettel auch nicht unterschreiben muss. Doch auch dies sieht die Schulleitung anders. Es wurde mit “Ordnungsmassnahmen” gedroht, wenn man sich nicht an diese wesiung halte. Das dies den Tatbestand der Nötigung erfüllt ist dabei nicht ganz so wichtig, es geht schliesslich um das Allgemeinwohl. Bisher habe ich noch keine Probleme bekommen. [Feedback] zur Hausordnung. |
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| Wieder zum Zeugniss eine neue Aktion: Die Schulleitung hat verboten, dass Klamotten, die mit der Rechten Szene assoziiert werden, getragen werden. Also z.b “Lonsdale”, “Pit Bull”, etc… Allerdings sind Schals mit den Nationalfarben, und linke Propagande jeglicher art weiterhin erlaubt. Das verbot besteht, da es “Schüler aus der 9. Klasse stört” diese Klamotten an der Schule zu sehen. Auch dieses mal wurden diese Informationen nur mündlich weitergereicht und mit folgendem vorgehen bei Verstoss beworben: 1. mal: Gespräch mit der Schulleitung 2. mal: Nach hause, umziehen 3. mal: Schulverweis Da ich ja wegen des nicht unterschreibens der alten Hausordnung eh schon von der Schule verwiesen sein müsste denke ich, dass es dieses mal ähnlich laufen wird. Angesichts dieser Tatsachen halte ich die Schulleitung nun endgültig für unfähig. Ungeklärt war bisher die frage, ob ‘Böhse Onkelz’ Klamotten erlaubt seien, oder nicht. Zwar werden diese Klamotten auch von Leuten der Rechten Szene getragen (wie auch C&A Kleidung), allerdings halte ich die ‘Onkelz’ nicht für rechts. Der Verfassungsschutz brachte in einem der Letzten Berichte ein ’special’ über die Onkelz, das mir recht gibt. Inzwischen habe ich eine Beschwerde aufgesetzt, die es hier nachzulesen gibt. Um sicher zu gehen, das der Brief nicht wieder (wie so viele) Verlohren geht, gab ich ihn Persönlich der Sekretärin. |
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Wie zu erwarten hat sich niemand um diese Beschwerde gekümmert. Wen kümemrt schon die Freiheitlich Demokratische Grundordnung, wenn es um die persönlichen Belange einer Frau Rxxxxxx geht? Doch eine gute Sache ereignete sich: Sie ist Weg! Zum 18.03.2002 sah unsere Schule (hoffentlich) das letzte mal Fr. Rxxxxxxxxx. (zummindest in Iherer Funktion als “Schulleiterin”). |
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Lange nach der Ähra Rxxxxx erhielt ich ein [Schreiben] der Bezirksregierung Arnsberg, für die sie inzwischen Arbeitet. Mir wurde nachegelegt diese Seite einzustellen. Da die dort erwähnte Seite mir aber garnicht gehört sah ich mich gezwungen zu [antworten] Etwas später dass wurde dieser Vorfall auch in einem [Telepolis Artikel] erwähnt. |
03.11.2003 | Argh!, Stiftung Enno Test | | No Comments »

