Auf nach Sylt

Sylt 1999

Montag, 21.06.99

Nachdem das Gepäck in Fred Wagen verladen, die Kühlbox und der CD wechseler gefüllt und
50 CD’s sowie die Kühlbox gesichert waren, ging es los.
Die Hinfahrt verlief ganz gut, nicht verfahren und oft Vollgas.

Nur dem F 40, der von einem Ferrari 348 gefolgt wurde, machten wir gerne die Bahn
frei.
Da Jed uns gut mit Brötchen versorgte, brauchten wir auch fast nicht zu halten.
Bei unserem ersten Stop konnten wir aber gleich ein qualmendes Motoorad,
einen Diplomaten bei der Arbeit sowie in Pärrchen im Wagen beobachten.
Wieder auf der Piste ging es ohne Staus durch Bremen und Hamburg, nach Flensburg
und schliesslich nach Niebüll, wo wir den Letzten Zug um 21:40 Uhr erreichten.
Etwa 40 Minuten Später waren wir in Westerland. Nachdem wir gegen 23 Uhr am
Campingplatz Rantum-Sylt ankamen und bei Regen und Sturm das Zelt aufgebaut hatten ging es ertmal zur Pizza Bude.
Diese hatte aber schon zu. So zog es uns nach McDonalds wo wir uns mit Biokost
eindeckten.
Anschliessend ging es zurück zum Zelt, wo wir unsere ersehnte Nachtruhe genossen.

Dienstag, 22.06.99

Nachdem die Sonne Mein Zelt auf etwa 40 grad aufgeitzt hatte, erblickte ich das
erste mal den Campingplatz bei Tag.
Zunächst viel mir auf, das ich das Zelt nur mit zwei Heringen gesichert,
und auf der größten freien Fläche aufgestellt hatte.
Immerhing gab es etwa 15 Heringsorten zur auswahl. Ich wählte welche, die
sehr stabil aussahen. Waren sie aber nicht. Trotzdem wurde das Zelt erstmal
ins abseits, zu den anderen gerückt, um nicht wegzufliegen.
Nachdem dieser Frühsport beendet war, gings erstmal ans Brötcher Frühstücken um
den Tag auch zu überstehen.
Zunächst trieb es uns zur Roller vermietung, um 50ccm Roller zu mieten.
Da aber nur zwei vorrätig waren, reservierten wir uns welche für den nächsten Tag.
Also was tun wenns keine Roller gibt? Erstmal die Stadt erkunden. Danach ging
es in den Norden, nach List. Dort gab es Crépes, Fisch und BUTTERFAHRTEN!!!
Dises Schild sollte uns den Tag retten. 4 Stunden (Butter)Boot fahren 5.-DM.
Auch die vorstellung, Räumadecken und Kochgeschirre angeboten zu bekommen,
hielt uns devon nicht ab. Denn irgedwie musste man den Tag rumkriegen.
Aber es kam besser. Nachdem wir einige Miunten zuspät am Kai ankamen,
und das Boot bereits die Leinen Los gemacht hatte, rannten wir den Steg runter um
dann mit einem Nobelpreisverdächtigen Sprung das Boot zu erreichen. Nur Jed, der
uns irgedwie nicht gan gesehen hatte, musste etwas weiter springen und riss ertmal
die Tür auf, rammte den Capten weg und landete auf dem Achterdeck.
So weit so gut. Keine Omas in Sicht und auch keine Räumadecken. Vielmehr
Jugendliche. Nur das “Oldie-Radio Nora” störrte. Nochdazu wurde es von Meldungen
wie “345″, “539″ und “866″ unterbrochen, welche sich nacher als aufrufe für
fertige Gerichte im Cafe Raustellten.
Nachdem das Ufer etwa 500 Meter entfehrnt war, wurde der Tax Free bereich
geöffnet. Man konnte dort Kippen für 3,25 Dm je Schachtel Kaufen!
Auf dem Rückweg driftete das Boot auf etwa 50 Meter ans Ufer ran, was aber
scheinbar niemanden Störrte. Wieder an Land ging es zunächst zu den Fischbrötchen,
dann zu einer Omiösen Kaufhauskette, bei der Wir nebe Grillwürstchen, einem Kasten
Bier und einem Ferhseher auch nicht Akloholische gertänke bekamen.
Mit dem Fernseher bekamen wir zwei Dänische sender, ARD, ZDF, N3 und RTL.
Am Abend ging es dann noch zum Strand wo wir den Tag in einigen der Tausenden
Strandkörben auskligen liessen. Da wir uns unteranderem über Illuminaten,
Diskordia uns die Zahl 23 unterhielten,
und Fred über Illuminaten herzog warnte ich ihn, da der Folgende tag der 23. war.
Doch er wollte ja nicht hören…

Mittwoch 23.06.99

Der Sagenumwogene dreiundzwanzigste! Nachdem wir um 8:20 Uhr aufgestanden waren, um
unsere Roller zu holen ging Freds Illumintaen Tag bereits los. Bei Rollerverleih
hatte er weder sein Portemonnaie noch seinen Führerschien und Perso dabei. Also
musste er zurück ins Camp fahren.
Nachdem die Formalitäten geklärt waren ging es los. Wir hatten alle “Piaggio
NRG 50 EMC2″ bekommen. Laut tacho fuhren die Dinger 70, reell etwa 50.
In der Stadt waren die Roller gut flott zwischen den anderen Wagen durch. Aber
auf der LAndstrasse wurde man in einer Tour überholt. Einige Autofahrer fingen
auch an tu hupen, sobald man freihändig fuhr, was einem fast denSpass an der sache
nehmen konnte. Aber im Camp waren die teile echt Cool, nur dass sie beim Bremsen
in der Kurve Viel Gummi auf der bahn liessen. Dafür qualmten sie ziemlich wenn
man hart in die Eisen ging.
NAchdem Fred sich entschied seine Fishbone Hose aus dem Auto zu holen ging es wieder
los: Alle Türen zu, Wir draussen, der Schlüssel drinnen.
Also fuhren wir erstmal zu Esso um zu fragen, wo denn der Nächste Autoservice ist.
Bis zum Autoladen hatten wir Jed verlohre, und Fred wider seine Papiere.
Doch nach etwa einer Stunde hatten wir uns und den Schlüssel wieder.
Dank der ADAC Premium Mitgliedschaft von Freds Vater, und Freds fähigkeit,
dessen Unterschrift zu ziehen, kostete der Ganze Spass auch nichts.
Etwa den Ganze Tag fuhren wir mit dem Roller rum, und Jed in den Graben.
Aber das war gar nicht so schlimm.
Nur waren die Dinger irgedwann so alle, dass wir bei Bergabfahrten den Motor
ausschalten, und ab Berg Ende wieder einschlaten mussten.
Fazit des Tankens: keine fünf Mark je Roller. Ganz O.K.
Nach hunderten Kilometern Strecke und etlichen Millimetern Gummi auf der
Fahrbahn mussten wir die Roller wieder abgeben. Am Aben gabs dann das übliche
bis in die Puppen, nur das Fred kein wort über Illuminaten Verlor ;-)

Donnerstag, 24.06.99

Eigentlich wollten wir ja am Donnerstag schon abfahren, da aber Freds Chef noch einen
freien Tag springen liess, konnten wir doch noch bleiben. Nachdem wir gegen
Mittag das Licht der Insel wieder erblickten, musten wir uns erstmal Pizza und Cola
Stärken. Insgesammt waren diese Lebensmittel neben Warsteiner unsere haupt
Energiequelle.
Ansonsten haben wir am Donnerstag noch die Insel von Nord nach Süd und von
Ost nach West abgefahren, um geeignete plätze für Spätere Ausflüge zu finden.

Freitag, 25.06.99

Alles hat ein Ende… auch unsere Club Tour. Nachdem das Zelt abgebaut, das Bier
und die Cola verstaut und alle Reiserelevanten Documente Griffbereitwaren konnte
es auch fast losgehen. Nur das Leergut musste noch weg.
Fred, Jed und ich hatten
es immerhin auf 3 Kästen Cola, und 4 Kästen Warsteiner gebracht. Dazu diverse
tüten Müll.
Was uns in der Pfanspflaschenannahme erwartete, hatten wir auch noch nicht gesehen:
Klappe auf, Kisten Rein, und ein Drucker brachte den Bon dafür hervor. An der
Kasse wurde dieser Bon eingescannt und das Geld rausgerückt.
Die Fahrt an sich verlief anfangs gut, nur vor dem Elbtunnel war ein etwa 10 km
langer Stau.
Dank unseres Fehnsehers konnten wir den Stau durch eine Hans Meiser sendung überbrücken.

26.06.1999 | Tour Berichte | | No Comments »

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