Irland, Feakle
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Dienstag, 16/07/02 |
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Zunächst mal muss man sich den Weg zum Flughafen Frankfurth Hahn ebnen. Frankfurt liegt bestenfalls auf dem Atlas auf der gleichen Seite wie Hahn, aber sonst hat das wenig miteinander zu tun. Dass man mich in englisch anredet, daran habe ich mich auf Flughäfen ja gewöhnt; der Einzige der auf Deutsch umstellte war der Beamte, der meinen Pass sehen wollte. Vorher blieb es mir aber nicht erspart mit den “Händen vom Körper” und “den Beinen schulterbreit” vor einem Sicherheitsbeamten zu stehen und mich abtasten zu lassen. Von oben bis unten und zurück, dann Jacke und Gepäck. Wieso immer ich? Egal. Ich war eh spät dran, also auf ins Flugzeug. Im Flugzeug gibt es keine fest vergebenen Plätze, man setzt sich wo Platz ist. Essen kann man bei Ryanair mitbringen oder vor Ort erwerben (Kaffee 1.50 Eur, Chicken Wrap 5.50 Eur). Ich zog es vor, meine mitgebrachten Sachen zu verputzen. Auf einem 90 Minuten Flug ist das auch nicht so entscheidend. Wir flogen 20 Minuten zu spät ab und kamen etwa 20 Minuten zu spät an. Hatte den Vorteil, dass ich auf Papa und Oma nicht lange warten brauchte. Die kamen etwa 10 Minuten später. Die Starssen Irlands sind so eine Sache. Wer Landstrassen gewohnt ist, darf nicht zu viel erwarten, aber sie bringen einen ja ans Ziel: das Feakle Cottage. |
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Mittwoch, 17/07/02 |
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Erstmal musste ich früh aufstehen, gegen 8 Uhr. Das Fenster in meinem Zimmer sollte ausgetauscht werden, was es dann auch wurde. Steve und Dave, zwei handwerklich begabte und lustige Typen kommen mit einem Hund um das zu bewerkstelligen. “Whats the dog’s name?” – “Bo, but it doesn’t matter, he’s deaf”. Am Mittag zuckeln wir durchs Dorf. man läuft in zehn Minuten durch, dafür hat es vier Pubs. Am unteren Ende steht “Smyth’s Hotel” in dem die ersten Friedensverhandlungen der I.R.A. stattgefunden haben. Am Abend besuchen wir einen Pub (“Peppers”) in dem es Live Musik gibt. Der Hauptsächlich genutze Raum ist etwa 40 Quadratmeter groß, und sehr voll. |
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Donnerstag, 18/07/02 |
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Heute konnte ich mal etwas später raus. Gegen 12 Uhr sind wir in den Nachbarort Scarrif gefahren. Dort gibt es u.a. einen deutschen Bio Laden, einen Baumarkt und leckeres Fleisch. Nach dem Einkaufen ging es nach Mountshannon wo der Shannon River fliesst. Dort haben wir Kuchen gegessen und uns ein paar Sachen angeguckt. Am Abend zog es uns wieder ins Pub, wo es live Musik gab. Danch war ich mit dem ersten Buch dieser Woche (“Das Schweigerkartell”) durch. |
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Freitag, 19/07/02 |
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Am morgen ging es schon gegen 11 Uhr zum Frühstück, bei dem ich vom Paketboten überrascht wurde. Anschliessend fuhren wir nach Ennis um ein paar Sachen einzukaufen. Dem Verkäufer im Supermarkt war “Potatoe bread” (Bestandteil des traditionellen Frühstücks) völlig unbekannt: “never heard about that”. Am Abend gab es dann leckere Lammkeule. Etwas später kamen noch 2 weitere Gäste an, die aber nur eine Nacht blieben. |
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Samstag, 20/07/02 |
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Bis ich wach wurde waren die anderen Gäste schon wieder weg. Oma wurde die Feakle Cottage Homepage (auf Papier) gegeben um sie mal durchzusehen. Im Cottage nebenan wurden derweil Bilder für eine Hochzeit gemacht. Danach ging es in den Bunratty Folk Park. Dort trafen wir auf eine Mitarbeiterin aus Nürnberg. Es handelt sich dabei um einen Park in dem es ein Schloss und einige traditionelle Cottages gibt. Man soll dort sehen, wie die Leute einmal gelebt haben. Es kommt einem so vor, als wäre in jedem 2. Gebäude ein Shop. Am Abend gingen wir in die Show in der Scheune. Dort gibt es ein Abendessen, begleitet von singenden und tanzenden Kelnern. War aber nicht so gut. |
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Sonntag, 21/07/02 |
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Heute sind wir mit dem Auto durch die Gegend gefahren. Unter anderem durch den Burron. Dort in der Nähe am Atlantik sassen einiges Schafe aus einem Felsen. Ich vermute sie haben Shrimps für ihre Cocktails geangelt. Anschliessend durfte ich das Haus bewundern in dem das Buch “In Schlucken-zwei-Spechte – Ralf Sotschek im Gespräch mit Harry Rowohlt” entstand. Danach ging es zu den Cliffs of Moher. Am Abend fing ich an das Buch zu lesen. Wirklich sehr lustig und interessant. |
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Montag, 22/07/02 |
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Als ich aufstand war nur Oma anzutreffen und draussen regnete es. Petra war einkaufen. Erstmal weiter das Buch gelesen. Oma zog sich irgendwann ihre Jacke an und sagte sie gehe jetzt raus, den Regen wegscheuchen. Hat auch geklappt. Anschliessend ging es wieder nach Scarrif um mehr von dem guten Fleisch zu holen, welches wir dann auch bestens zubereiteten. |
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Dienstag, 23/07/02 |
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Heute ging es nach Cork. Im Cork Museum gibt es die wohl interessanteste Toilette, die ich je besuchte. Aber ansonsten waren die Ausstellungen nicht so besonders. Eine zeigte Holzbretter, die andere grichische Figuren in Marmor. Danach ging es weiter in das Auswanderungsmuseum, welches mich nicht recht überzeugen konnte. Ein paar Texttafeln und ein paar Bilder. Man hätte auch problemlos eine Broschüre daraus machen können. |
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Mittwoch, 24/07/02 |
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Abflugtag. Gibt eigentlich nicht viel zu sagen. Nach einem wie immer ausgewogenen Frühstück (“Heart attack light”) habe ich noch etwas gelesen. Dann ging es zum Flughafen. Dort war ziemlich wenig los. Die Abflüge bis 09:40 Uhr des nächsten Tages passten auf einen Monitor. Die Maschine kam rechtzeitig an und flog auch zügig zurück. Die Stewardessen der Maschine waren nur bedingt jugendfrei, aber nett. Gegen 23:30 Uhr hatte mich die Heimat wieder. |
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24.07.2002 | Tour Berichte | | No Comments »
Loveparade 2002
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Freitag, 12/07/02 |
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Wir machten uns früh auf den Weg, da wir mit einer Langen fahrt schon rechenten. Aber dass es so kam, hätten wir nciht gedacht. Zunächst wurden die Leute auf die Autos Verteilt. Anika und Dr. Fred in den Polo und Jasmin, Hannah, Marcel und ich in den Bus. Dazu Gepäck 3 Stiegen Bier und eine Menge Alkohol im Kühlschrank. Da die abtterie nciht den stärksten Eindruck machte wollten wir die Kühlschrank und die Anlage erst auf der Autobahn anmachen, was wir dann auch taten. Doch nach etwa 50 km ging der Wechseler nicht mehr, dann das Radio. Also fuhren wir auf einen Rastplatz. Die Spannungsanzeige sagte 8 Volt. Also versuchte ich zu Starten – nix-. Es sah also danach aus, als hätte die Lichtmaschiene das Zeitliche gesegnet. Wir tauschen also die Batterien vom Polo (26Ah) mit der im Bus (76Ah). Was auch eine Wile ging. Nach etwa 100km wieder. Dies taten wir dann bis wir in Berlin ankamen. Doch dort hatte keine Werkstatt mehr auf. Also fuhren wir erstmal zu Papa. Von da aus ging es erstmal zur Döner Bude und dann zur Gedächnis Kirche. Dann ins Bett |
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Samstag, 20/07/02 |
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Gegen 8 Uhr wurde ich vom sanften Lärm meines Handys geweckt. Cobala sammt Gefolge waren in Berlin eingetroffen und wollten ins Zielgebiet gelotst werden. Nach einer knappen Stunde waren sie dann da. Bei der Gelegenheit guckte ich mal, was im Bus los ist. Dort hatten Jasmin, Fred und Anika geschlafen (ohne sich die Mühe zu machen die Gardinen aufzuhängen. Die Scheiben waren shcon triefend nass und von der Luft innen hätte man Betrunken werden können. Nachdem das überstanden war holten wir frhstück und schrieben ein paar Postkarten. Dann ging es (mit genug zu Trinken) auf zur Parade. Dort trafen wir noch auf Phils, der an der BerlinStory auf uns wartete. Die Parade war aber nciht so gut, wie die letzten Jahre. Die meissten Leute haben mehr gegafft als gefeiert. Insgesammt konnte die Stimmung nciht so ganz überzeugen. Auf dem Video kann man es auch sehen. |
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Sonntag, 21/07/02 |
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Sonnatg ging es zurück. Auch hier wurde uns der Batterie-Tausch nicht erspart. Doch inzwischen hatten wir es gut drauf. Am ende der letzten Autobahnabfahrt ging dann noch der Sprit zur neige. Aber so gut vom timig her, dass wir es noch bis auf den rettenden Seitenstreifen der Dorstener Strasse schafften. Ein Horrortrip, aber später kann man mal seinen Enkeln von erzählen. |
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22.07.2002 | Tour Berichte | | No Comments »


